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vom 26.09.2017, aktuelle Version,

Festspielhaus Bregenz

Panoramaansicht des Festspielhauses

Das Festspielhaus Bregenz ist ein Veranstaltungszentrum in Bregenz und wurde im Juli 1980 eröffnet. Es ist Spielort der Bregenzer Festspiele und Austragungsort von Tagungen, Kongressen und Veranstaltungen. Betreiber ist die Kongresskultur Bregenz GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Bregenz.

Geschichte

100-Schilling-Silbermünze zur Eröffnung (1979)
Werkstatt- und Seitenbühne
Seebühne (2017)

1990 wurde ein Architektenwettbewerb für eine Erweiterung des Bauwerks ausgeschrieben, den die in Bregenz und Wien ansässigen Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller mit ihrem gleichnamigen Architekturbüro Dietrich/Untertrifaller gewannen. Das Konzept sah einen zweistufigen Ausbau des bestehenden Gebäudes vor. Der erste Teil der Erweiterung wurde 1996/1997 errichtet, dazu gehörten Werkstattbühne mit Seitenbühne, Seestudio, Seefoyer, Zentralküche und der neue administrative Teil des Hauses.

2005/06 wurde das bestehende Gebäude von 1980 generalsaniert und um 10.000 Kubikmeter erweitert. Die multifunktionale Ausrichtung des Festspielhauses ermöglicht nun die Umsetzung unterschiedlichster Veranstaltungstypen. Tagungen und Kongresse, kulturelle Veranstaltungen, Entertainment sowie Firmen-Events und gesellschaftliche Veranstaltungen bilden das Portfolio des Hauses. 2009 wurde das Festspielhaus in Bregenz vom europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) zu einem der besten Veranstaltungszentren Europas seiner Größe bestimmt, und bekam die entsprechende Auszeichnung "Best Center 2009".[1] 2013 erhielt das Bregenzer Festspielhaus erneut eine Auszeichnung des EVVC, die dieses Mal in Kooperation mit dem Verein German Convention Bureau vergeben wurde, nämlich den „Meeting Experts Green Award“ in der Kategorie „Nachhaltiges Veranstaltungszentrum“.[2]

Leistungen

Das Leistungsspektrum der Betreibergesellschaft ist als Baukasten-System angelegt. Die Dienstleistungen reichen vom zur Verfügungstellen der Räumlichkeiten bis hin zur Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Die Raumkapazitäten reichen von 100 Personen in Reihenbestuhlung (propter homines) bis zu 1656 Sitzplätzen im Großen Saal. Insgesamt stehen 14 vermietbare Räumlichkeiten zur Verfügung. Des Weiteren kann auch die Tribüne inklusive Bühne für Konzerte gemietet werden. Hier reicht die Kapazität bis zu 6980 Sitzplätzen.

Veranstaltungen

Neben den jährlich stattfindenden Bregenzer Festspielen finden Vorstellungen des Tanzfestivals Bregenzer Frühling, die Konzertreihe Bregenzer Meisterkonzerte, Konzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg sowie Shows und Konzerte aller Genres im Festspielhaus statt.

Auf der Seebühne gaben Stars wie Falco, Peter Gabriel, Supertramp, Herbert Grönemeyer, Elton John, Udo Jürgens, Xavier Naidoo und Cro Konzerte. Dort fanden 2008 auch Filmaufnahmen zum Film James Bond 007: Ein Quantum Trost statt.

Einzelne Veranstaltungen im Festspielhaus mit größerer medialer Aufmerksamkeit waren:

  • der deutschsprachige Nuklearmedizin-Kongress (2011)
  • der deutschsprachige Bildungskongress (2011 und 2014)
  • VLOW! Festival im Zwischenraum Kommunikation, Design und Architektur (2008 bis 2016)
  • Kongress Büchereiverband Österreichs (2016)
  • Frühjahrstagung Onkologie und Hämatologie (2010 und 2017)
  • World Future Forum (2017)

Weitere Infos

Die Gesellschaft betrieb bis 30. Juni 2017 im Auftrag der Landeshauptstadt Bregenz ein weiteres Veranstaltungszentrum in Bregenz: Als Blackbox errichtet, dient shed8 neben verschiedensten vordergründig kulturellen Veranstaltungen auch als Heimat des Theater Kosmos.

Die Kongresskultur Bregenz GmbH steht im Alleineigentum der Landeshauptstadt Bregenz und beschäftigt 41 Mitarbeiter.

  Commons: Festspielhaus (Bregenz)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Festspielhaus Bregenz erhielt europäische Auszeichnung. Artikel auf derStandard.at vom 20. April 2009, abgerufen am 27. November 2015.
  2. „Green Award“ für Festspielhaus Bregenz. Artikel auf vorarlberg.ORF.at vom 1. März 2013, abgerufen am 27. November 2015.