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vom 03.06.2020, aktuelle Version,

Franz Wasner

Franz Wasner bei Johannes Paul II.
Petersfriedhof Salzburg, Gruft Nr. 52 mit Domherrengräbern.
Petersfriedhof Salzburg, Gruft Nr. 52: Grabinschrift von Franz Wasner

Franz Mathias Wasner (* 28. Dezember 1905 in Feldkirchen bei Mattighofen; † 21. Juni 1992 in Salzburg) war ein römisch-katholischer Theologe, der sich als künstlerischer Leiter der Trapp Family Singers und Missionar betätigte.

Franz Wasner wurde 1929 von Erzbischof Ignatius Rieder zum Priester geweiht. Anschließend studierte er Kirchenrecht in Rom, worin er auch das Doktorat erwarb. Während seines Studiums in Rom lebte er im Priesterkolleg des Päpstliches Institut Santa Maria dell’Anima.[1]

Sein musikalisches Talent konnte er in der Villa von Georg von Trapp in Aigen bei Salzburg demonstrieren und begleitete in Folge die Trapp-Familie nach der Besetzung Österreichs durch die deutsche Wehrmacht auch in die Emigration und war darüber hinaus auch geistlicher Beistand der Familie. Das über 150 Stücke umfassende Repertoire der Trapp Family Singers wurde meist von Franz Wasner arrangiert.

Nach der Auflösung des weltbekannten Chors ging Wasner als Missionar auf die Fidschi-Inseln und später als Rektor des Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima erneut nach Rom. 1972 wurde er Mitglied des Salzburger Domkapitels und komponierte weitere Musikstücke.

Seine Heimatgemeinde Feldkirchen bei Mattighofen ernannte ihn zum Ehrenbürger. Franz Wasner ist in der Gruft des Domkapitels Salzburg auf dem Petersfriedhof Salzburg (Gruft Nr. 52) beigesetzt.

Literatur

Commons: Franz Wasner  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Josef Lenzenweger: Sancta Maria de Anima. Erste und zweite Gründung. Herder, Wien-Rom, S. 165.