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vom 02.05.2016, aktuelle Version,

Feldkirchen bei Mattighofen

Feldkirchen bei Mattighofen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Feldkirchen bei Mattighofen
Feldkirchen bei Mattighofen (Österreich)
Feldkirchen bei Mattighofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 34,64 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 13° 3′ O
Höhe: 509 m ü. A.
Einwohner: 1.934 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 56 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 5142, 5143
Vorwahl: 07748
Gemeindekennziffer: 4 04 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feldkirchen 45
5143 Feldkirchen bei Mattighofen
Website: www.feldkirchen-mattighofen.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Danninger (FPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
8
2
9  8  2 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen im Bezirk Braunau am Inn
Altheim Aspach Auerbach Braunau am Inn Burgkirchen Eggelsberg Feldkirchen bei Mattighofen Franking Geretsberg Gilgenberg am Weilhart Haigermoos Handenberg Helpfau-Uttendorf Hochburg-Ach Höhnhart Jeging Kirchberg bei Mattighofen Lengau Lochen am See Maria Schmolln Mattighofen Mauerkirchen Mining Moosbach Moosdorf Munderfing Neukirchen an der Enknach Ostermiething Palting Perwang am Grabensee Pfaffstätt Pischelsdorf am Engelbach Polling im Innkreis Roßbach St. Georgen am Fillmannsbach St. Johann am Walde St. Pantaleon (Oberösterreich) St. Peter am Hart St. Radegund St. Veit im Innkreis Schalchen Schwand im Innkreis Tarsdorf Treubach Überackern Weng im Innkreis Oberösterreich Lage der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Feldkirchen bei Mattighofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 1934 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen.

Geografie

Feldkirchen bei Mattighofen liegt auf 509 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,6 km, von West nach Ost 6,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,6 km². 23,1 % der Fläche sind bewaldet, 70,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 39 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Aich (20)
  • Altheim (84)
  • Aschau (180)
  • Außerpirach (7)
  • Bamberg (24)
  • Burgkirchen (8)
  • Edt (22)
  • Emerding (43)
  • Feldkirchen bei Mattighofen (240)
  • Gerberling (8)
  • Gietzing (20)
  • Gstaig (74)
  • Hafenberg (17)
  • Haiderthal (36)
  • Hansried (5)
  • Haselpfaffing (26)
  • Hennergraben (7)
  • Holz (20)
  • Höslrein (55)
  • Innerpirach (27)
  • Jetzing (8)
  • Kampern (78)
  • Kendling (2)
  • Klöpfing (27)
  • Oichten (137)
  • Öppelhausen (57)
  • Ottenhausen (160)
  • Otterfing (41)
  • Primsing (36)
  • Quick (22)
  • Renzlhausen (59)
  • Revier Renzlhausen (23)
  • Sattlern (34)
  • Sperledt (9)
  • Vormoos (112)
  • Wenigaschau (14)
  • Wexling (15)
  • Wiesing (73)
  • Willersdorf (61)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aschau, Feldkirchen bei Mattighofen, Gstaig, Vormoosen und Wiesing.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Rot eine goldene Krone mit von Silber und Blau waagrecht gerautetem Stirnreif. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb. Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 18. Juni 1973.

Die Krone verweist auf die einstige Bedeutung Feldkirchens als Mittelpunkt eines schon in der Karolingerzeit bestandenen Königsgutes; die Rauten im Stirnreif der Krone erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit des Innviertels zu Bayern. Das Wappen wurde von Martin Stachl aus Braunau am Inn entworfen.

Geschichte

Im Jahr 757 entstand in Mattighofen eine königliche Pfalz. 1007 wurde der Mattigau an das Bistum Bamberg geschenkt und von dort an durch Franken und Schwaben erneut besiedelt. Lange Jahre gehörte Mattighofen und damit auch Feldkirchen zu Bayern. Durch den Frieden von Teschen im Jahre 1779 kam das gesamte Innviertel zu Österreich.

Politik

Bürgermeister ist seit 2015 Johann Danninger (FPÖ).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1743 Einwohner, 2001 dann 1832 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Filialkirche St.  Stephan in Vormoos

Personen

  • Franz Wasner (1905–1992), Leiter der Trapp Family Singers, in Feldkirchen geboren, Ehrenbürger
  • Barbara Weindl , Musikerin und Musikpädagogin, in Feldkirchen geboren[3]

Vereinsleben

Blick zur Ortschaft Vormoos

Die Bandbreite der Vereine in Feldkirchen umfasst folgende Vereinigungen:

Gesellschaft und Soziales
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Selbsthilfe-Verein für Brandfälle
  • Elternverein
  • Kameradschaftsbund
  • Seniorenvereinigungen: Seniorenbund, Seniorenring, Pensionistenverband, Plattenclub Aschau
  • Landjugendgruppe
  • Jagdgesellschaft Feldkirchen
  • Ortsbauernschaft, Ortsbäurinnen
Kultur, Sport und Freizeit
  • Ortsmusikkapelle
  • Chöre: Chor Con Brio, Kirchenchor, Singgruppe Feldkirchen
  • Theater-Verein
  • Volksbildungswerk Feldkirchen
  • Turn- und Sportunion mit den Sektionen Turner, Stockschützen, Tennis, Fußball, Tischtennis
  • Imkerverein
  • Pferdefreunde
  • FSAT (Fahrverein Steyrer Alt-Traktoren)
Tradition und Folklore

Regelmäßige Veranstaltungen

Jährliche Veranstaltungen der örtlichen Vereine sind

  • Arena Fever, zweitägiges Fest der Turn - und Sportunion
  • dreitägige Gstaiger Dult der Zeche Gstaig
  • Frühjahrskonzert der Musikkapelle Feldkirchen
  • Mountain Power Night, Discoparty der Zeche Vormoos
  • Mega Stadl Party, Discoparty der Zeche Aschau
  • Manitu, Discoparty der Landjugend
  • Kegelmeisterschaft des Plattenclubs Aschau
  • Vereinsturnier der Sektion Stockschützen

Der Adventmarkt in Feldkirchen findet jedes zweite Jahr statt.

  Commons: Feldkirchen bei Mattighofen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Barbara Weindl, in: regiowiki.at