Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 15.01.2019, aktuelle Version,

Frau Wirtin hat auch einen Grafen

Filmdaten
Originaltitel Frau Wirtin hat auch einen Grafen
Produktionsland Österreich
Deutschland
Italien
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Franz Antel
Drehbuch Kurt Nachmann
Günter Ebert
Produktion Carl Szokoll
Musik Gianni Ferrio
Kamera Hanns Matula
Schnitt Enzo Micarelli
Luciano Anconetani
Besetzung

Frau Wirtin hat auch einen Grafen ist eine österreichisch-deutsche Filmkomödie aus dem Jahre 1968 von Franz Antel mit Terry Torday als Frau Wirtin, Harald Leipnitz als Schauspieler Ferdinand und Jeffrey Hunter als der titelgebende, gräfliche Galan.

Handlung

Mitteleuropa, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Susanne Delberg, die Wirtin von der Lahn, ist zur Zeit der napoleonischen Eroberungsfeldzüge mit ihrer Schauspiel-Truppe auf dem Weg von ihrem Gasthaus über Süddeutschland nach Italien, um dort den Grafen von Lucca aus Existenz- und Liebesnöten zu retten. Auf dem Weg dorthin erleben sie und ihre Mädchen während ihrer Raststationen auf Schlössern wie in napoleonischen Lagern so manche erotische Tändelei und Bettgeschichte.

Manches allzu aufdringlichen Typen erwehrt sich Susanne mit einem vortrefflich geschwungenen Degen. Bald trifft sie auf den Grafen, der erst ihr Herz und dann ihr Bett erobert. Doch auch er ist von Feinden bedroht und muss vor seinen Feinden gerettet werden. Schließlich geraten Susanne und ihre Damen auch noch in ein Komplott gegen Napoleon Bonaparte höchstselbst, den die Wirtin von der Lahn auf dem Weg gen Süden ebenfalls kennen lernt. Sie deckt diese Verschwörung gegen den Korsen-Kaiser auf, der sich allzu gern von der schönen Wirtin um den Finger wickeln lässt.

Produktionsnotizen

Frau Wirtin hat auch einen Grafen wurde Mitte 1968 in Ungarn gedreht und am 26. November 1968 uraufgeführt. Es handelt sich um den zweiten Teil der sechsteiligen Wirtin-Filmreihe Antels.

Carl Szokoll war Herstellungsleiter, Kurt Kodal übernahm die Produktionsleitung. Die Filmbauten schufen Herta Hareiter, Lambert Hofer die Ausstattung. Gerdago entwarf die Kostüme. Eberhard Schroeder war einer von drei Regieassistenten. Als Regisseur Franz Antel bei Nachtaufnahmen seinen Heldendarstellern Jeffrey Hunter und Harald Leipnitz einen Sprung vom Wagen vorspielte, brach er sich den kleinen Finger.[1]

Synchronisation

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Susanne / ihre Nichte Terry Torday Rose-Marie Kirstein
Graf Enrico Jeffrey Hunter Manfred Schott
Herzogin Elisa Pascale Petit Helga Trümper
Saint Laduc Jacques Herlin Wolf Rahtjen
Bürgermeister Gustav Knuth Erik Jelde
Napoleon Bonaparte Heinrich Schweiger Thomas Reiner
Pipo Carlo Delle Piane Erich Ebert
Andrea di Santa Croce Bela Erny Jürgen Clausen

Kritik

Das Lexikon des Internationalen Films verurteilte den Film mit den Worten: „Krampfhafter Klamauk.“[2]

Einzelnachweis

  1. Franz Antel: Verdreht, verliebt, mein Leben, München, Wien 2001, S. 186
  2. Frau Wirtin hat auch einen Grafen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 1. Januar 2018.