unbekannter Gast
vom 10.03.2017, aktuelle Version,

Der Obersteiger (Film)

Filmdaten
Originaltitel Der Obersteiger
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1952
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Franz Antel
Drehbuch Franz Antel
Jutta Bornemann
Gunther Philipp
Friedrich Schreyvogl
Produktion Erich von Neusser
für Patria Filmkunst (Wien)
Musik Hans Lang
Kamera Hans Heinz Theyer
Schnitt Arnfried Heyne
Besetzung

Der Obersteiger ist eine österreichische Filmkomödie von Franz Antel aus dem Jahr 1952. Der Film basiert auf der gleichnamigen Operette von Carl Zeller.

Handlung

Statt bei Hofe zu weilen, begibt sich Prinz Max von Bayern gemeinsam mit seinem Adjutanten Medardus von Krieglstein lieber zur Jagd, was seinem Vetter, König Ludwig I. überhaupt nicht gefällt. Um dem Trubel am Hofe weiterhin entgehen zu können, reist Prinz Max mit seinem Adjutanten inkognito nach Hallstatt und kehr dort beim Löwenwirt als bayerischer Obersteiger ein.

Die Hallstätter halten den ebenfalls beim Löwenwirt abgestiegenen Andreas Spaun für Max. Spaun, der gerade etwas knapp bei Kasse ist, kommt die äußerst zuvorkommende Behandlung als vermeintlicher Prinz sehr gelegen.

Zur gleichen Zeit trifft Prinzessin Luise mit ihrem Gefolge auf Schloss Ort ein. Um unerkannt am Kirtag in Hallstatt teilnehmen zu können gibt Luise sich als gewöhnliches Mädchen aus Gmunden aus. Beim Hallstätter Kirtag treffen sich Max und Luise ohne zu ahnen wer der jeweils andere in Wirklichkeit ist und verlieben sich ineinander. Als das Fest vorbei ist trifft eine Nachricht von König Ludwig ein, der befiehlt, dass Prinz Max und Prinzessin Luise aus Staatsraison heiraten müssen.

Kritik

Das Lexikon des Internationalen Films bezeichnete die Operettenverfilmung als „Mischung aus Lustspielklamauk, Sentimentalitäten und Singsang“.[1]

Der film-dienst beurteilte den „opulenten Kostümfilm vor romantischer Alpenkulisse“ (anlässlich einer Fernsehausstrahlung)[2] als „sentimentale musikalische Komödie“.[3]

Einzelnachweise

  1. Klaus Brüne (Hrsg.): Lexikon des Internationalen Films. Band 6. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 2820.
  2. http://www.mdr.de/tv/programm/prog_detail+43209000300687.html
  3. Vgl. film-dienst auf zweitausendeins.de