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vom 14.05.2018, aktuelle Version,

Friedrich Anderhuber

Friedrich Anderhuber (* 8. Februar 1950 in Langenwang, Steiermark; † 28. April 2018) war ein österreichischer Anatom.

Leben

Anderhuber begann seine akademische Karriere 1971 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Anatomie der Karl Franzens Universität Graz. 1976 promovierte er zum Doktor der gesamten Heilkunde. Ab diesem Zeitpunkt war er bis 1986 als Assistenzarzt am anatomischen Institut tätig. 1984 schloss Anderhuber zusätzlich die Facharztausbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe ab.

Zwei Jahre später, 1986, habilitierte er sich für das Fach Anatomie mit dem Thema „Die Sinus-Parenchym-Grenze der menschlichen Niere als Entstehungsort intracanaliculärer und extravasaler Flüssigkeitsausbreitungen“. 1991 erhielt Anderhuber den Berufstitel eines außerordentlichen Universitätsprofessors verliehen, bevor er 1992 zum Ordinarius für Anatomie am Institut für Anatomie berufen worden war. Diese Funktion des Institutsvorstandes übte er bis zu seinem Tod aus. Die Medizinische Universität Graz würdigte seine herausragenden Verdienste um die Wissenschaft mit der Verleihung des Auenbrugger Ehrenkreuzes.

1997 erhielt er das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark. Die Ovidius-Universität Constanța verlieh ihm 2008 die Ehrendoktorwürde.