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vom 06.04.2017, aktuelle Version,

Günther Steinkellner

Günther Steinkellner (* 20. Jänner 1962 in Linz) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ) und Landesrat in Oberösterreich.

Leben

Günther Steinkellner absolvierte bis 1986 das Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Dort wurde er 1983 im Corps Alemannia Wien zu Linz aktiv.[1] Danach folgten Tätigkeiten unter anderem für Voest Alpine Intertrading, Mobil Oil AG, als Wirtschaftstreuhänder und Rechtsanwaltsanwärter.

Von 1991 bis 2002 war er Mitglied des Gemeinderates von Leonding, 1991 bis 2003 auch Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag. Er war Bezirksparteiobmann der FPÖ Linz-Land von 1991 bis 2003. Von 6. März 2003 bis 23. Oktober 2003 war er Landesrat für Umweltschutz, Frauen und Konsumentenschutz in Oberösterreich. Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich wurde er am 27. September 2003. Ab 3. Juli 2004 war er auch stellvertretender Bundesparteiobmann der FPÖ.

Am 13. September 2005 gab er seinen Rücktritt als Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich bekannt. Dies folgte in Konsequenz auf die Abspaltung des BZÖ von der FPÖ, in deren Folge die FPÖ-Landespartei Oberösterreich einen eigenständigen Kurs eingeschlagen hatte. Günther Steinkellner war deswegen bereits im April 2005 von der FPÖ ausgeschlossen worden.

Nachdem im Jänner 2006 der Parteiausschluss aufgehoben worden war, war Steinkellner Abgeordneter und bis 22. Oktober 2015 Klubobmann der FPÖ im oberösterreichischen Landtag.

Das Corps Vandalia Graz verlieh ihm 2014 das Band.[2] Seit 23. Oktober 2015 ist er Landesrat für Verkehr in der Landesregierung Pühringer V bzw. Landesregierung Stelzer.

Aufmerksamkeit fand seine Einschätzung der Antifa im April 2013:[3]

„Antifaschisten sind die neuen Faschisten des dritten Jahrtausends.“

Günther Steinkellner

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1996, 4, 333
  2. Kempf: Corpsstudenten in Oberösterreichs Politik. Deutsche Corpszeitung 118. Jg., Ausgabe 2/2016, S. 30
  3. Steinkellner: „Antifaschisten sind die neuen Faschisten“, derStandard.at, 28. April 2013