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vom 15.04.2019, aktuelle Version,

Gablitzbach

Gablitzbach
Gablitzbach in Gablitz bei der Bachgasse

Gablitzbach in Gablitz bei der Bachgasse

Daten
Lage Niederösterreich, Wienerwald
Flusssystem Donau
Abfluss über Wienfluss Donau Schwarzes Meer
Quelle östlich Riederberg
48° 14′ 59″ N, 16° 5′ 59″ O
Quellhöhe 381 m ü. A.
Mündung Purkersdorf in den Wienfluss
48° 12′ 25″ N, 16° 10′ 54″ O
Mündungshöhe 241 m ü. A.
Höhenunterschied 140 m
Sohlgefälle 16 
Länge 9 km
Einzugsgebiet 23,3 km²[1]
Linke Nebenflüsse Adlersgraben, Adlitzgraben, Madergraben, Rehgraben
Rechte Nebenflüsse Laabach, Höbersbach, Hauersteigbach
Kleinstädte Purkersdorf
Gemeinden Gablitz

Der Gablitzbach ist ein linker Nebenfluss des Wienflusses in Niederösterreich.

Die Quellen des Gablitzbaches befinden sich gemäß der ÖK50 des BEV[2] östlich der Passhöhe Riederberg bei der Siedlung Waldheim und am Südabhang des Rauchbuchberges auf etwa 380 m ü. A.

Andere Kartenwerke[3] nennen die Quelle des durchflussstärkeren Laabaches auf 405 m ü. A. bei der Hinteren Laabachstraße, nördlich des Weißen Kreuzes als eigentlichen hydrologischen Ursprung des Gablitzbaches. Der erst nach Nord dann nach Ost fließende Laabach vereint sich nach knapp 3 km Fließstrecke oberhalb des Allhanger Sportplatzes mit dem Bachlauf des von links mündenden Gablitzbaches.

In seinem weiteren Verlauf verläuft er durchwegs nach Südosten. Er durchfließt den namensgebenden Ort Gablitz, erreicht dann Purkersdorf, wo er östlich des Ortszentrums und der B1-Straßenunterführung unter der alten Westbahnstrecke von links in den führenden Wienfluss mündet.

Der Gablitzbach wird von mehr als 13 kleinen Bächen und Gräben gespeist, von denen etwa die Hälfte nur periodische Wasser führen. Linke Zuflüsse sind: Taglesbach, Allhangbach, Brandgräben, Adlersgraben, Adlitzgraben, Madergraben, Rehgraben, Ranzengraben. Rechte Zuflüsse sind: Höbersbach, Parzgraben, Hauersteigbach, Buchgraben, Hochramgraben, Süßfeldgraben, Wolfsgraben.

In Allhang und Höbersbach oberhalb von Gablitz wurde je ein Rückhaltebecken errichtet, um Überschwemmungen abzufangen.

Im Jahr 2007 wurde der Gablitzbach nach starken Regenfällen durch ungeplanten Abfluss aus dem Absetzbecken der Deponie Taglesberg (Ausbruch des Wienerwaldtunnels) stark verschmutzt.[4]

Einzelnachweise

  1. BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs Heft 62, Wien 2014, S. 112. PDF-Download, abgerufen am 8. Juli 2018.
  2. Riederberg und Umgebung auf ÖK 50, www.austrianmap.at, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich, Österreichische Karte 1:50.000
  3. z. B. Opentopomap oder Basemap.at
  4. http://www.gablitz1.at/thema/gablitzbach.html