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vom 24.01.2017, aktuelle Version,

Gerhard Gürtlich

Gerhard Gürtlich (2010)

Gerhard Gürtlich (* 13. Juni 1953 in Hainburg an der Donau)[1] ist ein österreichischer Publizist, Sektionschef im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien.[2]

Werdegang

1977 schloss er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien, Spezialisierung auf Transportwirtschaft und Marketing, mit der Sponsion zum Magister ab, 1980 wurde er zum Doktor promoviert. Gürtlich wurde 1982 in das BMVIT übernommen und 2006 Leiter der Sektion IV (Eisenbahnen, Schifffahrt und Arbeitnehmerschutz).

Funktionen

  • Vize-Präsident des Aufsichtsrates der Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft (SCHIG),
  • Staatskommissär-Stv der ÖBB-Infrastruktur AG,
  • Staatskommissär der ÖBB-Holding AG,
  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der Neusiedlersee-Bahn AG,
  • Mitglied des Aufsichtsrates der via donau GmbH.

Werke

  • mit H. Sommereder, J. Pulanek und J. Brugger: Stand und Entwicklungsmöglichkeiten des Containerverkehrs in Österreich. Wien 1978.
  • mit H. Petzmann: Beurteilung des künftigen Containerverkehrs von/nach und über Wien. Beiträge zum Wiener Hafenkonzept. Wien 1979.
  • Kostenoptimale Abgrenzung von Teilsystemen des öffentlichen Personennahverkehrs. (= ÖVG Spezial. Band 2). Dissertation. Wien 1980.
  • mit P. Faller: Verkehrswissenschaftliche Forschung in Österreich 1970–1980. Dokumentationsband. (= ÖVG Spezial. Band 1). Wien 1980.
  • mit P. Faller und M. Metelka: Projektstudie Gleisdorf – Weiz. Verkehrs- und regionalwirtschaftliche Analyse – Gestaltungsvorschläge – Kosten-Nutzen-Beurteilung. Band 1: Bestandsanalyse. Wien 1985.
  • mit P. Faller und M. Metelka: Projektstudie Gleisdorf – Weiz. Verkehrs- und regionalwirtschaftliche Analyse – Gestaltungsvorschläge – Kosten-Nutzen-Beurteilung. Band 2: Nachfragestruktur und Elemente der Maßnahmenentwicklung. Wien 1985.
  • mit P. Faller und M. Metelka: Projektstudie Gleisdorf – Weiz. Verkehrs- und regionalwirtschaftliche Analyse – Gestaltungsvorschläge – Kosten-Nutzen-Beurteilung. Band 3: Schlussbericht (Maßnahmenempfehlung und Variantenbewertung). Wien 1986.
  • mit P. Faller: Projektstudie Gleisdorf – Weiz. Verkehrs- und regionalwirtschaftliche Analyse – Gestaltungsvorschläge – Kosten-Nutzen-Beurteilung. Band 4: Ergänzungsuntersuchung Variante 5. Wien 1987.
  • mit W. Catharin: Eisenbahngesetz. Kommentar samt ökonomischen und rechtlichen Grundlagen der Eisenbahnen. Stand 1.12.2006. Wien 2007.
  • mit H. Bauer, F. Damköhler und P. Weiss: 140 Jahre Franz Josef-Bahn. 900 Jahre erste urkundliche Erwähnung von Ziersdorf. Wien 2010.
  • mit W. Catharin: Eisenbahngesetz. Kommentar samt ökonomischen und rechtlichen Grundlagen der Eisenbahnen. 2., erweitere und ergänzte Auflage. Wien 2010.
  • mit Sebastian Kummer, Brigitta Riebesmeier und Elmar Fürst (Hrsg.): Gesamtverkehrsplanung und Infrastrukturplanung. Grundfragen – Methoden – Umsetzung. Linde, Wien 2007.[3] ISBN 978-3-7073-0912-6.
  • mit G. Artl, H. Zenz (Hrsg.):[4]
    • Sisi auf Schienen. 150 Jahre Westbahn Wien – Linz. Wien 2008, ISBN 978-3-902575-15-9.
    • Mit Volldampf in den Süden. 150 Jahre Südbahn Wien – Triest. 2., erweiterte und ergänzte Auflage. Fassbaender, Wien 2008, ISBN 978-3-902575-10-4.
    • Über den Saurüssel zur Großen Mühl. 120 Jahre Mühlkreisbahn. Fassbaender, Wien 2008, ISBN 978-3-902575-12-8.
    • Allerhöchste Eisenbahn. 170 Jahre Nordbahn Wien – Brünn. Fassbaender, Wien 2009, ISBN 978-3-902575-26-5.
    • Allerhöchste Eisenbahn. 170 Jahre Nordbahn Wien – Brünn. 2. erweitere Auflage, Fassbaender, Wien 2010.
    • Zwischen Wald- und Weinviertel. 100 Jahre Lokalbahn Retz-Drosendorf. Fassbaender, Wien 2010, ISBN 978-3-902575-34-0.
    • Kohle und Bahn. 150 Jahre Graz-Köflacher Eisenbahn. Fassbaender, Wien 2010, ISBN 978-3-902575-38-8.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. BMVIT zur Person, offizielle Webseite (abgefragt 9. März 2011)
  2. WU Wien (abgefragt 9. März 2011)
  3. Lindeverlag (abgefragt 9. März 2011)
  4. Fassbaender Verlag
  5. Land Stmk (abgefragt 9. März 2011)