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vom 08.12.2015, aktuelle Version,

Gertrud Stickler

Gertrud Stickler FMA (* 27. Mai 1929 in Neunkirchen, Niederösterreich; † 4. Februar 2015 in Turin) war eine österreichische Don-Bosco-Schwester und Professorin für Religionspsychologie.

Stickler wurde in Neunkirchen in Niederösterreich als das jüngste von zwölf Kindern von Mikeal Stickler und Teresa Schachner geboren. 1951 ging sie nach Italien, um dort Don-Bosco-Schwester zu werden. Bereits früh schlug sie die akademische Laufbahn ein und war mehr als 40 Jahre lang als Dozentin für Religionspsychologie an der ordenseigenen Fakultät für Erziehungswissenschaften Auxilium in Rom tätig. Von 1980 bis 1983 war sie Dekanin dieser Fakultät. 2009 wurde Stickler emeritiert. Während ihrer Lehrtätigkeit veröffentlichte sie zahlreiche Publikationen. Am 9. Dezember 2010 erhielt sie das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Die Auszeichnung wurde ihr in den Räumen der österreichischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom durch den Botschafter Martin Bolldorf überreicht.

Gertrud Stickler war die Schwester des Salesianers Don Boscos und Kurienkardinals Alfons Maria Stickler. Sie lebte seit 2010 in Turin.

Schriften

  • Far from the Father: Psychological Implications of Conversion and of Mercy, Marian Press 1986
  • zusammen mit Godelive Numukobwa: Forza e fragilità delle radici. Bambini feriti da esperienze di traumi e di abbandono. La sfida dell'educazione, Libreria Ateneo Salesiano - LAS Rom 2003, ISBN 9788821305467