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vom 24.02.2020, aktuelle Version,

Gesetz der konstanten Proportionen

(Bemerkung: In der Legende des Bildes sind die Farben für Wasserstoff und Sauerstoff vertauscht – Wasserstoff müsste blau sein, Sauerstoff rot)
Verdeutlichung des Gesetzes der konstanten Proportionen anhand der Massenverhältnisse diverser Moleküle.

Das Gesetz der konstanten Proportionen besagt, dass die Elemente in einer bestimmten chemischen Verbindung immer im gleichen Massenverhältnis vorkommen. Das Massenverhältnis im Natriumchlorid zum Beispiel ist immer 39 % Natrium zu 61 % Chlor.

Diese von Joseph-Louis Proust 1797 aufgestellte und nach ihm auch Proustsches Gesetz genannte Regel ist der Ausgangspunkt der Entwicklung der Stöchiometrie. John Dalton erweiterte es zum Gesetz der multiplen Proportionen.

Diese von Proust und anderen gemachten Beobachtungen waren ein wesentlicher Schritt zur Entwicklung der Atomhypothese durch Dalton. Denn das immer gleiche Massenverhältnis der Elemente im Natriumchlorid lässt sich mit ihr am einfachsten erklären: Natriumchlorid ist aus gleich vielen Natrium- und Chlorteilchen aufgebaut. Dabei ist ein Chlorteilchen um die Hälfte schwerer als ein Natriumteilchen. Andere Beispiele wären Kupfer(I)-sulfid {Massenverhältnis m(Cu) : m(S) etwa 4 : 1, Stoffmengenverhältnis n(Cu) : n(S) = 2 : 1; ein Kupferteilchen ist zwei Mal so massereich wie ein Schwefelteilchen) oder Schwefelsäure (mit n(H) : n(S) : n(O) = 2 : 1 : 4, vgl. Abbildung und – zum Unterschied von Masse und Menge – unter Größenordnung (Stoffmenge)}.

Siehe auch

Literatur