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vom 16.11.2017, aktuelle Version,

Gillern

Wappen derer von Gillern

Die Familie der Freiherren und Herren von Gillern ist ein ursprünglich aus Vorderösterreich stammendes, böhmisch-schlesisches, seit 1742 auch preußisch-schlesisches Adelsgeschlecht.

Im Jahre 1568 erhielt Mathäus Giller den böhmischen Adelsstand mit dem Prädikat von Lilienfeld. Später erfolgten als von Gillern noch weitere Standeserhebungen: 1654 der Reichsadelstand, 1707 der ungarische Freiherrn- und Magnatenstand, 1732 der böhmische und 1766 der österreichisch-erbländische Freiherrenstand. 1744 erfolgte die Anerkennung des Freiherrenstandes durch königliches Handschreiben Friedrichs II., 1855 wiederholt durch das Preußische Heroldsamt.[1] Die Familie wird zum Uradel Schlesiens gezählt.[2]

Wappen

Freiherrliches Wappen

Das Wappen ist geviert. Die Felder 1 und 4 zeigen einen goldenen Stern auf blauem Grund, die Felder 2 und 3 einen silbernen Balken belegt mit 3 goldenen Lilien auf rotem Grund. Helmkleinod: Offener Flug, rechts blau mit goldenem Stern, links rot mit goldener Lilie. Die Helmdecken sind in Blau-gold und Rot-silber. Es gibt je nach Familienzweig Varianten in der Tingierung.

Das freiherrliche Wappen besitzt einen goldenen Herzschild, darin ein abgeschlagener Türkenkopf. Der Türkenkopf erinnert an die Teilnahme an den Türkenkriegen.

Bekannte Namensträger

Literatur

  • Die Wappen des schlesischen Adels, Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Neustadt 1977
  • Gothaer Adelslexikon Band IV, Limburg a.d. Lahn 1978
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Einzelnachweise

  1. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band IV. C. A. Starke Verlag, Limburg a. d. Lahn, S. 118
  2. Siebmachers großes und allgemeines Wappenbuch Preussischer Adel. Freiherren. Nürnberg 1885, Seite 44
  3. Arthur Robert Ludwig Alexander Freiherr von Gillern. Grabstättenerhaltung Berlin e. V.: friedparks.de, abgerufen am 3. Dezember 2012.
  4. in Österreich ist das Führen von Adelstiteln seit 1919 verboten, siehe Adelsaufhebungsgesetz