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vom 31.05.2020, aktuelle Version,

Gina Schwarz

Gina Schwarz (* 2. November 1968 in Hollabrunn) ist eine österreichische Jazzmusikerin (Kontrabass, E-Bass, auch Akkordeon, Komposition).[1]

Leben und Wirken

Schwarz erhielt zunächst Unterricht in Jazz-Bass am Konservatorium der Stadt Wien und bei Peter Herbert. Anschließend studierte sie Kontrabass an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie einen Magister Artium erhielt, sowie ab 2002 am Berklee College of Music in Boston bei Buster Williams.[1] Bei einem weiteren Studienaufenthalt in New York vertiefte sie ihre Instrumentalkenntnisse bei Cecil McBee,[1] Ron McClure und Dennis Irwin.

Seit 1992 spielte sie in Bands wie dem Yta Moreno Quartett, Wiener Salsa, den Groovehunters und der Robert Bachner Bigband. Weiter arbeitete sie mit Alexander Goebel, Harri Stojka und Ingrid Jensen zusammen. Sie ist auf Aufnahmen mit Global Glue (Eardance, 2005), der Robert Bachner Big Band (Moments of Noise, Spotlight on Ella Fitzgerald, Live in Vienna), George Garzone (In the Zone 2007) oder dem Kontrabass-Sextett Bass Instinct (Illusionista, Butterfly) zu hören. 2001 war sie am Wiener Burgtheater an der Bühnenmusik zum Stück „Damen der Gesellschaft“ beteiligt.

Seit 2005 leitet sie ihr Quintett SchwarzMarkt, mit dem sie im Folgejahr ihr Debütalbum unter eigenem Namen vorlegte und vorwiegend eigene Kompositionen aufführt. Mit Bastian Stein, Bernhard Wiesinger, Robert Bachner, Heimo Trixner, Philipp Jagschitz und Harry Tanschek sowie der Bandoneon-Spielerin Ingrid Eder gründete sie ihre Band Jazzista. In der mit Richard Oesterreicher geleiteten Gruppe Airbass spielt sie unter anderem mit Herbert Otahal, Clemens Salesny, Woody Schabata und Primus Sitter zusammen. Mit Esther Bächlin und Stephanie Wagner betreibt sie das Projekt Playground; weiterhin spielt sie im Trio mit Gérard Guse und Ramón López. 2018 holte sie Musikerinnen wie Ingrid Jensen, Sylvie Courvoisier, Karin Hammar, Camila Meza, Angelika Niescier und Julia Hülsmann im Rahmen ihres Pannonica-Projektes ins Wiener Porgy & Bess.[2]

Schwarz hat seit 2011[1] einen Lehrauftrag am Institut für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne.[3]

Preise und Auszeichnungen

Schwarz erhielt den Berklee-Best-Award; auch ist sie Gewinnerin des von der Stadtgemeinde Mistelbach ausgerichteten MusicMaker-Kompositionswettbewerbes 2002. 2007 wurde sie mit dem Hans-Koller-Preis als „Side(wo)man of the year“ ausgezeichnet.

Diskographische Hinweise

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Musikdatenbank Österreich: Gina Schwarz. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  2. Interview mit Gina Schwarz (Melodiva 2020)
  3. Visitenkarte von Schwarz, Regina; Mag.art. - MDWonline - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  4. Besprechung OnlineMusicMagazine
  5. Besprechung AllAboutJazz
  6. Besprechung Die Presse, 18. Juli 2013
  7. Besprechung (All About Jazz)
  8. Alexander Kochman: Gina Schwarz – „Pannonica“ (Besprechung). MICA, 9. März 2020, abgerufen am 29. Mai 2020 (deutsch).