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vom 18.01.2017, aktuelle Version,

Gliedkräuter

Gliedkräuter

Ysopblättriges Gliedkraut (Sideritis hyssopifolia)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Lamioideae
Gattung: Gliedkräuter
Wissenschaftlicher Name
Sideritis
L.
Sektion Sideritis Untersektion Sideritis: Sideritis endressii
Sektion Sideritis Untersektion Sideritis: Sideritis hirsuta
Sektion Sideritis Untersektion Hyssopifoliae: Ysopblättriges Gliedkraut ( Sideritis hyssopifolia)
Sektion Sideritis Untersektion Leucanthae: Sideritis pusilla
Sektion Hesiodia: Berg-Gliedkraut ( Sideritis montana)
Sektion Hesiodia: Berg-Gliedkraut ( Sideritis montana), Abbildung
Sektion Empedoclia: Sideritis perfoliata
Sektion Empedoclia: Balkan-Gliedkraut ( Sideritis scardica)
Sektion Marrubiastrum: Wolliges Gliedkraut ( Sideritis dasygnaphala)
Sektion Marrubiastrum: Sideritis ferrensis
Sektion Marrubiastrum: Zwerg-Gliedkraut ( Sideritis pumila)
Sektion Creticae: Kreta-Gliedkraut ( Sideritis cretica), auf Teneriffa
Sideritis x angustifolia

Die Gliedkräuter (Sideritis) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Zu dieser Gattung gehören etwa 140 Arten. Mehrere Arten werden als Tee genutzt und sind als Bergtee im Handel.

Beschreibung

Die Gliedkräuter sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder kleine Sträucher. Die Stängelblätter sind linealisch bis schmal lanzettlich.

Die Blüten stehen in zwei- bis vielblütigen Scheinquirlen und haben keine Vorblätter. Der Kelch ist röhren- bis glockenförmig, zehn- (selten fünf-)nervig und fünfzähnig. Die Kelchzähne tragen meist eine dornige Granne. Sie sind gleich lang, oder der obere Zahn ist größer als die übrigen vier. Die Krone ist zygomorph, deutlich zweilippig, ihre Farbe ist meistens gelb. Die Kronröhre ist kürzer als der Kelch. Die Oberlippe steht ab, ist flach, ganzrandig oder auch zweispaltig. Die Unterlippe ist dreispaltig, wobei der Mittellappen größer und häufig ausgerandet ist. Es gibt vier fruchtbare Staubblätter, von denen zwei länger und zwei sehr kurz sind. Die Staubblätter sind wie der Griffel in der Kronröhre verborgen. Die Klausen sind an der Spitze abgerundet, ihre Oberfläche ist fast glatt bis warzig.

Verbreitung

Das Areal der Gattung reicht von Makaronesien über das Mittelmeergebiet bis Russland, Tibet und West-China. Das Mannigfaltigkeitszentrum befindet sich im Westen des Areals.[1]

Systematik

Die Gattung Sideritis wird innerhalb der Lippenblütler in die Unterfamilie Lamioideae, Tribus Stachydeae gestellt.[2] Der Gattungsname Sideritis ist ein antiker Pflanzenname für verschiedene Vertreter der Lippenblütler und leitet sich vom griechischen sideros = Eisen ab.

Die Gattung umfasst rund 140 Arten.

Die folgende Artenliste folgt der World Checklist of Selected Plant Families,[3] die infragenerische Gliederung folgt vorwiegend der Flora Iberica[1], der Flora of Turkey[4] und den Monographien von Obón & Rivera (1994)[5] und Pérez de Paz & Negrín (1992).[6]

Untergattung Sideritis
  • Sektion Sideritis
    • Untersektion Sideritis
      • Sideritis briquetiana Font Quer & Pau: Die Heimat ist das nördliche Marokko.[3]
      • Sideritis bubanii Font Quer: Die Heimat ist Nordostspanien.[3]
      • Sideritis dianica D.Rivera, Obón, De la Torre & A.Barber: Die Heimat ist Ostspanien (Alicante).[3]
      • Sideritis endressii Willk.: Die Heimat ist Südfrankreich bis Südostspanien.[3]
      • Sideritis flaviflora Obón & D.Rivera: Die Heimat ist die Provinz Jaén in Spanien.[3]
      • Sideritis hirsuta L. (Typus der Gattung):[6] Die Heimat ist Südwesteuropa bis Norditalien und Nordmarokko.[3]
      • Sideritis laxespicata (Degen & Debeaux) Socorro, I.Tarrega & Zafra: Die Heimat ist Spanien.[3]
      • Sideritis molinae Stübing, Peris & Figuerola: Die Heimat ist Spanien.[3][7]
      • Sideritis montserratiana Stübing, Roselló, Olivares & Peris: Die Heimat ist Spanien.[3]
      • Sideritis velayosiana Peris & al.: Die Heimat ist Marokko.[3][8]
    • Untersektion Gymnocarpae Font Quer[9]
      • Sideritis cuatrecasasii Peris, Stübing & Figuerola: Die Heimat ist Spanien.[3]
      • Sideritis glauca Cav.: Die Heimat ist Alicante und das nordwestliche Murcia in Spanien.[3]
      • Sideritis guyoniana Boiss. & Reut.: Die Heimat ist das nördliche Algerien.[3]
      • Sideritis imbricata H.Lindb.: Die Heimat ist Marokko.[3]
      • Sideritis incana L.: Die Heimat ist Spanien und das nordwestliche Afrika. Mit fünf Unterarten:
        • Sideritis incana subsp. altiatlantica (Font Quer) Fennane (Syn.: Sideritis altiatlantica (Font Quer) Peris, Stübing & Figuerola)
        • Sideritis incana subsp. atlantica (Pomel) Dobignard (Syn.: Sideritis atlantica Pomel)
        • Sideritis incana L. subsp. incana (Syn.: Sideritis occidentalis (Font Quer) Peris, Stübing & Figuerola, Sideritis oromaroccana Peris, Stübing & Figuerola, Sideritis regimontana (Maire) Peris, Stübing & Figuerola, Sideritis sericea Pers.)
        • Sideritis incana subsp. matris-filiae (Emb. & Maire) Fennane
        • Sideritis incana subsp. tunetana Murb.
      • Sideritis lacaitae Font Quer: Die Heimat ist Spanien.[3]
      • Sideritis mezgouti Molero & J.M.Monts.: Die Heimat ist Marokko.[3][10]
    • Untersektion Stachydioides
    • Untersektion Grandiflorae D.Rivera & Obón
    • Untersektion Serratae D.Rivera & Obón
    • Untersektion Fruticulosae Obón & D.Rivera
      • Sideritis chamaedryfolia Cav.: Die Heimat ist das östliche Spanien.[3]
      • Sideritis fruticulosa Pourr.: Die Heimat ist das südliche Frankreich und das nördliche Spanien.[3]
    • Untersektion Hyssopifoliae Obón & D.Rivera
      • Sideritis boissieriana Peris & al.: Die Heimat ist Spanien.[3][11]
      • Sideritis carbonellii Socorro: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis glacialis Boiss.: Die Heimat ist das östliche und südliche Spanien.[3]
      • Ysopblättriges Gliedkraut (Sideritis hyssopifolia L.; Syn.: Sideritis scordioides L.): Das Verbreitungsgebiet reicht vom nördlichen Spanien bis Italien.[3]
      • Sideritis jahandiezii Font Quer: Die Heimat ist Marokko.[3]
      • Sideritis lurida J. Gay: Die Heimat ist das nordwestliche und zentrale Spanien.[3]
      • Sideritis maura de Noé: Die Heimat ist das westliche Algerien.[3]
      • Sideritis ochroleuca Noë ex Willk.: Die Heimat ist das nördliche Marokko und das westliche Algerien.[3]
      • Sideritis ovata Cav.: Die Heimat ist das nördliche Spanien.[3]
      • Sideritis pungens Benth.: Die Heimat ist das nördliche und östliche Spanien.[3]
      • Sideritis tugiensis S.Ríos, M.B.Crespo & D.Rivera: Die Heimat ist Spanien.[3][12]
      • Sideritis viridifolia Dulac: Die Heimat sind die Pyrenäen.[3]
    • Untersektion Leucanthae D.Rivera & Obón
      • Sideritis briquetiana Font Quer & Pau:
      • Sideritis bourgeana Boiss. & Reut.: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis ibanyenzii Pau: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis leucantha Cav.: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis marminorensis Obón & D.Rivera: Die Heimat ist die Provinz Murcia in Spanien.[3]
      • Sideritis osteoxylla (Pau) Alcaraz, Peinado, Mart.Parras, J.S.Carrion & Sánchez-Gómez: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis pusilla (Lange) Pau: Die Heimat ist das südliche und südöstliche Spanien sowie das nordwestliche Algerien.[3]
      • Sideritis reverchonii Willk.: Die Heimat ist Spanien.[3]
      • Sideritis tragoriganum Lag.: Die Heimat ist das südliche und östliche Spanien.[3]
    • Untersektion Arborescentes D.Rivera & Obón
      • Sideritis antiatlantica (Maire) Rejdali: Die Heimat ist Marokko.[3]
      • Sideritis arborescens Benth.: Die Heimat ist Portugal, Spanien, das nördliche Marokko und das nordwestliche Algerien.[3]
      • Sideritis calduchii Cirujano & al.: Die Heimat ist Spanien.[3] [13]
      • Sideritis cirujanoi Romo & al.: Die Heimat ist Marokko.[3] [14]
      • Sideritis ibrahimii Obón & D.Rivera: Die Heimat ist Marokko.[3]
      • Sideritis lasiantha Juss. ex Pers.: Die Heimat ist das südöstliche Spanien.[3]
      • Sideritis maireana Font Quer & Pau: Die Heimat ist das nördliche Marokko.[3]
      • Sideritis marianica Obón & D.Rivera: Die Heimat ist die Provinz Jaén in Spanien.[3]
      • Sideritis ortonedae (Font Quer & Pau) Obón & D.Rivera: Die Heimat ist das südliche Spanien, das nördliche Marokko und Algerien.[3]
      • Sideritis paulii Pau: Die Heimat ist das zentrale und südwestliche Spanien.[3]
      • Sideritis sauvageana D.Rivera & Obón: Die Heimat ist Marokko.[3]
      • Sideritis subatlantica Doum. ex Batt.: Die Heimat ist das nördliche Marokko und das nordwestliche Algerien.[3]
  • Sektion Hesiodia (Moench) Benth.
    • Sideritis cossoniana Ball: Die Heimat ist Marokko.[3][15]
    • Sideritis lanata L.: Das Verbreitungsgebiet reicht von der Balkanhalbinsel bis zur Türkei.[3]
    • Berg-Gliedkraut (Sideritis montana L., Typus der Sektion).[6] Mit zwei Unterarten:[3]
      • Sideritis montana L. subsp. montana: Das Verbreitungsgebiet reicht vom Mittelmeerraum bis zum nordwestlichen China; es ist auch in Mitteleuropa heimisch.[3]
      • Sideritis montana subsp. remota (d'Urv.) P.W.Ball (Syn.: Sideritis remota d'Urv.): Das Verbreitungsgebiet reicht von Griechenland bis Libanon/Syrien.[3]
  • Sektion Burgsdorfia (Moench) Briquet[6]
    • Römisches Gliedkraut (Sideritis romana L., Typus der Sektion).[6] Mit vier Unterarten:
      • Sideritis romana subsp. curvidens (Stapf) Holmboe (oft als eigene Art Sideritis curvidens Stapf anerkannt):[4][16][17] Es kommt im östlichen Mittelmeergebiet vor.[3]
      • Sideritis romana subsp. numidica Batt.: Es kommt von Algerien bis Libyen vor.[3]
      • Sideritis romana subsp. purpurea (Talbot ex Benth.) Heywood (Syn.: Sideritis purpurea Talbot ex Benth.):[16] Es kommt auf der Balkanhalbinsel vor.[3]
      • Sideritis romana L. subsp. romana: Die Heimat ist das Mittelmeergebiet östlich bis zur Türkei.[3]
  • Sektion Empedoclia (Raf.) Benth.[4] (östliches Mittelmeergebiet)
    • Sideritis akmanii Aytac, Ekici & Dönmez: Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis albiflora Hub.-Mor.: Das Verbreitungsgebiet ist Rhodos und die südwestliche Türkei.[3][17]
    • Sideritis amasiaca Bornm.: Die Heimat ist die nördliche und zentrale Türkei.[3]
    • Sideritis arguta Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis argyrea P.H.Davis: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis armeniaca Bornm.: Die Heimat ist die nordöstliche Türkei.[3]
    • Sideritis bilgeriana P.H.Davis: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis brevibracteata P.H.Davis: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis brevidens P.H.Davis: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis caesarea H.Duman, Aytaç & Baser: Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis catillaris Juz.: Die Heimat ist die Krim.[3]
    • Sideritis cilicica Boiss. & Balansa: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis clandestina (Bory & Chaub.) Hayek[4]: mit zwei Unterarten. Die Heimat ist das südliche Griechenland.[3]
    • Sideritis condensata Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis congesta P.H.Davis & Hub.-Mor.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis cypria Post: Die Heimat ist das nördliche Zypern.[3]
    • Sideritis dichotoma Huter: Die Heimat ist die nördliche Türkei.[3]
    • Sideritis erythrantha Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südwestliche Türkei.[3]
    • Sideritis euboea Heldr.: Die Heimat ist Euböa.[3]
    • Sideritis euxina Juz.: Die Heimat ist der Kaukasus.[3]
    • Sideritis galatica Bornm.: Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis germanicopolitana Bornm.: mit zwei Unterarten. Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis gulendamiae H.Duman & Karaveliogullari: Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis hispida P.H.Davis: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis hololeuca Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis huber-morathii Greuter & Burdet: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis italica (Mill.) Greuter & Burdet: Die Heimat ist Italien und Sizilien.[3]
    • Sideritis leptoclada O.Schwarz & P.H.Davis: Die Heimat ist die südwestliche Türkei.[3]
    • Sideritis libanotica Labill.[18]: mit fünf Unterarten. Die Heimat reicht von der Türkei bis zum Libanon.[3]
    • Sideritis lycia Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südwestliche Türkei.[3]
    • Sideritis niveotomentosa Hub.-Mor.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis ozturkii Aytaç & Aksoy: Die Heimat ist die Türkei.[3]
    • Sideritis perfoliata L.[18]: mit zwei Unterarten. Das Verbreitungsgebiet reicht von der Balkanhalbinsel bis Israel.[3]
    • Sideritis phlomoides Boiss. & Balansa: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis phrygia Bornm.: Die Heimat ist die zentrale Türkei.[3]
    • Sideritis pisidica Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südwestliche Türkei.[3]
    • Sideritis pullulans Vent.[18]: Das Verbreitungsgebiet reicht von Syrien bis Israel.[3]
    • Sideritis raeseri Boiss. & Heldr.: mit zwei Unterarten. Die Heimat ist die Balkanhalbinsel.[3]
    • Sideritis rubriflora Hub.-Mor.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Balkan-Gliedkraut (Sideritis scardica Griseb.), kommt nur auf der Balkan-Halbinsel vor.
    • Sideritis serratifolia Hub.-Mor.: Die Heimat ist die südliche Türkei.[3]
    • Sideritis sipylea Boiss.: Die Heimat ist die westliche Türkei und die östlichen Ägäischen Inseln.[3]
    • Sideritis stricta Boiss. & Heldr.: Die Heimat ist die südwestliche Türkei.[3]
    • Syrisches Gliedkraut (Sideritis syriaca L.): mit zwei Unterarten, die auf Kreta und im Amanus-Gebirge vorkommen.[4] Ist Typus-Art der Sektion.[6]
    • Sideritis taurica Steph. ex Willd.: Die Heimat ist Bulgarien, die Krim und die nördliche Türkei.[3]
    • Sideritis tmolea P.H.Davis: Die Heimat ist die westliche Türkei.[3]
    • Sideritis trojana Bornm.: Die Heimat ist die nordwestliche Türkei.[3]
    • Sideritis vulcanica Hub.-Mor.: Die Heimat ist die östliche Türkei.[3]
    • Sideritis vuralii H.Duman & Baser: Die Heimat ist die Türkei.[3]
Untergattung Marrubiastrum (Moench) Mend.-Heuer ( Kanarische Inseln und Madeira) [6]
  • Sektion Marrubiastrum
    • Sideritis amagroi Marrero Rodr. & B.Navarro, kommt nur auf Gran Canaria vor.[19]
    • Bärtchen-Gliedkraut (Sideritis barbellata Mend.-Heuer), kommt nur auf La Palma vor.
    • Sideritis brevicaulis Mend.-Heuer, kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Kanaren-Gliedkraut (Sideritis canariensis L.) (Typus der Untergattung), die Art kommt nur auf El Hierro, auf La Palma und auf Teneriffa vor.[6]
    • Sideritis candicans Aiton, kommt nur auf Madeira vor.[6]
    • Sideritis cystosiphon Svent., kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Wolliges Gliedkraut (Sideritis dasygnaphala (Webb & Berthel.) Clos), kommt nur auf Gran Canaria vor.
    • Anaga-Gliedkraut (Sideritis dendrochahorra Bolle), kommt nur auf Teneriffa vor.
    • Sideritis discolor Willd. ex Bolle, kommt nur auf Gran Canaria vor.[19]
    • Cañadas-Gliedkraut (Sideritis eriocephala Marr. ex Negr. & Pér.), kommt nur auf Teneriffa vor.
    • Sideritis ferrensis P.Pérez & Négrin, kommt nur auf El Hierro vor.[19]
    • Sideritis guayedrae Marrero Rodr., kommt nur auf Gran Canaria vor.[19]
    • Sideritis infernalis Bolle, kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Sideritis kuegleriana Bornm., kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Sideritis lotsyi (Pit.) Ceballos & Ortuño, kommt nur auf Gomera und Teneriffa vor.[19]
    • Sideritis nervosa (Christ) Linding., kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Sideritis oroteneriffae Négrin & P.Pérez, kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Zwerg-Gliedkraut (Sideritis pumila (Christ) Mend.-Heuer), kommt nur auf Fuerteventura und Lanzarote vor.[19]
    • Sideritis soluta Clos, kommt nur auf Teneriffa vor.[19]
    • Sideritis sventenii (G.Kunkel) Mend.-Heuer, kommt nur auf Gran Canaria vor.[19]
  • Sektion Empedocliopsis Huynh
    • Sideritis bolleana Bornm., kommt nur auf der Kanareninsel La Palma vor.[3]
    • Gomera-Gliedkraut (Sideritis gomeraea Bolle, Typus der Sektion), kommt nur auf Gomera vor.[6]
    • Sideritis nutans Svent., kommt nur auf Gomera vor.[19]
  • Sektion Creticae P.Pérez & L.Negrin (Teneriffa und Gomera)
    • Kreta-Gliedkraut (Sideritis cretica L., Typus der Sektion)[6]
    • Großähriges Gliedkraut (Sideritis macrostachys Poir.), kommt nur auf Teneriffa vor.
    • Sideritis marmorea Bolle, kommt nur auf Gomera vor.[19]
  • Incertae sedis:
  • Sideritis ajpetriana Klokov: Die Heimat ist die Krim.[3]
  • Sideritis atrinervia Klokov: Die Heimat ist die Krim.[3]
  • Sideritis dubia Coulomb: Die Heimat sind die Westalpen.[3]
  • Sideritis gossypina Font Quer: Die Heimat ist Marokko.[3]
  • Sideritis villosa Coss. & Balansa: Die Heimat ist Marokko.[3]

Hybriden (Auswahl)

  • Sideritis ×angustifolia Lag. = Sideritis incana × Sideritis tragoriganum

Belege

  • Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv. CD-ROM, Version 1.1. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2002, ISBN 3-494-01327-6.
  • Werner Greuter, Hervé-Maurice Burdet, Guy Long (Hrsg.): Med-Checklist. A critical inventory of vascular plants of the circum-mediterranean countries. Vol. 3: Dicotyledones (Convolvulaceae – Labiatae). Conservatoire et Jardin Botanique, Genève 1986, ISBN 2-8277-0153-7 (online [abgerufen am 17. August 2017]).
  • Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Kosmos-Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. Über 1600 Pflanzenarten. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1994, ISBN 3-440-06223-6.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Ramón Morales: Sideritis L. In: Santiago Castroviejo, Ramón Morales, A. Quintanar, F. Cabezas, A. J. Pujadas, S. Cirujano (Hrsg.): Flora Ibérica. Plantas Vasculares de la Península Ibérica e Islas Baleares. Vol. XII. Verbenaceae Labiatae Callitrichaceae. Real Jardín Botánico, CSIC, Madrid 2010, ISBN 978-84-00-09041-8, S. 234–288 ((PDF-Datei)).
  2. Yasaman Salmaki, Shahin Zarre, Olof Ryding, Charlotte Lindqvist, Christian Bräuchler, Günther Heubl, Janet Barber, Mika Bendiksby: Molecular phylogeny of tribe Stachydeae (Lamiaceae subfamily Lamioideae). In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 69, Nr. 3, 2013, S. 535–551, doi:10.1016/j.ympev.2013.07.024.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 Rafaël Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Lamiaceae: Sideritis. Royal Botanic Gardens Kew, letzter Zugriff am 4. März 2015.
  4. 1 2 3 4 5 Arthur Huber-Morath: Sideritis. In Peter Hadland Davis (Hrsg.): Flora of Turkey and the East Aegean Islands. Vol. 7 (Orobanchaceae to Rubiaceae). Edinburgh University Press, Edinburgh 1982, ISBN 0-85224-396-0, S. 178–199.
  5. Concepción Obón de Castro, Diego Rivera Nuñez: A taxonomic revision of the Section Sideritis (Genus Sideritis) (Labiatae) (= Phanerogamarum Monographiae. Band 21). J. Cramer, Berlin/Stuttgart 1994, ISBN 3-443-78003-2.
  6. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Pedro L. Pérez de Paz, Lourdes Negrín Sosa: Revisión taxonómica de Sideritis L. subgénero Marrubiastrum (Moench) Mend.-Heuer (endemismo macaronésico) (= Phanerogamarum Monographiae. Band 20). J. Cramer, Berlin/Stuttgart 1992, ISBN 3-443-78002-4.
  7. Gerardo Stübing, Juan Bautista Peris, R. Figuerola: Sideritis molinae a new Iberian endemic. In Botanica Complutensis. Band 18, 1993, S. 113–121 (PDF-Datei).
  8. Juan Bautista Peris, Gerardo Stübing, Roberto Roselló, Ángel Romo: Sideritis velayosiana, nueva especie para la flora de Marruecos. In: Anales del Jardin Botánico de Madrid. Band 53, Nr. 1, S. 131−133 (PDF-Datei).
  9. J. B. Peris, G. Stübing, R. Figuerola: An outline revision of the subsection Gymnocarpae Font Quer of the genus Sideritis L. (Lamiaceae) in the western part of the Mediterranean region. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Band 103, Nr. 1, 1989, S. 1–37, DOI:10.1111/j.1095-8339.1990.tb00172.x
  10. J. Molero Briones, J. M. Montserrat Martí: Novedades corológicas y taxonómicas selectas para el catálogo de la flora vascular del norte de Marruecos. In: Lagascalia. Band 26, 2006, S. 83–110 (hier: S. 96–99) (PDF-Datei).
  11. Juan Bautista Peris, Gerardo Stübing, Amparo Olivares, Juan Martín: Sideritis boissieriana, especie nueva, de Sierra Nevada. In: Fontqueria. Band 39, S. 61–65 (PDF-Datei).
  12. Segundo Rios, Manuel B. Crespo, Diego Rivera: The west Mediterranean orophilous taxa of Sideritis L. (Lamiaceae): a new species of subsection Hyssopifolia from south-eastern Spain. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Band 136, Nr. 2, 2001, S. 247–254, DOI:10.1006/boj1.2000.0451.
  13. Santos Cirujano, Roberto Roselló, Juan Bautista Peris, Gerardo Stübing: Sideritis calduchii, sp. nov. (Labiatae), endemiso ibérico. In: Anales del Jardin Botánico de Madrid. Band 52, Nr. 1, S. 109−111 (PDF-Datei).
  14. Ángel M. Romo, Gerardo Stübing, Roberto Roselló, Juan Bautista Peris: Nuevo endemismo marroquí: Sideritis cirujanoi, sp. nov. In: Fontqueria. Band 42, S. 191–194 (PDF-Datei).
  15. Janet C. Barber, Javier Francisco-Ortega, Arnoldo Santos-Guerra, Kathryn G. Turner, Robert K. Jansen: Origin of Macaronesian Sideritis L. (Lamioideae: Lamiaceae) inferred from nuclear and chloroplast sequence datasets. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 23, Nr. 3, 2002, 293–306, DOI:10.1016/S1055-7903(02)00018-0.
  16. 1 2 Panayiotis Dimopoulos, Thomas Raus, Erwin Bergmeier, Theophanis Constantinidis, Gregoris Iatrou, Stella Kokkini, Arne Strid, Dimitrios Tzanoudakis: Vascular Plants of Greece: An Annotated Checklist. (= Englera. Band 31). Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem/Hellenic Botanical Society, Berlin/Athen 2013, ISBN 978-3-921800-88-1.
  17. 1 2 Annette Carlström: A survey of the flora and phytogeography of Rodhos, Simi, Tilos and the Marmaris Peninsula (SE Greece, SW Turkey). Dissertation, Universität Lund 1987, S. 108, 241.
  18. 1 2 3 Avinoam Danin: Die Gattung Sideritis in der Flora of Israel online.
  19. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Manuel Arechavaleta, S. Rodríguez, N. Zurita, A. García (Hrsg.): Lista de especies silvestres de Canarias. Hongos, plantas y animales terrestres. 2009. Gobierno de Canarias 2010, ISBN 978-84-89729-21-6, S. 155 (PDF-Datei; 12,5 MB).
  Commons: Gliedkräuter (Sideritis)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien