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vom 02.06.2017, aktuelle Version,

Gresten-Land

Gresten-Land
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gresten-Land
Gresten-Land (Österreich)
Gresten-Land
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Hauptort: Schadneramt
Fläche: 55,62 km²
Koordinaten: 47° 59′ N, 15° 1′ O
Höhe: 500 m ü. A.
Einwohner: 1.538 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 28 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3264
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Friedhofgasse 4
3264 Gresten-Land
Website: www.gresten-land.gv.at
Politik
Bürgermeister: Leopold Latschbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
16
3
16  3 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Gresten-Land im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing Niederösterreich Lage der Gemeinde Gresten-Land im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gemeindeamt Gresten-Land in Gresten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gresten-Land ist eine Gemeinde mit 1538 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie

Gresten-Land liegt im Mostviertel in Niederösterreich und erstreckt sich östlich und westlich der Gemeinde Gresten. Nachbargemeinden sind Gaming, Gresten, Randegg, Reinsberg, Scheibbs, Steinakirchen am Forst, Wang, Lunz am See und Ybbsitz.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 55,48 Quadratkilometer. 48,5 Prozent der Fläche sind bewaldet. Auf dem Gemeindegebiet von Gresten-Land schneidet sich der 15. östliche Längengrad mit dem 48. nördliche Breitengrad. An dieser Stelle ist ein Meridianstein errichtet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Oberamt (408)
  • Obergut (21)
  • Schadneramt (382)
  • Unteramt (719)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Oberamt, Schadneramt und Unteramt.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Am 26. April 1945 wurden in Schadneramt 16 ungarische Juden durch Mitglieder der SS ermordet.[2]

Die Gemeinde entstand 1968 durch Vereinigung der Gemeinden Oberamt, Unteramt und Schadneramt.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.544 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.553 Einwohner, 1981 1.486 und im Jahr 1971 1.504 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Leopold Latschbacher, Amtsleiter Manfred Daurer.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 16, SPÖ 3, andere keine Sitze.

Wappen

Blasonierung: In einem vom Silber in Grün geteilten Schild, oben ein aus der Schildesteilung wachsender Roter Spieß mit Goldener Parierstange, unten in Grün ein Goldener Apfel an einem Zweig mit zwei Goldenen Blättern hangend.
(Wörtlich zitiert aus der Webseite der Gemeinde.)

Das Wappen wurde der Gemeinde anlässlich der Konstituierung 1968 verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 25, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 162. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 741. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,31 Prozent.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Klaus-Dieter Mulley: Nationalsozialismus im politischen Bezirk Scheibbs 1930-1945(= Heimatkunde des Bezirkes Scheibbs 8). Scheibbs 1988.
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