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vom 29.11.2018, aktuelle Version,

Großer Bösenstein

Großer Bösenstein
Großer Bösenstein von Osten mit Großem Scheibelsee

Großer Bösenstein von Osten mit Großem Scheibelsee

Höhe 2448 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Rottenmanner Tauern
Dominanz 29 km Greim
Schartenhöhe 634 m Perwurzpolster
Koordinaten 47° 26′ 37″ N, 14° 24′ 14″ O
Großer Bösenstein (Steiermark)
Großer Bösenstein
Gestein Granit und Gneisgranit
Alter des Gesteins PermSkythium
Normalweg Ostkamm

Der Große Bösenstein (auch Großer Pölsenstein[1]) ist mit 2448 m ü. A. der höchste Berg der Rottenmanner Tauern, einer Gebirgskette, die zu den Niederen Tauern gehört und im österreichischen Bundesland Steiermark liegt.

Die weitverbreitete Schreibweise Bösenstein ist irreführend, da es sich nicht um einen bösen Stein handelt. Der Berg hat seinen Namen nach dem südlich befindlichen Pölsenbach im gleichnamigen Tal.[2]

Wichtigster Stützpunkt und gleichzeitig Ausgangspunkt für viele Bergwanderungen in diesem Gebiet ist die Edelrautehütte, die sich auf 1.725 m befindet, vom Österreichischen Alpenverein betreut wird und bequem über eine Mautstraße von Hohentauern aus erreicht werden kann. Von der Hütte bis zum Gipfel ist mit einer Aufstiegszeit von etwa 2 bis 2,5 Stunden zu rechnen, für den Abstieg sollten etwa 1,5 Stunden Gehzeit kalkuliert werden.

Andere Gipfel, die vom Großen Bösenstein bzw. von der Edelrautehütte aus einfach bestiegen werden können, sind der Kleine Bösenstein, die Sonntagskarspitze und der Große Hengst. Außerdem führt ein anspruchsvoller Höhenweg über den "Dreisteckengrat" und die Hochhaide zur Rottenmanner Hütte.

Bilder

Blick auf den Großen Bösenstein (links) und Trieben vom Triebenstein aus
  Commons: Großer Bösenstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Peter Holl: Alpenvereinsführer Niedere Tauern, Bergverlag Rudolf Rother, München 1983. ISBN 3-7633-1231-5
  2. Willi End: Großer Pölsenstein. In: Der Gebirgsfreund, Mitteilungen der OeAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein. 119. Jahrgang, Heft 3, Herbst 2008.