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vom 16.03.2017, aktuelle Version,

Heidi Reiter

Heidelinde „Heidi“ Reiter (* 19. August 1953 in Salzburg, Salzburg) ist eine österreichische Politikerin (Grüne). Reiter war von 1999 bis 2009 Abgeordnete zum Salzburger Landtag.

Ausbildung und Privates

Reiter studierte Biologie an der Universität Salzburg und schloss ihr Studium mit dem akademischen Grad Dr. ab. Sie war danach wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Molekularbiologie in Salzburg. Reiter arbeitete zudem als Fremdenführerin. Reiter ist verwitwet und Mutter dreier Kinder. Eine Tochter starb im Juli 2009 bei einem Unfall.[1]

Politischer Werdegang

Reiter ist Begründerin der Bürgerliste Eugendorf und war bis 1999 zehn Jahre lang Gemeinderätin in Eugendorf. Sie war langjähriges Vorstandsmitglied und Vorstandssprecherin der Bürgerliste Salzburg Land und vertrat die Grünen ab 1999 im Salzburger Landtag. Ihre Themenschwerpunkte waren nach eigenen Angaben Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Energie, Klima, Atom, Landwirtschaft, Verkehr und Raumordnung. Bei der Landtagswahl 2009 kandidiert Reiter auf dem 4. Platz der grünen Landesliste, einem Kampfmandat.[2] In der Folge schied Reiter per 22. April aus dem Landtag aus.

Seit Juni 2013 ist Heidi Reiter Mitglied des Bundesrats.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Kronen Zeitung: „Grün-Politikerin bangt um ihre Tochter: Nach Feier vermisst“, 20. Juli 2009; Salzburger Nachrichten: „Vermisste Studentin tot geborgen“, 22. Juli 2009
  2. Salzburger Nachrichten: Grüne: ein Mann, drei Frauen, 28. April 2008
  3. salzburg.at 15 ehemalige Landtagsabgeordnete mit Landesauszeichnungen geehrt, 11. November 2010