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vom 14.01.2018, aktuelle Version,

Hermann Weber (Beamter)

Hermann Weber (* 6. September 1939 in St. Pölten; † 10. August 2017 in Wien) war ein österreichischer Beamter der Österreichischen Bundesbahnen und Sektionschef im Bundesministerium für Verkehr.

Leben

1954 absolvierte er eine Lehrausbildung bei den Österreichischen Bundesbahnen, im zweiten Bildungsweg schloss er von 1963 bis 1968 eine Externistenmatura ab. 1959 bis 1968 war er Fahrdienstleiter bei den Österreichischen Bundesbahnen, zuletzt als Bundesbahn-Adjunkt am St. Pölten Hauptbahnhof.[1] Später wechselte er als Mitarbeiter in die Kommerzielle Direktion der Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen. 1968 bis 1972 absolvierte er ein Jusstudium an der Universität Wien, wo er 1972 zum Dr. iuris promovierte.

1976 bis 1981 war er als Bundesbahn-Oberrat, später als Bundesbahn-Zentralinspektor Leiter des Ministerbüros im Bundesministerium für Verkehr[2][3] und von 1983 bis 1992 als Nachfolger von Herbert Metzner anfangs als Oberrat, Leiter der Sektion IV (Straßenverkehr) im Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr.[4][5] Ab 1993 war er Leiter der Sektion IV (Post- und Telekommunikation), später Leiter der Sektion IV (Oberste Post- und Fernmeldebehörde, Verkehrs-Arbeitsinspektorat) des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr, zuletzt leitete er die Sektion III (Innovation und Telekommunikation), wo er 2004 in den Ruhestand ging und von Andreas Reichhardt abgelöst wurde. Er trug den Amtstitel Sektionschef.

Ab 1998 war Hermann Weber Herausgeber der Zeitschrift Teleletter, eine Beilage zur Wiener Zeitung, die sich mit Telekommunikation befasst.

Hermann Weber starb am 10. August 2017 und wurde am 29. August 2017 im Urnengarten der Feuerhalle Simmering beigesetzt.[6]

Auszeichnungen und Ehrungen

Privates

Hermann Weber war verheiratet und hatte zwei Kinder.

Einzelnachweise

  1. Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1968. Wien 1968, Seite 105
  2. Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1977. Wien 1977, Seite 11
  3. 1 2 Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1980. Wien 1980, Seite 11
  4. Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1983. Wien 1983, Seite 17
  5. Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1984. Wien 1984, Seite 17
  6. Friedhöfe Wien Grabsuche