unbekannter Gast
vom 20.02.2017, aktuelle Version,

Hocheck-Schutzhaus

Hocheck-Schutzhaus
ÖTK-Hütte
Südostansicht des Hocheck-Schutzhauses
Südostansicht des Hocheck-Schutzhauses
Lage Hocheck; Niederösterreich; Talort: Furth an der Triesting
Gebirgsgruppe Gutensteiner Alpen
Geographische Lage: 47° 59′ 47,8″ N, 15° 57′ 8,7″ O
Höhenlage 1030 m ü. A.
Hocheck-Schutzhaus (Niederösterreich)
Hocheck-Schutzhaus

Erbaut 10. Juli 1881
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen
Beherbergung 17 Betten, 34 Lager
Winterraum offener Winterraum ohne Schlafstellendep1

Das Hocheck-Schutzhaus ist eine Schutzhütte in Niederösterreich nahe der Gemeindegrenze zwischen Furth an der Triesting und Altenmarkt an der Triesting. Es steht knapp unterhalb des Gipfels des Hochecks auf einer Höhe von 1030 m ü. A. und wird von der ÖTK-Sektion Triestingtal betrieben. Unmittelbar hinter dem Schutzhaus befindet sich die Meyringer-Warte.

Geschichte

Das Schutzhaus ließ der Gutsbesitzer von Klein-Mariazell Dr. Jacob Rappaport erbauen, die Eröffnung fand am 10. Juli 1881 statt.[1] 1911 erfolgte ein Zubau beziehungsweise eine Erweiterung des Schutzhauses. Die Kosten dazu beliefen sich auf 13.000 Kronen.[2] Während des Krieges dürfte das Gebäude zerstört worden sein und wurde 1947 neu errichtet.[3]

Im April 2015 wurde das Schutzhaus wegen Pächterwechsels geschlossen. Stand Jänner 2017: Es wird ein neuer Pächter gesucht. http://www.schutzhaus-hocheck.at/paechter-gesucht/

Zustiege

In der schneefreien Zeit war das Hocheck von Furth über eine asphaltierte Mautstraße, die seit 1. Juli 2016 gesperrt ist, zu erreichen.

Anstiege vom Tal aus:

  • von Furth über den Krennweg, Gehzeit 1½ bis 2 Stunden
  • von Kaumberg über den Höfnergraben, Gehzeit etwa 3 Stunden
  • von Thenneberg über den Wildenauerbrunnen, Gehzeit etwa 2 Stunden
  • von Altenmarkt über Wieshofersteig und Wildenauerbrunnen, Gehzeit etwa 2 Stunden
  • von Taßhof über den Kienberg, Gehzeit etwa 2 Stunden
  • von Weißenbach über Eberbach, Gehzeit etwa 3 Stunden

Übergänge

  • zum Burgstüberl auf der Araburg, Gehzeit etwa 4 Stunden
  • zur Enzianhütte auf dem Kieneck, langer Kammweg mit zahlreichen Kuppen, Gehzeit 5 bis 6 Stunden

Einzelnachweise

  1. Badener Bezirks-Blatt, 9. Juli 1881, S. 7 (linke Spalte Mitte)
  2. Badener Zeitung, 22. April 1911, S. 3 (linke Spalte unten)
  3. Lt. Tafel am Gebäude.