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vom 10.02.2018, aktuelle Version,

Hoher Perschitzkopf

Hoher Perschitzkopf
Der Hohe Perschitzkopf (Bildmitte) von Südosten aus gesehen. Der scheinbar höchste Punkt halbrechts ist der Östliche Perschitzkopf ( 3077 m)

Der Hohe Perschitzkopf (Bildmitte) von Südosten aus gesehen. Der scheinbar höchste Punkt halbrechts ist der Östliche Perschitzkopf (3077 m)

Höhe 3125 m ü. A.
Lage Kärnten und Tirol, Österreich
Gebirge Schobergruppe
Dominanz 0,7 km Kruckelkopf
Schartenhöhe 151 m Perschitzscharte [1]
Koordinaten 46° 56′ 22″ N, 12° 47′ 11″ O
Hoher Perschitzkopf (Kärnten)
Hoher Perschitzkopf
Gestein Granit, Amphibolit, Eklogit
Erstbesteigung 26. Juli 1890 durch Mathias Marcher und Ludwig Purtscheller
Normalweg Von der Wangenitzseehütte oder der Adolf-Noßberger-Hütte über die Hohe Gradenscharte

Der Hohe Perschitzkopf, ein Berg mit einer Höhe von 3125 m ü. A.,[2] liegt in der Schobergruppe der Hohen Tauern in Österreich. Der Gipfel befindet sich ca. 12 km Luftlinie nördlich von Lienz in Osttirol, genau auf der Grenzlinie zu Kärnten. Der Normalanstieg ist bei schneefreien und trockenen Verhältnissen relativ einfach zu begehen. Vom Gipfel kann man bei entsprechenden Wetterverhältnissen einen schönen Ausblick in die Bergwelt der Schobergruppe, insbesondere zum Petzeck und zum Hochschober, genießen.

Erstbesteigung

Am 26. Juli 1890 erreichten Mathias Marcher und Ludwig Purtscheller den höchsten Punkt. Der Gipfel wurde aber vermutlich bereits vorher zu Vermessungszwecken betreten.

Anstieg

Der Normalanstieg auf den Hohen Perschitzkopf erfolgt von der Wangenitzseehütte oder der Adolf-Noßberger-Hütte zur Hohen Gradenscharte (2803 m). Danach verläuft der unmarkierte Anstieg über den Südgrat in leichter Blockkletterei zum Gipfel. Der Anstieg weist die Schwierigkeit I+ auf und erfordert von der Wangenitzseehütte rund 2,5 Stunden und von der Adolf-Noßberger-Hütte etwa 3 Stunden.

Nebengipfel

Der Nebengipfel, der Östliche Perschitzkopf (3077 m ü. A.), kann von der Wangenitzseehütte bestiegen werden. Über Schutthalden und Blockfelder führt der unmarkierte Weg in die Perschitzscharte. Danach führt der Anstieg über den Nordostgrat in Blockkletterei der Schwierigkeit I+ auf den Gipfel.

Weitere Bilder

Literatur und Karte

  • Alpenvereinskarte Blatt 41, 1:25.000, Schobergruppe, ISBN 3-928777-12-2.
  • Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother, München 1979. ISBN 3-7633-1222-6.
  • Georg Zlöbl: Die Dreitausender Osttirols im Nationalpark Hohe Tauern, Verlag Grafik Zloebl 2005, ISBN 3-200-00428-2.
  Commons: Perschitzkopf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Clem Clements, Jonathan de Ferranti, Eberhard Jurgalski, Mark Trengove: The 3000 m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150 m of prominence, Oktober 2011, S. 16.
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Hoher Perschitzkopf auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000)