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vom 11.11.2016, aktuelle Version,

Irma-Rosenberg-Preis

Der Irma-Rosenberg-Preis ist eine 2010 geschaffene Auszeichnung, die gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung verliehen wird.

Die nach der sozialdemokratischen Aktivistin Irma Rosenberg benannte Auszeichnung, gliedert sich in einen Hauptpreis für hervorragende Veröffentlichungen und wissenschaftliche Leistungen sowie einen Anerkennungspreis für Dissertationen. Prämiert werden Arbeiten, „in deren Zentrum die Geschichte des Nationalsozialismus im Kontext der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Gewalt, Diktaturen und Genoziden, die Verfolgung durch das NS-Regime aus rassistischen Gründen, der nationalsozialistische Massenmord, die Verfolgung politischer GegnerInnen oder Strategien und Formen des Widerstands stehen.“[1]

Der Hauptpreis wird mit 4.000 Euro prämiert und von der Stadt Wien gestiftet, die bis zu zwei Anerkennungspreise werden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte mit je 2.000 Euro dotiert.

Preisträger

  • 2010: Claudia Andrea Spring, Regina Fritz, Barbara Juliane Hoffmann[2]
  • 2012: Fritz Trümpi, Alexander Korb[3]
  • 2014: Renee Winter, Stefanie Maria Fischer, Anna Hájková, Ina Friedmann, Oskar Vurgun[4]
  • 2016: Vida Bakondy, Janosch Steuwer[5]

Einzelnachweise

  1. Ausschreibung Irma-Rosenberg-Preis 2010
  2. Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien: 6.5.2011 – Irma Rosenberg-Preise für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus. In: univie.ac.at. 6. Mai 2011, abgerufen am 11. November 2016.
  3. Verleihung der Irma-Rosenberg-Preise 2012
  4. Vergabe der Irma Rosenberg-Preise 2014
  5. Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien: 18.11. – Verleihung der Irma Rosenberg-Preise. In: univie.ac.at. 18. November 2016, abgerufen am 11. November 2016.