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vom 26.11.2016, aktuelle Version,

Johann von Wessenberg

Johann Philipp von Wessenberg, Porträt von Wendelin Moosbrugger

Johann Philipp Freiherr von Wessenberg-Ampringen (* 28. November 1773 in Dresden; † 1. August 1858 in Freiburg im Breisgau) war ein österreichischer Diplomat und Staatsmann.

Leben

Er war 1809-10 österreichischer Gesandter in Berlin, 1811-13 und 1818-20 in gleicher Position in München und 1830–35 im Haag.[1] Von Juni bis November 1848 war Johann von Wessenberg Minister des Äußern und Ministerpräsident.

Johann Philipp von Wessenberg, Lithographie von Josef Kriehuber, 1847

Familie

Sein Bruder war der letzte Konstanzer Generalvikar Ignaz Heinrich von Wessenberg.

Seine Tochter Henriette heiratete etwa 1827 den preußischen Offizier Joseph Graf von Boos zu Waldeck (1798–1880), später Mitbegründer des „Mainzer Adelsvereins“.

Schriften

  • Briefe des Johann Philipp Freiherrn von Wessenberg aus den Jahren 1848–1858 an Isfordint-Kostnitz, österr. Legationsrath a. D. 2 Bände. Leipzig 1877.
  • Kurt Aland: Die Briefe Johann Philipps von Wessenberg an seinen Bruder. Herder, Freiburg im Breisgau 1987.

Literatur

  Commons: Johann von Wessenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Erwin Matsch: Der Auswärtige Dienst von Österreich(-Ungarn) 1720-1920. Böhlau Verlag, Wien 1986, S. ?.
Vorgänger Amt Nachfolger
Ludwig Philipp von Bombelles (Gt) Österreichischer Gesandter in Berlin
1809–1810
Stefan von Zichy-Zich-Vásonykeö
Österreichischer Gesandter in München
1811–1813
Karl von Hruby (Gt) Österreichischer Gesandter in München
1818–1820
Joseph von Trauttmansdorff-Weinsberg
Felix von Mier Österreichischer Gesandter in Den Haag
1830–1835
Johann Hieronymus von Allegri (Gt)