Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 02.09.2019, aktuelle Version,

Josef Bogendorfer

Josef Bogendorfer (* 15. Jänner 1858 in Asparn an der Zaya, Niederösterreich[1]; † 10. Oktober 1925 ebenda[2]) war ein österreichischer Politiker (CS) und Landwirt. Er war Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag, Abgeordneter des Österreichischen Abgeordnetenhauses und Bürgermeister von Asparn an der Zaya.

Leben

Bogendorfer besuchte die Volksschule und im Anschluss sechs Klassen der Realschule. Beruflich war er als Landwirt in Asparn an der Zaya aktiv. Er war Mitglied des Bezirksschulrates sowie Obmannstellvertreter des Bezirksarmenrates im Bezirk Mistelbach. Im Frühjahr 1911 kandidierte Bogendorfer im Wahlbezirk der Landgemeinden der Gerichtsbezirke Mistelbach und Poysdorf und gehörte in der Folge dem Landtag während der letzten Landtagsperiode in der Habsburgermonarchie zwischen dem 20. April 1911 und dem 8. Jänner 1915 a. Im Anschluss war er vom 5. November 1918 bis zum 4. Mai 1919 Mitglied der provisorischen Landesversammlung des Niederösterreichischen Landtags. Bogendorfer trat 1911 auch bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus im Wahlbezirk Niederösterreich 54 an und setzte sich in der Stichwahl mit 52 Prozent der Stimmen gegen den ebenfalls christlichsozialen Kandidaten Josef Veit durch. Dadurch war er in der Xii. Legislaturperiode zwischen dem 17. Juli 1911 und dem 12. November 1918 Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus, wobei er dem Klub der Christlichsozialen Vereinigung deutscher Abgeordneter angehörte. Danach war er als Abgeordneter eines deutschsprachigen Wahlkreises vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919 auch Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung.

Literatur

  • Biographisches Handbuch des NÖ Landtages 1861–1921
  • Franz Adlgasser: Die Mitglieder der österreichischen Zentralparlamente 1848–1918. Konstituierender Reichstag 1848–1849. Reichsrat 1861–1918. Ein biographisches Lexikon. Teilband 1: A–L. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2014, S. 100 f.
  • Fritz Freund: Das österreichische Abgeordnetenhaus. Ein biographisch-statistisches Handbuch, 1911 - 1917, XII. Legislaturperiode. Verlag Dr. Rudolf Ludwig, Wien 1911, S. 90.

Einzelnachweise

  1. Matricula Online – Asparn an der Zaya, Taufbuch, 1849–1860, Seite 196, Eintrag Nr. 2, 1. Zeile
  2. Matricula Online – Asparn an der Zaya, Sterbebuch, 1899–1935, Seite 236, Eintrag Nr. 18, 5. Zeile