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vom 15.06.2020, aktuelle Version,

Josef Wiesinger

Dialog im Kamptal mit Moderator Josef Wiesinger (links), Martina Diesner-Wais, Martin Litschauer, Günter Steindl, Herbert Kolinsky, Alois Kainz sowie Georgia Kazantzidu, Werner Gruber und Matthias Laurenz Gräff (2019)

Josef Wiesinger (* 18. Dezember 1961 in Horn)[1] ist ein österreichischer Politiker der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Seit 2018 ist Wiesinger stellvertretender Landesparteivorsitzender der SPÖ Niederösterreich und Mitglied im SPÖ Bundesparteivorstand, sowie seit 2019 Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich.

Leben

Ausbildung

Josef Wiesinger besuchte die Volksschule, Hauptschule und den Polytechnischen Lehrgang in seiner Heimatgemeinde Gars am Kamp. Nach einer KFZ-Lehre mit Lehrabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Universal-Lokführer.

Politische Funktionen

Auf Gemeinde- und Regionalebene

Josef Wiesinger ist seit 1990 Gemeinderat in Gars am Kamp und seit 1995 Geschäftsführender Gemeinderat ebendort. Er ist zudem Bezirksvorsitzender der SPÖ Bezirk Horn.[2] Weiterhin ist er für die Arbeiterkammer Niederösterreich als Kammerrat, für den ÖGB als Funktionär, für die Gewerkschaft Vida als Regionalvorsitzender[3], für die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen als Regionalvorsitzender für das Waldviertel-Süd[4] und für den Verband sozialdemokratischer Gemeindevertreter in Niederösterreich (Österreichischer Gemeindebund) für den Bezirk Horn tätig.[5]

Bei der Nationalratswahl 2013 trat Wiesinger als Spitzenkandidat für das Waldviertel an.[6] Bei der Gemeinderatswahl 2015 kandidierte Wiesinger, der damals gleichzeitig in fünf Gemeinden gemeldet war, in drei verschiedenen Gemeinden. In Gars am Kamp (geschäftsführend)[7] und Weitersfeld[8] zog er in den Gemeinderat ein. Wiesinger wollte durch seine Fünffach-Meldung und Dreifach-Kandidatur das Problem des niederösterreichischen Nebenwohnsitz-Wahlrechts aufzeigen.

Mein Ziel, einen Anstoß für eine Wahlrechtsreform zu geben, habe ich nicht erreicht

Josef Wiesinger : profil[9]

Auf Landes- und Bundesebene

Josef Wiesinger trat 2017 als Spitzenkandidat für den Bezirk Horn[10] und Listenerster für das das Waldviertel für die Landtagswahl in Niederösterreich an. Im selben Jahr wurde er beim Landesparteitag zu einem der Stellvertreter des niederösterreichischen SPÖ-Landesparteivorsitzenden Franz Schnabl gewählt,[11] und für das Waldviertel zuständig.[12] Anlässlich des 44. Ordentlichen Bundesparteitages wurde Wiesinger auch in den SPÖ-Bundesparteivorstand gewählt.[13][14]

Aufgrund des Wechsels von Günther Sidl ins EU-Parlament mit 2. Juli 2019 übernahm er dessen Mandat im Landtag von Niederösterreich und wurde am 26. Juni 2019 in der XIX. Gesetzgebungsperiode angelobt.[15][16]

Commons: Josef Wiesinger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.club-carriere.com: Josef Wiesinger
  2. SPÖ Bezirk Horn
  3. Ehrung für langjährige Mitarbeiter der ÖBB durch Gewerkschaft Vida und die AK Niederösterreich
  4. FSGN
  5. Gemeindevertreterverband NÖ -> Bezirksverbände
  6. Nationalratswahl - Die Spitzenkandidaten im Tips-Exklusivinterview
  7. SPÖ Gars am Kamp
  8. Gemeinderat Weitersfeld
  9. profil: Edith Meinhart, Niederösterreich: Chaos um Wahlrecht für Zweitwohnsitzer, 21. Dezember 2015
  10. Landtagswahl NÖ: Wahlkampf der SPÖ ab 6. Jänner - Vienna.at
  11. LPT in Schwechat: LPV Schnabl bestätigt!. Abgerufen am 9. November 2018.
  12. NÖN. Neue Aufgabe für Horns SP-Bezirkschef Josef Wiesinger. Der SPÖ-Bezirkschef wurde zu Stellvertreter von Franz Schnabl gewählt.
  13. SPÖ-Bundesparteitag (5): Ergebnis der Wahlen zum SPÖ-Bundesparteivorstand
  14. www.spoe.at Bundesparteivorstand
  15. Folgt auf Sidl: SPÖ NÖ entsendet Josef Wiesinger in den Landtag. Abgerufen am 20. Juni 2019.
  16. Neo-Abgeordneter Wiesinger: „Will starke Stimme sein“. Abgerufen am 24. Juni 2019.