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vom 06.03.2017, aktuelle Version,

Karl Kaufmann (Maler)

Venedig - Canal Grande, um 1890, Privatbesitz
Fischer vor Venedig, 1884
Königsberg i. P. , um 1890, Privatbesitz

Karl Kaufmann (* 1843 in Neuplachowitz, Österreichisch-Schlesien; † 27. April 1905 in Wien) war ein österreichischer Landschafts- und Architekturmaler.

Leben

Karl Kaufmann war Schüler der Wiener Akademie. Seine Studienreisen in den europäischen Norden (Norwegen), nach Holland, Deutschland (Frankenland, Danzig, Königsberg) und öfters nach Italien (Neapel, Rom, Venedig) gaben ihm die Motive für seine zahlreichen Landschaftsdarstellungen, darunter auffallend viele Ansichten von Venedig.

Ab dem Jahr 1900 war Karl Kaufmann ständig in Wien wohnhaft. Er signierte seine Werke häufig unter Verwendung von Pseudonymen. Unter diversen anderen Namen fanden Byon, H. Carnier, W. Carnier, F. Gilbert, O. Halm, C.Charpentier, J. Holmstedt, Charles Marchand,[1] R. Merkner, B. Lambert, E. Leutner, M. Heger, Hobart, L. van Howe/van Hove, R. Jäger, Laarsen, Lundberg, F. Marchant, J. Marchant, C. Poul, F. Rodek, J. Rollin, Taupiac, L. Voigt oder R. Benda oft dafür Verwendung.

Heute befindet sich die Mehrzahl der Bilder des Malers in Privatbesitz.

Literatur

  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wien 1973, Band 2 K 103
  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wien 1978, Ergänzungsband 1, K 184, ISBN 3-85390-026-0
  Commons: Karl Kaufmann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wien 1973, Band 2 K 103