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vom 02.05.2018, aktuelle Version,

Leonhard Hochenegg

Leonhard Hochenegg (* 1942 in Innsbruck; † 25. Februar 2009[1]) war ein österreichischer Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Naturheilkundler, der sich nach Entzug seiner Approbation als Wunderheiler betätigte.

Leonhard Hochenegg stammt aus einer Mediziner-Familie. Sein Urgroßvater war Stadtarzt von Hall in Tirol und sein Großonkel Hofrat Julius Hochenegg war Generalstabsarzt und Medizinprofessor in Wien.

Hochenegg studierte Medizin und zweieinhalb Jahre lang Pharmakologie. Er war Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Oberarzt an der Universitätsklinik Innsbruck, bevor er eine eigene Arztpraxis in Hall in Tirol eröffnete. Nach und nach driftete er in die Wunder- und Geistheilerszene ab und begann seine Patienten mit obskuren "Therapien" heilen zu wollen.

Hochenegg wurde wegen zwei Vorkommnissen, die sich im Zeitraum von 1997 bis 2003 zugetragen haben, wegen schwerer Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angeklagt, da eine an Brustkrebs erkrankte Frau durch Handauflegen heilen hatte wollen, wurde 2008 diesbezüglich aber freigesprochen. Von der Ärztekammer war ihm aber schon vorher ein Berufsverbot auferlegt worden.[2]

Quellen und Einzelnachweise

  1. ORF: Leonhard Hochenegg ist tot
  2. ORF: Freispruch für Hochenegg