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vom 19.02.2018, aktuelle Version,

Leopold Clemens von Sachsen-Coburg und Gotha

Prinz Leopold Clemens von Sachsen-Coburg-Gotha, 1916

Leopold Clemens Philipp August Maria von Sachsen-Coburg und Gotha[1] (* 19. Juli 1878 in Szent-Antal, Ungarn, jetzt Svätý Anton, Slowakei; † 27. April 1916 in Wien) war ein Prinz aus der katholischen Linie Sachsen-Coburg-Koháry.

Leben

Leopold Clemens war der einzige Sohn von Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha (1844–1921) und Louise, geb. Prinzessin von Belgien (1858–1924), Tochter König Leopold II. von Belgien und Schwester von Kronprinzessin Stephanie, Erzherzogin von Österreich, Gemahlin von Kronprinz Rudolf, Sohn Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Er war als Erbe des großen ungarischen Koháry-Besitzes vorgesehen. Damit hätte er einer der bedeutendsten Magnaten in Ungarn werden sollen.

Er war ein Lieutenant im K.u.k. Husaren-Regiment „Graf Nádasdy“ Nr. 9.[2]

Leopold Clemens wurde in der so genannten Koháry-Gruft der Kirche St. Augustin in Coburg bestattet.

Literatur

  • Harald Sandner: Das Haus Sachsen-Coburg und Gotha 1826 bis 2001. Eine Dokumentation zum 175-jährigen Jubiläum des Stammhauses in Wort und Bild. Coburg: Verlagsanstalt Neue Presse 2001, ISBN 3-00-008525-4, S. 317–320.
  • Adolf von Deitenhofen: Fremde Fürsten in Habsburgs Heer 1848–1898, Im Selbstverlage, 1898, S. 659.
  • Werner Sabitzer: Die Hofratstochter und der Prinz [in:] Öffentliche Sicherheit, 11–12/2015, S. 43–44.

Einzelnachweise

  1. Leopold, Prinz von Sachsen-Coburg-Gotha
  2. Adolf von Deitenhofen: Fremde Fürsten in Habsburgs Heer 1848–1898, Im Selbstverlage, 1898, S. 659.