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vom 07.10.2017, aktuelle Version,

Linda Christanell

Linda Christanell (* 1939 in Wien) ist eine österreichische Künstlerin.

Leben

Linda Christanell studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bis 1974 war sie Lehrerin für bildnerische Erziehung, ab 1975 freischaffend in den verschiedensten künstlerischen Bereichen (Installationen, Performances, Buch- und Fotoobjekte u. a.) tätig.

Ab 1966 gab sie zahlreiche Ausstellungen und erhielt Auszeichnungen im In- und Ausland.

1987 war sie Jurymitglied der Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen. 1993 folgte sie einem Lehrauftrag an der Filmhochschule Zürich.

Christanell war Mitglied der Austria Filmmakers Cooperative (1982), des Künstlerhauses (1982) und der Grazer Autorenversammlung (1984) und Gründungsmitglied der Intakt (1977).[1] 2015 erhielt sie den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst.

Werke

  • Film 4 – Licht- und Schattenberührungen – 1978
  • Film 5 – Überlagerungen – 1978
  • Film 6 – Change – 1978
  • Film 7 – Movement in the Inside of My Left Hand – 1978
  • Es war ein merkwürdiger Tag – 1979
  • Anna – 1980
  • Fingerfächer – 1982
  • For you – 1984
  • Home – 1984
  • Federgesteck – 1984
  • Der Schlüsselbund – 1984
  • Film No. 5 – 1985
  • Der Ort der Zeit – 1985
  • Zum Geburtstag – 1985
  • Meomsa – 1988
  • Aline Carola – 1990
  • Moving Picture – 1995
  • NS-Trilogie – 1996
  • Picture again – 2003

Einzelnachweise

  1. Linda Christanell – independent film and video database