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vom 12.02.2018, aktuelle Version,

Lisa Makas

Lisa Makas
Personalia
Name Lisa Marie Makas
Geburtstag 11. Mai 1992
Geburtsort Mödling, Österreich
Größe 173 cm
Position Stürmerin
Juniorinnen
Jahre Station
1997–2005 SC Weissenbach
2005–2006 SC Berndorf
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2011 SKV Altenmarkt (199)
2011–2015 ASV Spratzern/FSK St. Pölten mind. 39 0(41)
2015–2016 SC Freiburg 0 00(0)
2016– MSV Duisburg 13 00(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
Österreich U-19
Österreich U-21
2010– Österreich 45 00(18)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. Februar 2018

2 Stand: 15. September 2013

Lisa Makas (* 11. Mai 1992 in Mödling) ist eine österreichische Fußballspielerin, die seit 2016 beim MSV Duisburg unter Vertrag steht.

Leben

Lisa Makas wurde am 11. Mai 1992 in Mödling geboren. Um 2010 absolvierte sie eine Lehre zur Restaurantfachfrau in Heiligenkreuz.[1]

Karriere

Vereine

Lisa Makas spielte in ihrer Jugend ab August 1997 beim SC Weissenbach und ab September 2005 beim SC Berndorf.[2] Mit 14 Jahren wechselte sie im Sommer 2006 in die Gebietsliga Süd/Südost zum SKV Altenmarkt wo sie in der Saison Torschützenkönigin wurde.[1]

Mit 57 Toren wurde Makas 2007 Torschützenkönigin und stieg mit ihrem Verein in die 1. Niederösterreichische Landesliga auf.[3] In der folgenden Saison errang sie mir 38 Toren erneut dem Titel der Torschützenkönigin und stieg in die 2. Frauenliga Ost auf.[4] 2009 wurde Makas mit ihrem Verein zum dritten Mal in Folge Meister, allerdings erlitt sie einen Meniskus- und Kreuzbandriss[5]. Dadurch verpasste sie etwa das Relegationsspiel für die erste Liga, das ASV Spratzern verlor.

Im Sommer 2009 wurde sie als eine von zehn Mädchen in ÖFBs Projekt 12 aufgenommen, dem Nachfolger der Challenge 08. Projekt 12 war ein Individualförderungsprogramm der größten Fußballtalente Österreichs im Bereich U-16 bis U-21.[6] 2010 und 2011 wurde sie mit ASV Spratzern jeweils Vizemeister in der 2. Frauenliga Ost.

Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum ASV Spratzern (seit Saison 2013/14 FSK St. Pölten), der am Ende der vorherigen Saison in die ÖFB-Frauenliga aufgestiegen war. 2012 und 2013 wurde sie Vizemeisterin und gewann 2013 und 2014 den ÖFB-Ladies-Cup. Zum Ende der Spielzeit 2014/15 verließ sie St. Pölten und schloss sich zur Saison 2015/16 dem SC Freiburg an.[7]

Zu Beginn der Saison 2015/16 wechselte sie zum MSV Duisburg. [8]

Nationalmannschaft

Lisa Makas spielte in der U-19- und U-21-Nationalmannschaft. In der A-Nationalmannschaft debütierte sie am 9. Juni 2010 bei einem 6:0-Heimsieg gegen Malta in der Qualifikation zur WM 2011. Dabei schoss sie 3 Tore, etwas das einer österreichischen Spielerin noch nie im ersten Spiel gelang.[9]

Vier Jahre später schloss sie mit der Mannschaft die Gruppe 8 der 2. Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2017 als Zweitplatzierter hinter Norwegen ab und qualifizierte sich erstmals für ein bedeutsames Turnier, nachdem man ein Jahr zuvor als Erstteilnehmer das Turnier um den Zypern-Cup gewann. Die Mannschaft erreichte bei der Women’s Euro 2017 das Semifinale.

Erfolge

  Commons: Lisa Makas  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Stift Heiligenkreuz jubelt mit Fußballerin Lisa Makas auf kathpress.at vom 28. Juli 2017 abgerufen am 28. Juli 2017
  2. Lisa Marie Makas – Transfers. fussballoesterreich.at, abgerufen am 2. Februar 2014.
  3. Gebietsliga Süd/Südost Saison 2006/2007. frauenfussball.at, abgerufen am 2. Februar 2014.
  4. Niederösterreich Landesliga Saison 2007/2008. frauenfussball.at, abgerufen am 2. Februar 2014.
  5. Auf internationalem Niveau. meinbezirk.at, abgerufen am 2. Februar 2014.
  6. Österreichs Hoffnungen tragen nun den Titel „Projekt 12“. Kleine Zeitung, 13. Juli 2009, abgerufen am 2. Februar 2014.
  7. Lisa Makas verstärkt den SC Freiburg. Sport1.de, 27. April 2015.
  8. http://framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=7211%3Amsv-duisburg-verstaerkt-sich-mit-lisa-makas&catid=118&Itemid=885
  9. Helmut Pichler: Positive Halbzeitbilanz. oefb.at, 5. Juli 2010, abgerufen am 2. Februar 2014.