unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Admont

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Admont enthält die 36 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Admont im steirischen Bezirk Liezen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bürgerhaus, Himmelstoß, Hammerherrenhaus
ObjektID: 35848
Admont 73
Standort
KG: Admont
Das ehemalige Hammerherrenhaus Himmelstoß stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der zweigeschoßige Bau ist an seiner Ost- und Westseite mit Sgraffiti rund um 1600 verziert, die Sgraffiti wurden 1974/75 restauriert und ergänzt. Das Portal ist mit 1748 bezeichnet, darüber hängt ein neues Wappen der Familie Himmelstoß. Den nordseitigen Giebel schmückt eine bemalte Eisenblechfigur des hl. Florians.
Datei hochladen Oberhofmühle
ObjektID: 35849
Admont 82
Standort
KG: Admont
Die einstige Stiftsmühle stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Datei hochladen
Leopoldinenbrunnen
ObjektID: 95068
Dr. Genger-Platz
Standort
KG: Admont
Der Leopoldinenbrunnen zeigt neobarocke Formen und ist mit 1892 bezeichnet.
BW Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 56474
Ev. Kirchenstraße 184
Standort
KG: Admont
Moderner Kirchenbau erbaut in den Jahren 1929-30.

Datei hochladen
Friedhof christlich
ObjektID: 95077
Friedhofweg
Standort
KG: Admont
Datei hochladen Martha Wölger-Brunnen
ObjektID: 118606
südlich Hauptstraße 3
Standort
KG: Admont
Der 1980 erbaute Brunnen ist nach der Mundartdichterin Martha Wölger und ihrem 1970 erschienenen Werk Fuchs Rotrock. Der steirische Reineke benannt.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 95084
Hauptstraße 24
Standort
KG: Admont
Das Haus der Weberzunft wurde bereits 1513 urkundlich erwähnt.
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 56475
Hauptstraße 36
Standort
KG: Admont
Das Rathaus wurde 1736 erbaut, die neuromanische Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert. 1974 wurde es restauriert.

Datei hochladen
Gesamtanlage Stift Admont
ObjektID: 123805
Kirchplatz 1 u. a.
Standort
KG: Admont
Das Benediktinerstift Admont wurde im Jahre 1074 von Erzbischof Gebhard von Salzburg gegründet und ist damit das älteste bestehende Kloster in der Steiermark.
Hauptartikel: Stift Admont
Datei hochladen Ehem. Rüsthaus
ObjektID: 124975
Marienpark 225
Standort
KG: Admont
Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Admont von 1949-1999
Datei hochladen Arbeiterwohnhaus
ObjektID: 95136
Oberhofallee 93
Standort
KG: Admont
Datei hochladen (Getreide)Kasten, Oberhofstöckl
ObjektID: 95137
bei Oberhofallee 93
Standort
KG: Admont
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 95069

Standort
KG: Admont
Das Kriegerdenkmal hat die Form einer dreiseitigen Pyramide und wurde 1925 aus Steinen des Großen Buchsteins im Auftrag des Militär-Veteranenvereines Admont errichtet. Der Bildhauer Hans Stöger fertigte den Adler an, die Gravur der Namensplatten besorgte die Grazer Firma Königshofer. 1955 renovierte man das Denkmal und erweiterte die Liste um die Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Admonter.[2]
Datei hochladen Klause Selzthal
ObjektID: 125487
östlich Aigen 9
Standort
KG: Aigen
Die Klause in Selzthal war so wie die Klause Reithtal ein Verteidigungsbauwerk des Stiftes Admont. Die Klausen wurden im 12. Jahrhundert errichtet und dienten auch als Mautstellen des Klosters.[3]

Datei hochladen
Schloss Röthelstein
ObjektID: 35850
Aigen 32
Standort
KG: Aigen
Das frühbarocke Schloss Röthelstein wurde in den Jahren 1655–1657 unter Abt Urban Weber als Sommerresidenz des Stiftes erbaut.
Hauptartikel: Schloss Röthelstein
Datei hochladen Hofkapelle
ObjektID: 95211
bei Aigen 61
Standort
KG: Aigen
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius
ObjektID: 57213
Johnsbach
Standort
KG: Johnsbach

Datei hochladen
Sogen. Bergsteigerfriedhof
ObjektID: 95890
Johnsbach
Standort
KG: Johnsbach
Der Bergsteigerfriedhof um die Pfarrkirche hl. Ägydius ist die letzte Ruhestätte vieler im Gesäuse verunglückter Bergsteiger. Er liegt gegenüber dem Kirchengrat auf den Großen Ödstein. Eine seit dem Jahr 1810 geführte Verunglücktenliste enthält hunderte Namen. 1885 wurde der erste Bergtote hier bestattet, insgesamt waren es 83, von denen heute noch 49 Gräber mit 59 Toten erhalten sind.[4] Bekanntester Toter ist der Maler Gustav Jahn. An Fritz Kasparek erinnert eine Gedenktafel. 2010 wurde das 200-jährige Bestehen des Friedhofs begangen.[5]
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57214
Johnsbach 1
Standort
KG: Johnsbach
Der Pfarrhof wurde 1608 erbaut. Er beinhaltet ein Kruzifix von Josef Thaddäus Stammel.
Datei hochladen Bauernhof (Anlage) Oberkainz
ObjektID: 95897
Johnsbach 44
Standort
KG: Johnsbach

Datei hochladen
Forst-/Jagdhaus
ObjektID: 95894
Johnsbach 77
Standort
KG: Johnsbach

Datei hochladen
Fußgängerbrücke, Johnsbach-Steg
ObjektID: 115703

Standort
KG: Johnsbach

Anmerkung: Der Johnsbach-Steg verbindet die Katastralgemeinden Johnsbach und Weng im Gesäuse über die Enns.


Datei hochladen
Schloss Kaiserau
ObjektID: 95220
Krumau 1
Standort
KG: Krumau
Hauptartikel: Schloss Kaiserau
f1
Datei hochladen Hammerherrenhaus
ObjektID: 82602
Krumau 11
Standort
KG: Krumau
Datei hochladen (Getreide)Kasten
ObjektID: 95236
gegenüber Krumau 39
Standort
KG: Krumau
Datei hochladen Drei Bildstöcke Passion Christi
ObjektID: 95842
Hall
Standort
KG: Oberhall
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Zum Hl. Kreuz und Friedhof
ObjektID: 57164
Hall
Standort
KG: Unterhall
Hauptartikel: Pfarrkirche Hall bei Admont
f1
BW Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 95827
Hall 87
Standort
KG: Unterhall

Datei hochladen
Landwirtschaftliche Berufsschule Grabnerhof
ObjektID: 95829
Hall 224-227
Standort
KG: Unterhall

Datei hochladen
Bauernhaus Seewald
ObjektID: 98445
Buchau 42
Standort
KG: Weng
Das Bauernhaus Seewald ist ein zweigeschoßiges Bauernhaus mit Schopfwalmdach und wurde im 18./19. Jahrhundert über einem gemauerten Sockel komplett in Holzblockbauweise errichtet.
BW Datei hochladen Bauernhof (Anlage) Großegg
ObjektID: 98449
Buchau 54
Standort
KG: Weng
Datei hochladen Jagdhaus
ObjektID: 98450
Buchau 56
Standort
KG: Weng
Das Jagdhaus wurde 1890/91 von Architekt Emil Bressler (1847–1921) für Paul von Schoeller (1853–1920) am Fuße des Kleinen Buchsteins erbaut.[9]

Datei hochladen
Ortskapelle Gstatterboden bzw. Hubertuskapelle
ObjektID: 98458
Gstatterboden
Standort
KG: Weng
Die Ortskapelle in Gstatterboden wurde anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens von den Steiermärkischen Landesforsten gebaut und am 24. Juni 1962 geweiht. Der Tabernakel stammt von Gottfried Prabitz, die Glasfenster stammen
 aus der Werkstätte des Klosters Schlierbach und zeigen die hll. Clemens, Josef und Hubertus. Die einzige Glocke stammt aus St. Florian bei Linz und trägt die Hubertuslegende als Halbrelief mit dem Schriftzug: Ich rufe und segne ‐ Kapelle Gstatterboden 1962.
[10]
Datei hochladen Friedhofskapelle, Sebastianikapelle
ObjektID: 57819
Weng
Standort
KG: Weng
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Kosmas und Damian mit Friedhof und Pfarrhof
ObjektID: 57820
Weng
Standort
KG: Weng
Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 98443
Weng 83
Standort
KG: Weng

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Mödringer-Brücke

bis 2010[12]

nahe Aigen 60
Standort
KG: Aigen
Die alte Holzbrücke wurde am 18. Juli 2010 durch Treibholzstau beschädigt, musste in der Folge abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.[13]

Anmerkung: Die Brücke überquert die Enns, die hier die Gemeindegrenze zu Ardning bildet.

BW Datei hochladen Bauernhaus, vulgo Haindl
ObjektID: 95229

bis 2011[14]

Krumau 59
Standort
KG: Krumau
Datei hochladen Straßenbrücke, Lauferbauer-Brücke
ObjektID: 121113

bis 2015[15]


Standort
KG: Krumau
Die Lauferbauer-Brücke überquert die Enns, die hier die Katastralgemeinden Krumau und Weng im Gesäuse verbindet.
Datei hochladen Straßenbrücke, Lauferbauer-Brücke
ObjektID: 98459

bis 2015[15]


Standort
KG: Weng
Die Brücke überquert die Enns, die hier die Katastralgemeinden Krumau und Weng verbindet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Admont  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Das Admonter Kriegerdenkmal und seine Geschichte. Abgerufen am 19. August 2012.
  3. Karl Hödl: Klause Reithtal. In: Liezener Stadtchronik. 26. Juni 2007, abgerufen am 8. Januar 2013.
  4. Gustav Jahn. Abgerufen am 17. Juli 2014.
  5. 200 Jahre Bergsteigerfriedhof in Johnsbach. In: Kleine Zeitung. 13. Juni 2010, abgerufen am 17. Juli 2014.
  6. GstNr. 1093/7 in den BDA Listen angeführt aber bereits in der KG Weng.
  7. lt. BDA
  8. mindestens noch zusätzlich lt. GIS Stmk
  9. Das Jagdhaus des Herrn Paul von Schoeller. Vom Architekten Emil Bressler. In: Der Architekt, Jahrgang 1896, S. 18 (Hauptteil). (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/arc.
  10. Hubertuskapelle
 in
 Gstatterboden. Abgerufen am 15. August 2012 (PDF; 31 kB).
  11. lt. GIS Steiermark; GstNr. 594/1 lt. BDA nicht zutreffend.
  12. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Juni 2010 (PDF).
  13. Mödringerbrücke – Chronologie der Ereignisse! Abgerufen am 14. August 2011 (PDF; 30 kB).
  14. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Mai 2011 (PDF).
  15. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  16. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.