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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Böheimkirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Böheimkirchen enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Böheimkirchen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus (hl. Peter am Anger) und ehemaliger Friedhof
ObjektID: 29133
Außerkasten
Standort
KG: Außerkasten
Die Filialkirche St. Peter am Anger liegt auf einem Hügelrücken. Der kleine spätgotisch veränderte Wehrbau stammt aus dem 14. Jahrhundert, ist auf allen Seiten von einer Mauer umgeben, die den ursprünglichen Friedhof miteinschließt. Urkundlich erstmals 1248 erwähnt, im Jahre 1347 zur Kaplanei erhoben.

An das Hauptschiff schließt südseitig ein spätgotisches Seitenschiff mit einem zweibahnigen Maßwerkfenster an, der Portalvorbau schließt westlich an beide Schiffe an und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Der Chor hat ebenfalls zweibahnige spätgotische Maßwerkfenster und Strebepfeiler, nordseitig ein spätgotischer Sakristeianbau. Der massive, vorgestellte Westturm stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, er zeigt eine Ortsteingliederung und spitzbogige Schallfenster und einen oktogonal eingeschnürten Spitzhelm aus dem 19. Jahrhundert.

Das zweijochige Langhaus stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, das Netzrippengewölbe aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Konsolen teilweise figural reliefiert. Auf einem Mittelpfeiler mit Weihwasserstein und einem Netzrippengewölbe ruht die Westempore, die Holzbrüstung aus der Zeit um 1900. Im Westen Schulterportal zum Erdgeschoß des Turms und im Süden eine Spitzbogenarkade zum schmalen, zweijochigem Seitenschiff aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, das mit einem Netzrippengewölbe gedeckt und mit einem 3/8-Schluss nach Osten geschlossen ist. Ein eingezogener, spitzbogiger Triumphbogen trennt das Langhaus vom zweistufig erhöhten, einjochigen Chor mit seinem 5/8-Schluss, der Chor stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die nordseitige Sakristei ist mit einem Tonnengewölbe versehen und durch ein Schulterportal vom Langhaus erschlossen.


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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere und Friedhof
ObjektID: 29153
Am Berg 1
Standort
KG: Böheimkirchen
Die ehemalige Wehrkirche ist an drei Seiten von einem ummauerten Friedhof umgeben. Die Kirche dominiert mit dem Pfarrhof und der Volksschule auf dem Hochfeld, auch Am Berg genannt, den Ort.

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Pfarrhof, Einstützenraum
ObjektID: 29026
Am Berg 1
Standort
KG: Böheimkirchen
Der Pfarrhof wurde 1972 neu gebaut. Dabei wurde ein vierjochiger, quadratischer Einstützenraum mit wuchtiger toskanischer Mittelsäule und Kreuzgratgewölben aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts miteinbezogen.
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ObjektID: 29037
Florianigasse
Standort
KG: Böheimkirchen

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Hausberg Ödes Schloss
ObjektID: 31384
In Eigen
Standort
KG: Böheimkirchen
Die aus dem steilen Nordufer der Perschling herausgeschnittene Burg war von 1197 bis 1360 urkundlich im Lehensbesitz der Schenken von Wolfsberg. Der pyramidenstumpfartige Bau mit einem hufeisenförmigen Graben wurde nach mehreren Besitzerwechseln (1456, 1466) zur gebrochenen Feste und schließlich aufgegeben.
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ObjektID: 29034
Marktplatz 2
Standort
KG: Böheimkirchen
1897 wurden das alte, schon 1662 bezeugte,[2] Marktrathaus und ein benachbartes Kellerhaus zum heutigen Rathaus vereint, das eine späthistoristische Fassade und einen Erker zeigt. Seit Herbst 2015 wird das Rathaus zu einem Bürgerzentrum überformt.[3]
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ObjektID: 29092
Untere Hauptstraße
Standort
KG: Böheimkirchen
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk steht unter säulengestütztem Dach bei der Brücke über den Michelbach, am Sockel Stifterinschrift und Chronogramm 1729 und 1732.
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ObjektID: 29029

Standort
KG: Böheimkirchen
Das Kriegerdenkmal neben der Kirche hat eine wuchtige Säule mit einer Statue des hl. Sebastian. Es ist mit W(ilhelm) Frass 1922 bezeichnet.
Datei hochladen Ehem. Meierhof/Gutshof des Schlosses Maria Jeutendorf
ObjektID: 29186

seit 2013

Maria Jeutendorf 17
Standort
KG: Jeutendorf

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Pfarrhof, ehemaliges Servitenkloster, heute Karmel
ObjektID: 29184
Maria Jeutendorf 23, 41
Standort
KG: Jeutendorf
Datei hochladen Ehem. Schüttkasten, Marienhof, ehem. Benefiziatenheim
ObjektID: 29185

seit 2013

Maria Jeutendorf 24
Standort
KG: Jeutendorf

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Schloss Jeutendorf
ObjektID: 29187
Maria Jeutendorf 25
Standort
KG: Jeutendorf

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Kath. Pfarrkirche Zur schmerzhaften Gottesmutter, Wallfahrtskirche des ehemaligen Servitenklosters
ObjektID: 29183
Maria Jeutendorf 41
Standort
KG: Jeutendorf
Datei hochladen Urlauberkapelle, Wallfahrtskapelle
ObjektID: 29188

Standort
KG: Jeutendorf

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Friedhof christlich
ObjektID: 96032

Standort
KG: Jeutendorf

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Kath. Filialkirche hl. Martin
ObjektID: 29197
Lanzendorf
Standort
KG: Lanzendorf bei Böheimkirchen
f1
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ObjektID: 29156

Standort
KG: Mechters
Hauptartikel: Ortskapelle Mechters
f1

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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 29191

Standort
KG: Schildberg
Langhaus im Kern aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Leicht rechteckiger Chor mit Kreuzrippengewölbe, 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Spätere barocke Veränderungen.

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Schloss Neutenstein
ObjektID: 29169

seit 2013

Untergrafendorf 10
Standort
KG: Untergrafendorf
Vierseitige Anlage um einen schmalen Hof, erbaut um 1600. Dreigeschoßige Fassade mit Rundbogenportal um 1600. Kapelle im Südtrakt, geweiht 1773.

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 29172

Standort
KG: Untergrafendorf
Wegkapelle mit vorgestelltem hölzernem Glockenturm in der Ortsmitte. Statue des Auferstandenen Christus aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Kapelle hll. Rosalia und Vitus
ObjektID: 29193

Standort
KG: Weisching
Schlichter Bau mit Dachreiter aus den 1950er-Jahren.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Böheimkirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Sterbebuch der Pfarre Böheimkirchen zum 19. Juli 1662.
  3. Bürgerzentrum Böheimkirchen. In: NMPB Architekten. 2015, abgerufen am 10. Februar 2016.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.