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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dobersberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dobersberg enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Dobersberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 1873
Kautzener Straße
Standort
KG: Dobersberg
Das Kriegerdenkmal wurde 2012 renoviert.[2]
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ObjektID: 1874
Kautzener Straße
Standort
KG: Dobersberg
Im Westen des Ortes steht ein abgefaster Granit-Tabernakelpfeiler im Typus des 17. Jahrhunderts mit einem Kreuzsatteldach.

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Schloss Dobersberg
ObjektID: 1869
Schloßgasse 1
Standort
KG: Dobersberg
Das Schloss Dobersberg ist ein dreigeschossiges, vierflügeliges Renaissanceschloss mit quadratischem Grundriss und Ecktürmen. Ehemals war es ein befestigter Wirtschaftshof im Besitz von Lehensrittern, der seit 1305 urkundlich nachgewiesen ist.
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ObjektID: 10839
Sparkassenplatz 10
Standort
KG: Dobersberg
Das ehemalige Brauhaus wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts Amtsgebäude genutzt. Es hat eine historistische Fassade, ein mit 1763 bezeichnetes Rundbogentor, Fensterrahmen aus Stein, eine platzlgewölbte Durchfahrt und mit 1893 bezeichnete Uhrengaupen.

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Kath. Pfarrkirche hl. Lambert
ObjektID: 1867

Standort
KG: Dobersberg
Die Pfarrkirche hl. Lambert, südlich des Hauptplatzes dominierend auf einem Hügel über der Thayasenke gelegen und von einer ehemaligen Friedhofsmauer umgeben, ist eine im Kern gotische, in der frühen Barockzeit und im 19. Jahrhundert veränderte Saalkirche mit barockem Westturm. Nach einem Brand im Jahr 1615 wurde sie weitgehend umgebaut und vergrößert. Für den Bau des mächtigen, viergeschossigen Turms wurde Material des 1690 abgebrochenen Karners verwendet. Der den Turm bekrönende Spitzhelm stammt aus dem späten 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 1868

Standort
KG: Dobersberg
Die 1766 erbaute Kapelle hat außen an der Fassade eine Faschengliederung und innen ein Platzlgewölbe. Zur Ausstattung zählen ein Friedhofskreuz von 1830 und Grabsteine aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
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ObjektID: 1872

Standort
KG: Dobersberg
Der Pranger am Hauptplatz – ein abgefaster Pfeiler mit Zapfenaufsatz – wurde Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet.
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ObjektID: 1875

Standort
KG: Dobersberg
Südöstlich vom Flugplatz Dobersberg steht ein mit 1670 bezeichneter Bildstock.
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ObjektID: 1876

Standort
KG: Dobersberg
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ObjektID: 1879

Standort
KG: Goschenreith
Die Ortskapelle hl. Michael, im Ostteil des Ortes an einer Querstraße gelegen, wurde 1852 errichtet. Der schlichte Bau hat eine eingezogene Halbkreisapsis und einen Dachreiter mit Zwiebelhelm hinter einem gestaffelt schwingenden Rundgiebel. Das moderne Altarblatt in Akanthusrahmen zeigt die hl. Maria mit Kind.
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ObjektID: 1880

Standort
KG: Goschenreith
Der Bildstock am südlichen Ortsausgang ist ein mächtiger, achtseitiger Granitpfeiler des 17. Jahrhunderts mit einem Schmiedeeisenkreuz auf einem sattelförmigen Abschluss.
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ObjektID: 1882

Standort
KG: Hohenau
Die Ortskapelle hl. Familie am Nordrand des Angers von Hohenau ist eine 1914–1916 erbaute, neugotische, dreiseitig geschlossene Kapelle mit gefaschten Spitzbogenfenstern und einem Portal in einer Spitzbogennische im vorgestellten, durch ein Pyramidendach bekrönten Fassadenturm. Im schabloniert ausgemalten Inneren sind eine Flachdecke, im Fünfachtelschluss ein Gratgewölbe sowie eine hölzerne Empore zu sehen. Die Kapelle hat ein neugotisches Nischenretabel mit Figuren (Maria mit Kind, hl. Josef und Schutzengel). Darüber hinaus gehören zur Ausstattung der hll. Maria und Josef mit Kind, das Gestühl aus der Bauzeit und eine Glocke, die 1763 von Johann Georg Scheichel gegossen wurde.
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ObjektID: 1884

Standort
KG: Merkengersch
Die 1736 errichtete Ortskapelle von Merkengersch ist ein kleiner, innen flachgedeckter Spätbarockbau mit Rundbogenfenstern, gewölbter Halbkreisapsis und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm. In der geschwungenen Rundgiebelfassade mit Putzpilastern steht eine Nischenfigur des hl. Florian. Über der Altarmensa ist ein Ölbild der Marienkrönung zu sehen, bezeichnet mit Anton Brunner 1803. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Statuette der Maria mit Kind aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, eine Schnitzfigur des hl. Florian aus dem 18. Jahrhundert, ein barockisierendes Vortragskreuz und das barocke Gestühl.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 1885

Standort
KG: Reibers
Die Pfarrkirche St. Georg, erhöht im Nordteil des Ortes gelegen, ist eine breitgelagerte Hallenkirche, die in weiten Teilen im Jahr 1936 gebaut wurde. Der Westturm stammt aus dem Jahr 1903. Reibers wurde 1785 zur Pfarre erhoben und in der Folge wurde der ursprünglich einschiffige Bau verändert.
Datei hochladen Ortskapelle hl. Michael
ObjektID: 1886

Standort
KG: Reinolz
Die Ortskapelle St. Michael, etwas erhöht am Dorfteich gelegen, ist ein schlichter Spätbarockbau des Jahres 1758, mit eingezogener Apsis, Rundbogenfenstern, umlaufendem Gesims, einer barocken Holztür in der Giebelfassade und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der Innenraum zeigt eine gekehlte Flachdecke, eine Apsiswölbung und Bandstuckornamente, die mit 1758 bezeichnet sind. Der Boden besteht aus Granit- und Ziegelplatten. Die schablonierte Ausmalung ist ein Werk des Jahres 1900. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Holzempore, eine hölzerne Kommunionsbalustrade, ein Säulenretabel mit Knorpelwerk aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts, ein Altarblatt hl. Michael und Kirchenfahnen mit Ölbildern. Die Glocke wurde 1750 von Ignaz Begl gegossen.
Datei hochladen Ortskapelle Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 1887

Standort
KG: Riegers
Die Ortskapelle von Riegers ist ein 1851 errichteter, nachbarocker, ortsteingerahmter Bau mit gefaschten Rundbogenfenstern, eingezogener Halbkreisapsis und einem Giebelreiter mit Zwiebelhelm. Der Innenraum hat eine gekehlte Flachdecke auf Stuckpilastern und eine Holzempore. An der Apsiswand befindet sich ein Stuckpilasteraltärchen. Auf der Mensa befindet sich ein Rokokoaufsatz mit einer reliefartigen Gnadenbildgruppe hl. Maria mit Kind aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Kegelgewändern, darüber ein Bild der Maria mit Kind. Zur weiteren Ausstattung gehören Schnitzstatuetten Maria mit Kind im Stil des frühen 18. Jahrhunderts, eine Pietà auf Rokokosockel aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie eine gotisierende Gruppe Maria mit Kind.
Datei hochladen Ortskapelle hl. Laurentius
ObjektID: 1888

Standort
KG: Schuppertholz
Die Ortskapelle in der Angermitte von Schuppertholz ist ein spätbarocker Bau aus der Mitte/dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts mit Rundbogenfenstern und Pilasterfaschen, eingezogener Apsis und einem Giebelreiter mit neuem Zeltdach. Der Innenraum hat ein Tonnengewölbe über Gurten auf Pilastern, eine Empore sowie einen Granit- und Ziegelplattenboden. Der spätbarocke, in Fresko gemalte Säulenaltar verfügt über Figuren der hll. Johannes Nepomuk und Georg, ein Altarblatt des hl. Laurentius aus dem Jahr 1909 und ein aufgesetztes Ovalmedaillon mit Darstellung der hl. Familie. Zur weiteren Ausstattung zählen Schnitzfiguren der Maria mit Kind aus dem späten 17./frühen 18. Jahrhundert sowie der hll. Sebastian und Josef aus der Zeit um 1760, ein barockes Kreuzigungsbild und ein barockisierendes Vortragekreuz.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Dobersberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Gedenkmesse und Segnung des Kriegerdenkmales. In: Website der Marktgemeinde Dobersberg. Abgerufen am 27. Januar 2013.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.