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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eibiswald

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eibiswald enthält die 38 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Eibiswald im steirischen Bezirk Deutschlandsberg.[1]

Seit 2015 sind in ihr auch jene denkmalgeschützten Objekte enthalten, die vorher in den mit Eibiswald zusammengelegten früheren Gemeinden Aibl, Großradl, Sankt Oswald ob Eibiswald, Soboth und Pitschgau gelegen waren.

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Hauptschule
ObjektID: 3983
Aichberg 4
Standort
KG: Aichberg
Das Gebäude ist die ehemalige Direktion des Stahlwerks Eibiswald und wurde danach als Hauptschule von Eibiswald verwendet.

Anmerkung: Das Gebäude liegt im Norden des der Ortschaft Eibiswald, allerdings bereits auf einem Grundstück der EZ 118 KG 61102 Aichberg.


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Fundstelle (Latènezeit) und Grabhügel beim Aichberger
ObjektID: 130127

seit 2015

Aichberg
Standort
KG: Aichberg
Es handelt sich um eine archäologische Fundstelle eines Gräberfeldes, das in die Latènezeit oder in die Hallstattzeit[2] datiert wird. Es gehört zu jenen Fundorten (Hügelgräbernekropolen), die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkte Aufmerksamkeit auf sich zogen und daher meist nicht ungestört blieben, Funde oder deren Verbleib sind nicht publiziert.[3][4][5]

Anmerkung: Das geschützte Grundstück liegt im Nordnordwesten des Ortes Eibiswald, es gehört zur Einlagezahl 3 der Katastralgemeinde 61102 Aichberg.

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ObjektID: 3916
Bischofegg
Standort
KG: Bischofegg
Es handelt sich um die archäologische Ausgrabungsstätte einer mittelalterlichen Burganlage. Ohne fachkundige Führung sind die Reste der Anlage nicht mehr leicht erkennbar, es ist kein Mauerwerk mehr vorhanden, nur Bodenunebenheiten.

Anmerkung: Die Fundstelle liegt auf Grundstücken mehrerer Grundbuchskörper (Einlagezahlen): Die Grundstücke Nr. 264, 299, 301, 303 in der EZ 1 sowie Nr. 257 und 260/2 in der EZ 4, alle KG 61107 Bischofegg. Der Hofname (Vulgoname) des Bauernhofes EZ 1 ist im Grundbuch mit „Schlohswahtl“ (sic!) angegeben und erinnert an das ehemalige Schloss.

Datei hochladen Wohnhaus der ehemaligen Bischofegger Mühle
ObjektID: 3918
Bischofegg 9
Standort
KG: Bischofegg
Es handelt sich um das Wohnhaus einer früheren Mühle am Saggaubach.

Anmerkung: Das Haus liegt auf einem Grundstück der EZ 7 KG 61107 Bischofegg etwa dreißig Meter nördlich des ebenfalls denkmalgeschützten Mühlengebäudes. Die anderen Gebäude der Anlage wie das westlich gelegene Wirtschaftsgebäude sind nicht denkmalgeschützt.

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ObjektID: 3913
Bischofegg 54
Standort
KG: Bischofegg
Die Gebäude bilden die Anlage einer früheren Mühle am Saggaubach. Geschützt ist das ehemalige Betriebsgebäude der Mühle.

Anmerkung: Das Gebäude liegt ungefähr 30 Meter südlich des ebenfalls denkmalgeschützten Wohngebäudes an der Abzweigung der L 654 Ulrich Straße von der Südsteirischen Grenzstraße B 69 auf einem Grundstück der EZ 86 KG 61107 Bischofegg. Die anderen Gebäude der Anlage sind nicht denkmalgeschützt.


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Katholische Pfarrkirche hl. Maria
ObjektID: 4043
Unterer Markt
Standort
KG: Eibiswald
Die Kirche wurde 1170 urkundlich erwähnt, vom romanischen und gotischen Bau sind Chor und Turmunterbau erhalten, Fresken aus dem 13. Jahrhundert und ein gotisches Spitzbogenportal wurden 1967 entdeckt. Barockisierung 1678. Hochaltar 1779.[6]

Anmerkung: Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 94 KG 61112 Eibiswald.


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Figurenbildstock
ObjektID: 4065
Unterer Markt
Standort
KG: Eibiswald
Die Statuengruppe stammt aus der Barockzeit (Bezeichnung „I.S. 1707“) und stellt den hl. Johannes mit den unter dem Kreuz Christi trauernden Frauen dar. Sie liegt nördlich der Pfarrkirche.[7]

Anmerkung: Das Denkmal liegt auf einem Grundstück der EZ 94 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4045

Standort
KG: Eibiswald
Die Kirche an der Ortsdurchfahrtsstraße westlich des Oberen Marktes ist 1617 als Filialkirche genannt. Sie wurde 1672 durch Wolf Max von Eibiswald erneuert und um 1790 umgebaut, verkleinert und in die heutige Form gebracht. Im Westen der Außenfassade befindet sich ein Dachreiter. Sie hat eine chorlosen Saalraum der von zwei auf Gurten sitzenden Platzlgewölben überspannt wird. Die Fresken im Innenraum wurden von Toni Hafner gemalt. Das barocke Altarbild stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und zeigt die heilige Notburga.[7]

Anmerkung: Sie liegt auf einem Grundstück der EZ 94 KG 61112 Eibiswald.


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Pfarrhof
ObjektID: 4044
Eibiswald 45
Standort
KG: Eibiswald
Das zweigeschoßige Gebäude stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er hat eine einfache Fassadengliederung

Anmerkung: Es liegt auf einem Grundstück der EZ 580 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4062
Eibiswald 82
Standort
KG: Eibiswald
Das Lerchhaus stammt aus der Zeit um 1612.

Anmerkung: Es liegt auf einem Grundstück der EZ 76 KG 61112 Eibiswald.


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Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 4047
Eibiswald 1
Standort
KG: Eibiswald
Das Gebäude ist der Wirtschaftshof des Schlosses Eibiswald. Es ersetzte zumindest ab dem 15. Jahrhundert die Funktionen der Burganlage, die vorher südlich davon in Sterglegg in Großradl lag.[7]

Anmerkung: Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 498 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4064

Standort
KG: Eibiswald
Das Standbild ist eine Steinfigur aus dem 18. Jahrhundert. Sie steht auf der Johannesbrücke.

Anmerkung: Der Bildstock liegt auf einer Brücke der Ortsdurchfahrtsstraße über den Saggaubach auf dem Grundstück Nr. 920/1 EZ 50001 (Sammeleinlage für das Flussbett) KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4067
Oberen Markt
Standort
KG: Eibiswald
Das Denkmal am Oberen Markt ist mit 1738 datiert, von den sieben zwischen 1721 und 1727 angefertigten Statuen sind noch drei (hll. Sebastian, Rochus und Rosalia) erhalten, die Marienfigur wurde 1877 von Jakob Gschiel erneuert und 1959 restauriert.[7]

Anmerkung: Das Denkmal liegt auf dem Ortsplatz von Eibiswald auf einem Grundstück der EZ 93 KG 61112 Eibiswald.


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Marktbrunnen
ObjektID: 4069
Oberen Markt
Standort
KG: Eibiswald
Der Brunnen am Oberen Markt besteht aus einem Brunnenrohr mit zwei Ausläufen aus Gusseisen.

Anmerkung: Der Brunnen liegt auf dem Ortsplatz von Eibiswald auf einem Grundstück der EZ 93 KG 61112 Eibiswald.


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Johannes-Kapelle
ObjektID: 4070
bei Eibiswald 206
Standort
KG: Eibiswald
Es handelt sich um einen quaderförmigen Kapellenbau, der ein Standbild des hl. Johannes Nepomuk umschließt.

Anmerkung: Die Kapelle liegt auf einem Grundstück der EZ 249 KG 61112 Eibiswald.


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Grabdenkmal
ObjektID: 4073
bei Eibiswald 147
Standort
KG: Eibiswald
Das weiße, als Arkadengang errichtete Gebäude enthält die Gräber einer Gastwirtschafts- und Brauereibesitzerfamilie aus Deutschlandsberg.

Anmerkung: Das Denkmal liegt in der südöstlichen Ecke des Friedhofsgrundstücks der EZ 94 KG 61112 Eibiswald.


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Straßenbrücke, Johannesbrücke
ObjektID: 118086

Standort
KG: Eibiswald
Die Brücke ist ein Steinbau aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Anmerkung: Die Brücke liegt auf der Ortsdurchfahrtsstraße und führt über den Saggaubach, sie liegt auf den Grundstücken Nr. 927/1, 927/2, beide EZ 50000 (Sammeleinlage Straßengrundstücke) und 920/1 EZ 50001 (Sammeleinlage des Bachbettes, öffentliches Wassergut des Landes Steiermark), alle KG 61112 Eibiswald.


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Schloss Eibiswald
ObjektID: 4046
Eibiswald 1
Standort
KG: Eibiswald
Das Schloss Eibiswald war ein Lehen der Wildonier, später der Eibiswalder. Nach einem Brand 1572 wurde es als vierflügelige Anlage wieder aufgebaut. Sein Hof besitzt dreigeschoßige Säulenarkaden an drei Seiten. Stuckdecken stammen aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es löste die Burg in Sterglegg ab, die südlich von Eibiswald in Großradl lag und deren Standort ebenfalls unter Denkmalschutz steht.[7]

Anmerkung: Das Schloss liegt auf einem Grundstück der EZ 346 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4050
Eibiswald 13
Standort
KG: Eibiswald
Das Portal besteht aus dem hohen Türsturz, in dem sich ein Relief befindet, und den Türlaibungen. Es befindet sich in einer sonst nicht geschützten Hausfassade.

Anmerkung: Das Portal liegt im Westen des Ortes Eibiswald auf einem Grundstück der EZ 10 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4052
Eibiswald 22
Standort
KG: Eibiswald
Das Gebäude stammt im Kern aus der Zeit um 1664.

Anmerkung: Die Fassade befindet sich an der Ortsdurchfahrtsstraße auf Grundstücken der EZ 18 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4056
Eibiswald 40
Standort
KG: Eibiswald
Die Fassade wird in das 2. Viertel des 19. Jahrhunderts datiert.

Anmerkung: Sie befindet sich gegenüber der Pfarrkirche Eibiswald auf einem Grundstück der EZ 35 KG 61112 Eibiswald.

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ObjektID: 4059
Eibiswald 59
Standort
KG: Eibiswald
Die Fassade stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, eine Eckfigur stellt den hl. Nepomuk dar.

Anmerkung: Das Haus liegt auf einem Grundstück der EZ 39 KG 61112 Eibiswald. Das Haus des Kloepfermuseums mit den heimatkundlichen Sammlungen befindet sich in einem anderen Haus, es ist in den Unterlagen nicht als denkmalgeschützt angeführt.

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ObjektID: 3912

Standort
KG: Pitschgau
Die Dorfkapelle von Pitschgau stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Anmerkung: Sie liegt auf einem Grundstück der EZ 45 in der KG 61132 Pitschgau.

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ObjektID: 3924
bei Hörmsdorf 23
Standort
KG: Hörmsdorf
Das Denkmal besteht aus einer Kreuzigungsgruppe (Kreuz mit begleitenden Statuen).

Anmerkung: Es liegt westlich der Abzweigung des Wolfmüllerweges von der Südsteirischen Grenzstraße B 69 an der westlichen Spitze des Grundstücks 410/1, das zur EZ 23 KG 61119 Hörmsdorf gehört. Die Ersichtlichmachung im Flächenwidmungsplan ist etwa 150 Meter zu weit östlich eingetragen. Das Objekt befindet sich nicht auf dem Grundstück 410/2, das in der Übersichtsliste des Bundesdenkmalamtes als Standort genannt ist.

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ObjektID: 8744
Rothwein
Standort
KG: Rothwein
Die Kapelle wurde in den 1930er Jahren errichtet, am Ende der Straße von Mauthnereck nach Rothwein, welche das Gebiet, das seit 1919 zu Österreich gehört, erschließen sollte.

Anmerkung: Die Kapelle liegt auf einem Grundstück der EZ 38 KG 61137 Rothwein.


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Kath. Filialkirche St. Anton in Bachholz/ Hl. Antonius der Einsiedler
ObjektID: 4039
Sankt Lorenzen 76
Standort
KG: St. Lorenzen
Die Kirche ist urkundlich 1617 erwähnt. Ein Neubau erfolgte 1711–15. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1732, die restliche Ausstattung stammt aus dem Ende des 17. bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kirche wurde in den Jahren 2003 bis 2007 renoviert, sie wurde 2008 als „Steirisches Wahrzeichen“ ausgezeichnet.[9] Am 4. Mai 2008 wurde die 125 kg schwere Antoniglocke geweiht. Sie bildet mit der 83 kg schweren Glocke aus 1842 das Geläut der Kirche.[10][11]

Anmerkung: Das Kirchengebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 114 KG 61139 St. Lorenzen (das in der Verordnung des BDA ebenfalls angegebene Grundstück Nr. .144 existiert nicht mehr). Sie ist nur auf Fußwegen oder auf nichtöffentlichen Forststraßen erreichbar.


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Katholische Filialkirche St. Leonhard in der Ebene
ObjektID: 4038
St. Lorenzen
Standort
KG: St. Lorenzen
Die Kirche ist im Kern romanisch, sie wurde spätgotisch erweitert. An der Nordwand befindet sich ein Christophorus-Fresko aus der Zeit um 1500. Urkundlich erwähnt ist die Kirche erstmals 1545, bis 1829 war sie Filiale von Mahrenberg im Drautal. Aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts hat sich eine spätgotische Schnitzfigur des Hl. Leonhard erhalten.[12]

Anmerkung: Die Kirche liegt südlich der Straße L 665 auf einem Grundstück der EZ 51 KG 61139 St. Lorenzen.


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Katholische Pfarrkirche Hl. Laurentius
ObjektID: 4037
St. Lorenzen
Standort
KG: St. Lorenzen
Die Kirche ist urkundlich erwähnt im Jahr 1399. Seit 1892 ist sie Pfarrkirche, bis dahin war sie seit 1790 Seelsorgestation (Local-Curatie) der Pfarre Eibiswald im damaligen Dekanat Schwanberg, war aber bereits berechtigt, Rechte einer Pfarre in vollem Umfang auszuüben.[13] Ihre Inneneinrichtung stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, eine Renovierung erfolgte 1946.[14]

Anmerkung: Der Bau liegt auf einem Grundstück der EZ 36 KG 61139 St. Lorenzen.

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ObjektID: 3993
St. Lorenzen 18
Standort
KG: St. Lorenzen
Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert errichtet.

Anmerkung: Es liegt auf einem Grundstück der EZ 15 KG 61139 St. Lorenzen.


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Katholische Pfarrkirche St. Oswald
ObjektID: 3614
St. Oswald ob Eibiswald
Standort
KG: St. Oswald ob Eibiswald
Die Kirche ist urkundlich 1399 erwähnt, ihre bestehende Form erhielt sie 1723–1728. Seit 1892 ist sie Pfarrkirche, bis dahin war sie seit 1783 Seelsorgestation (Local-Curatie) der Pfarre Eibiswald im damaligen Dekanat Schwanberg, war aber bereits berechtigt, Rechte einer Pfarre in vollem Umfang auszuüben.[13] Eine Außenrestaurierung erfolgte 1981. Es handelt sich um einen Barockbau, über dem Westportal steht die Jahreszahl 1723. Der Hochaltar wird in das erste Drittel des 18. Jahrhunderts datiert, sein Bild und der Tabernakel stammen aus dem 19. Jahrhundert. Ein Seitenaltar stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit Statuen der hl. Notburga und der hl. Barbara. Die Kanzel wird in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert. Die Statuen an den Seitenportalen stellen den hl. Oswald und den hl. Martin dar.[15]

Anmerkung: Die Kirche liegt nördlich der Südsteirischen Grenzstraße B 69 auf einem Grundstück der EZ 17 KG 61111 St. Oswald ob Eibiswald.


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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä.
ObjektID: 4024

Standort
KG: Soboth
Die Kirche wird urkundlich 1545 erwähnt, sie ist seit 1789 Pfarrkirche. Die bestehende, eine Weiheinschrift aus dem Jahr 1704 tragende Kirche entspricht dem Baustil Ende des 17. Jahrhunderts, ihre Vorgängerin brannte nach Blitzschlag ab. Restaurierungen erfolgten innen 1962 und 1981, außen 1981. Der Hochaltar aus dem Jahr 1692 wurde 1858 restauriert, der Taufstein ist mit 1790 datiert.[16]

Anmerkung: Die Kirche liegt auf einem Grundstück der EZ 21 KG 61140 Soboth.


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Grenzlandschule Soboth
ObjektID: 3996
Soboth 159
Standort
KG: Soboth
Es handelt sich um eines von mehreren Schulgebäuden des Gebietes, die um 1926 erbaut wurden, im Rahmen der Einbeziehung der Soboth nach Österreich durch den Staatsvertrag von St. Germain. Die Schule war ursprünglich nach dem Vorsitzenden des Deutschen Schulvereins Südmark, Gustav Groß benannt.

Anmerkung: Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 90 KG 61140 Soboth.

Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 3997
Soboth 79
Standort
KG: Soboth
Der Pfarrhof zur Kirche St. Jakobus in Soboth ist ein eingeschoßiger Bau aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Anmerkung: Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 121 KG 61140 Soboth.

Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 4025

Standort
KG: Soboth
Es handelt sich um den Friedhof der Pfarre St. Jakobus in Soboth. Er liegt im Südosten der Pfarrkirche.

Anmerkung: Die Anlage befindet sich auf einem Grundstück der EZ 21 KG 61140 Soboth.


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Kath. Filialkirche hl. Leonhard
ObjektID: 4026

Standort
KG: Soboth
Die Filialkirche auf dem Zambichl wurde an der Stelle einer älteren Kapelle 1645–1653 in der traditionellen Form einer gotischen Landkirche von Jakob Ničarc gebaut. Die Weiheinschrift nennt das Jahr 1659. Renovierungen erfolgten außen 1957, innen 1966. Der Hochaltar ist mit 1659 datiert, er wurde 1859 restauriert. Die Orgel aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt aus der Pfarrkirche von Soboth.[17]

Anmerkung: Die Kirche liegt abseits öffentlicher Straßen auf einer Waldlichtung im Ortsteil Zambichl von Soboth. Sie ist auf Fußwegen von 300 (von der Soboth-Bundesstraße) bis 500 Meter (vom Stausee Soboth) und ca. 60 Höhenmeter zu erreichen. Ihr Gebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 22 KG 61140 Soboth.


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Bildstock
ObjektID: 4028

Standort
KG: Soboth
Der Bildstock liegt bei der Kirche St. Leonhard in Zambichl, er stammt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts.

Anmerkung: Das Denkmal liegt auf einem Grundstück der EZ 22 KG 61140 Soboth.[17]


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Obere Hütte - ehemalige Glashütte
ObjektID: 3631
Gebiet „Obere Glashütte“ nordwestlich von Soboth
Standort
KG: Soboth
Es handelt sich um die Reste eines Produktionsgebäudes der Glaserzeugung, die sich (in enger Verbindung zu den Quarzvorkommen und Holzvorräten des Gebietes) im 18. und 19. Jahrhundert an dieser Stelle befand. Erkennbar sind nur einige Außenmauern und Bodenunebenheiten im Inneren des ehemaligen Gebäudes.

Anmerkung: Gebäudereste liegen auf Grundstücken der EZ 44 (702/1), die anderen Reste der Anlage in der EZ 7 der KG 61140 Soboth. Die Gebäuderuine liegt auf Privatgrund und ist durch ungefähr drei Kilometer und ca. 300 Höhenmeter Fußweg auf Forststraßen von Soboth aus (Fußweg ab St. Vinzenz oder Zambichl) zu erreichen.


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Turmbauerkogel - mittelalterliche Turmburg
ObjektID: 3962
Turmbauerweg 10
Standort
KG: Sterglegg
Die Burg wurde bis in das 15. Jahrhundert verwendet, sie lag an der alten Straße über den Radlpass, welche die Weststeiermark mit dem Drautal bei Mahrenberg verband. Es wird angenommen, dass sie Sitz von Dienstmannen war, die das Gebiet von Eibiswald verwalteten (Amt und Gericht, urkundlich 1265 belegt). Die Fundstelle wurde 1954 und 1968 archäologisch untersucht. Das Gelände liegt auf einem gegen Norden geneigten Ausläufer des Hügellandes um den Radlpass östlich der Radlpass Straße B 76. Es ist ungefähr 450 Meter lang (in Nord-Süd-Richtung) und bis zu 50 Meter breit, in seinem Norden und Süden lagen je eine Turmburg (Motte), die als Turmbauerkogel I (Nordmotte) und Turmbauerkogel II (Südmotte) bezeichnet werden. Die Grundstücke der Burg werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, auf ihnen befinden sich Äcker, Wald und Wiesen eines Bauernhofes. Ohne fachkundige Führung sind die Reste der Anlage nicht mehr leicht erkennbar.[18][19]

Anmerkung: Die Anlage liegt auf Grundstücken der EZ 10 KG 61143 Sterglegg.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Straßenbrücke, Römerbrücke Eibiswald
Standort
KG: Eibiswald
Es handelte sich um eine aus Steinen gemauerte Brücke über den Saggaubach, für die seit 2009 kein Denkmalschutz mehr bestand. 2016 wurde diese Brücke weitgehend abgetragen und durch eine Betonkonstruktion ersetzt.[20]

Anmerkung: Die Brücke liegt im Lauf des Grasslweges auf den Grundstücken Nr. 932/1 und 932/4, beide EZ 374 (öffentliches Gut der Gemeinde Eibiswald) und Nr. 920/1, EZ 50001 (Sammeleinlage des Bachbettes, öffentliches Wassergut des Landes Steiermark), alle KG 61112 Eibiswald. Sie ist zwar in der (1.) Nachtragsverordnung zu den Verordnungen nach § 2a BDSG als Denkmal angeführt, der Denkmalschutz wurde aber am 3. Juni 2009 per Bescheid aufgehoben.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Eibiswald  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Fundberichte aus Österreich (FÖ). Herausgegeben von der Abteilung des Bundesdenkmalamtes für Bodendenkmale in Wien, Hofburg, Säulenstiege. Verlag Berger, Horn. ISSN 0429-8926 ZDB-ID 213982-0. Band 52, Jahrgang 2013. Wien 2014. Archäologische Maßnahme Nr. 61102.13.01. S. 326.
  3. Eduard von Pratobevera: Archäologische Beiträge, I: Die Fundorte keltischer und römischer Antiken in Steiermark. Mitteilungen des Historischen Vereins für Steiermark, Band 5, Jahrgang 1854, S. 110.
  4. V(áclav, auch: Wenzel) Radimský: Urgeschichtliche Forschungen in der Umgegend von Wies in Mittel-Steiermark. I. Die prähistorischen Denkmale der Umgebung von Wies. In: Franz Hauer (Red.): Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien – MAG. Band XIII (Band III der neuen Folge) Jahrgang 1883. ISSN 0373-5656, ZDB-ID 206023-1. Verlag Gerold. Wien. S. 54, 60 und Tafel IX.
  5. Stanko Pahič: Nov seznam noriško-panonskih gomil. (mit deutscher Zusammenfassung: Neues Verzeichnis der norisch-pannonischen Hügelgräber S. 113–212, 143–145.). In: Razprave/Dissertationes. Slovenska Akademija Znanosti in Umetnosti, Razred za Zgodovinske in Družbene Vede. Academia scientiarum et artium slovenica. Classis I: Historia et sociologia. Band VII Teil 2. Ljubljana 1972. ZDB-ID 302787-9. S. 191.
  6. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. S. 81–82.
  7. 1 2 3 4 5 Dehio Steiermark. S. 83.
  8. lt. GIS Stmk; GstNr 410/2 lt. BDA nicht zutreffend
  9. Prämiierung am 11. November 2008. (mit Bildern).
  10. Sonntagsblatt. Kirchenzeitung der Diözese Graz-Seckau. Nr. 20, 8. Mai 2008. S. 6.
  11. Dehio Steiermark. S. 415.
  12. Dehio Steiermark. S. 455.
  13. 1 2 Kirchliches Verordnungs-Blatt für die Seckauer Diözese. Jahrgang 1892, VIII, Nr. 50, ZDB-ID 607471-6, S. 51–52: Verleihung des Pfarrertitels an die bisher Local-Kuraten, Vicare etc. genannten weltgeistlichen selbständigen definitiv angestellten Seelsorgsvorsteher.
  14. Dehio Steiermark. S. 454–455.
  15. Dehio Steiermark. S. 473.
  16. Dehio Steiermark. S. 526–527.
  17. 1 2 Dehio Steiermark. S. 527.
  18. Christoph Gutjahr, Georg Tiefengraber: Die mittelalterliche Wehranlage „Turmbauerkogel“ bei Eibiswald (Ivnik), Bez. Deutschlandsberg, Weststeiermark. Mit einem archäozoologischen Anhang von Christoph Grill. In: Arheološki vestnik (Arh. vest.). Band 55, Jahrgang 2004. ISSN 0570-8966 ZDB-ID 200321-1 S. 439–480. (Beitrag (PDF; 3,3 MB) in deutscher Sprache, slowenischer und englischer Abstract, slowenische Übersetzung).
  19. Walter Modrijan: Das mittelalterliche Siedlungs- und Befestigungssystem auf dem Turmbauerkogel I und II. Mit einem „Grabungsbericht“ von Fritz Felgenhauer. In: Gerhard Pferschy (Hrsg.): Siedlung Macht und Wirtschaft. Festschrift Fritz Posch zum 70. Geburtstag. In: Veröffentlichungen des steiermärkischen Landesarchives. Band 12. Graz 1981. ISSN 0434-3891 ZDB-ID 561078-3 S. 81–88.
  20. Leserbrief von Johann Knappitsch: Nix Kultura? In: Wochenzeitung Weststeirische Rundschau, 26. August 2016. 89. Jahrgang Nr. 34, ZDB-ID 2303595-X S. 15.
  21. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.