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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Engelhartstetten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Engelhartstetten enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Gemeinde Engelhartstetten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Niederweiden samt Wildküche
ObjektID: 6281
Niederweiden 1
Standort
KG: Engelhartstetten
Das Schloss Niederweiden wurde 1693/94 von Johann Bernhard Fischer von Erlach für Ernst Rüdiger von Starhemberg unter dem Namen Jagdschloss Engelhartstetten errichtet. Auf dem heutigen Parkareal befindet sich auch die Ruine der Burg Grafenweiden, die erstmals 1337 erwähnt wird. 1725 wird das Schloss von Prinz Eugen von Savoyen erworben. Es erhielt sein heutiges Aussehen unter Maria Theresia um 1765 durch den Hofarchitekten Nikolaus Pacassi. Die Malereien des Festsaals stammen von Jean-Baptiste Pillement. Ab 1945 kam es zu einem zunehmenden Verfall des Schlosses. Ab 1980 wurde es wiederhergestellt.
Hauptartikel: Schloss Niederweiden

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Schafflerhof (Wohnobjekt, Stallgebäude und Scheune), Ökonomie Niederweiden
ObjektID: 6283
Engelhartstetten 92
Standort
KG: Engelhartstetten
Wirtschaftshof und Schäferei des Schlosses Niederweiden bilden eine Baugruppe aus niedrigen Gebäuden.

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Wüstung und Hauberg Grafenweiden
ObjektID: 6282

seit 2012

Grafenweiden
Standort
KG: Engelhartstetten
In dem früher bedeutenden barocken Park mit zentraler Hauptallee sind als Reste der befestigen Anlage Grafenweiden die Gräben und Umwallungen erhalten.
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ObjektID: 6285
Untere Hauptstraße
Standort
KG: Engelhartstetten
Die in der Angermitte gelegene Pfarrkirche hl. Markus ist eine schlichte barocke Dorfkirche aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ihr Langhaus wird von einem mächtigen Satteldach gedeckt und durch Rundbogenfenster geöffnet. Der Chor ist gleich breit wie das Langhaus. Der Westturm wird von einem Spitzhelm bekrönt. Im Osten ist eine kleine Sakristei angebaut.

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Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche hl. Ägydius
ObjektID: 6295
Schloßhofer Straße 13
Standort
KG: Groißenbrunn
Die weithin sichtbar im Norden des Ortes gelegene, von einem Friedhof umgebene und gegen Westen ausgerichtete Pfarrkirche hl. Ägydius ist eine große barocke Wallfahrtskirche, die 1763 durch Josef Gerl vollendet wurde. Die hochgezogene Turmfassade mit strenger Lisenengliederung und Segmentbogenportal wird über ihrem Dreieckgiebel von einem Fassadenturm mit großen Schallfenstern und einem Spitzhelm von 1825 bekrönt. Das große Langhaus ist ebenfalls durch Lisenen gegliedert und ist durch Segmentbogenfenster geöffnet. Der eingezogene Chor wird von niedrigen Seitenkapellen flankiert.
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ObjektID: 53916
Schloßhofer Straße 13
Standort
KG: Groißenbrunn
Der südlich der Kirche gelegene Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger Bau mit einfacher Fassadengliederung, der 1868 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Inneren befinden sich barocke Figuren der hll. Maria und Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie ein Kruzifixusbild des 19. Jahrhunderts.

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Figurenbildstock Gnadenstuhl
ObjektID: 6296

Standort
KG: Groißenbrunn
Auf dem Gelände der Mariabründlkapelle befindet sich ein Gnadenstuhl-Bildstock.
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ObjektID: 6855

Standort
KG: Groißenbrunn
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Mängel: lt. Bild spielt da ein Sebastian mit, entweder falsches Bild oder falsche Beschreibung. --Herzi Pinki (Diskussion) 00:07, 14. Feb. 2014 (CET)

Südlich der Kirche befindet sich ein barockes Friedhofstor aus dem 18. Jahrhundert. Auf den Torpfeilern stehen Figuren der hll. Johannes Nepomuk und Christophorus.


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Bildstock Tabernakelpfeiler
ObjektID: 6762

Standort
KG: Groißenbrunn
Auf dem Gelände der Mariabründlkapelle befindet sich ein Tabernakelpfeiler.
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ObjektID: 6286
Ortsstraße 59
Standort
KG: Loimersdorf
Die in der Ortsmitte von Loimersdorf gelegene Pfarrkirche hl. Magdalena ist ein kleiner barocker Bau mit einem im Kern gotischen Chor und im Kern gotischen Turm, der möglicherweise ein ehemaliger Wehrturm des 14. Jahrhunderts ist. Die schlichte Westfassade ist mit 1726 bezeichnet. Das Langhaus ist durch Rundbogenfenster geöffnet. Der polygonale Chor ist wenig eingezogen. Gegen Norden erhebt sich der gedrungene, spitzhelmbekrönte Turm. Im Süden befindet sich die Sakristei aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
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ObjektID: 6288
Markthof
Standort
KG: Markthof
Die im Westen des Ortes gelegene Pfarrkirche hl. Georg, ursprünglich Teil einer mittelalterlichen Wehranlage, ist eine kleine, im Kern romanische Kirche des 13. Jahrhunderts mit gedrungenem Nordostturm, die im 17. Jahrhundert und 1766 barock umgebaut und erweitert wurde. Ihr Äußeres ist schlicht gestaltet. Das Langhaus einen romanischen Kernbau und gegen Norden einen seitenschiffähnlichen barocken Anbau des 18. Jahrhunderts. Gegen Westen sind mächtige Strebepfeiler zu sehen. Das rundbogige Westportal ist vermauert. Der Bau ist großteils durch barocke Segmentbogenfenster geöffnet. Der barocke Chor des 17. Jahrhunderts ist eingezogen. Im Nordosten erhebt sich der dreigeschoßige Turm, in dessen Erdgeschoß romanisches Quadermauerwerk freigelegt wurde. Darüber befinden sich Schießscharten. Das Glockengeschoß ist mit Doppelschallfenstern ausgestattet und wird von einem Spitzhelm bekrönt.

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Schloßhof
ObjektID: 6289
Schloss Hof
Standort
KG: Markthof
Schloss Hof ist ein 1725 von Johann Lucas von Hildebrandt errichtetes Barockschloss.
Hauptartikel: Schloss Hof
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ObjektID: 6291
Schlossallee 16
Standort
KG: Markthof
Die ehemalige Schlosstaverne ist eine der vierflügeligen Gebäudeeinheiten des Meierhofs.

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Marchdammkapelle hl. Florian
ObjektID: 6287

Standort
KG: Markthof
Die Gedächtniskapelle hl. Florian, weithin sichtbar im Osten des Ortes gelegen, wurde anlässlich der Vollendung des Hubertus- oder Marchdammes errichtet und ist mit 1904/05 bezeichnet.
Hauptartikel: Marchdammkapelle
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ObjektID: 6290

Standort
KG: Markthof
Der Pranger in der Ortsmitte ist ein schlichter, abgefaster Pfeiler aus dem 17. Jahrhundert.

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Meierhof- sowie Park- und Gartenanlage Schloßhof
ObjektID: 6292
Schloss Hof 1
Standort
KG: Markthof
Nördlich an das Schloss schließt ein Meierhof und eine barocke, terrassierte Parkanlage an.

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 6293

Standort
KG: Stopfenreuth
Die den nördlichen Dorfabschluss bildende Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk ist eine gedrungene, barocke Dorfkirche, die im Jahr 1737 erbaut wurde. Die Westturmfassade ist durch Pilaster und ein umlaufendes Gesims gegliedert, darüber ist ein giebelähnlicher Übergang zum Fassadenturm zu sehen, der von einem Zwiebelhelm bekrönt wird und über große rundbogige Schallfenster verfügt. Das schlichte Langhaus hat Rundbogenfenster. Der Chor ist eingezogen. Im Osten liegt ein kleiner Sakristeianbau.
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ObjektID: 6294

Standort
KG: Stopfenreuth
Der in der Ortsmitte sich erhebende, mit Kugel und Schießeisen ausgestattete Pranger aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde 1733 wiederhergestellt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich nördlich der Donau. Verlag Berger, Horn
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Engelhartstetten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. NÖ Atlas; 764/4 lt. BDA nicht zutreffend.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.