unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fresach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fresach enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Fresach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Blasius und Friedhof
ObjektID: 61702
Oberer Kirchenplatz
Standort
KG: Fresach
Die Kirche weist ein romanisches Langhaus, das gotisch verlängert wurde, einen etwas niedrigeren gotischen kreuzrippengewölbten Chor aus dem 14. Jahrhundert und einen massiven spätgotischen Sakristeiturm aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts auf. Außen gibt es Reste gotischer Wandmalereien. Das Deckengemälde im Langhaus stammt ebenso wie die neugotische Einrichtung von 1885.[2]

Datei hochladen
Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 61701
Museumweg
Standort
KG: Fresach
Die evangelische Pfarrkirche wurde in den Jahren 1949 bis 1951 erbaut. Es handelt sich um einen Bau mit einem eingezogenen Halbkreischor und einem starken nordöstlichen Turm mit Spitzhelm. Eine hölzerne Vorlaube ruht auf gemauerten Pfeilern. Der Eingang befindet sich im Osten. Das Langhaus, das in einen gewölbten Chor mündet, ist in vier Joche unterteilt und wird von einer bemerkenswerten Balkendecke bedeckt. Die Innenausstattung wurde von Erwin Schneider entworfen. Die Bildhauerarbeiten stammen von Max Domenig, die Orgel aus dem Jahr 1842 von Jakob Ladstätter.[3]
Datei hochladen Altes evangelisches Pfarrhaus und Gerätekammer
ObjektID: 61699
Museumweg 32
Standort
KG: Fresach
Beim alten evangelischen Pfarrhaus („Pastorenhaus“) handelt es sich um zweigeschoßigen 2:1achsigen Bau vom Ende des 18. Jahrhunderts mit einer erneuerten Silhouettepilaster-Fassade.[3]

Datei hochladen
Diözesanmuseum (ehem. evangelisches Toleranzbethaus)
ObjektID: 61705
neben Museumweg 32
Standort
KG: Fresach
Der Bau wurde 1784 als protestantisches Bethaus mit Schindeldach, rundem Chor und an drei Seiten umlaufender Holzempore im Langhaus errichtet. Barocker Kanzelaltar.[4]

Datei hochladen
Bauernhaus Gnesner (Kneser)
ObjektID: 34261
Mooswald 86
Standort
KG: Mooswald
Der Bauernhof besteht aus einem gemauerten Zehentkasten des 16. Jahrhunderts und einem Wohn-Blockbau des 17. Jahrhunderts mit ehemaliger Rauchstube. Am Zehentkasten sind Fassadenmalereien aus der Bauzeit und bemerkenswerte schmiedeeiserne Fenstergitter.[3]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Fresach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 146–147.
  3. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 148.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 147.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.