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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Geras

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Geras enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Stadt Geras.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53470

Standort
KG: Dallein
Die Ortskapelle von Dallein hat einen Westturm, ein Satteldach und einen eingezogenen, runden Schluss. Sie wurde im späten 19. Jahrhundert gebaut. Der Innenraum ist flachgedeckt. In der Apsiskalotte ist ein profilierter Stuckspiegel zu sehen. Zur Ausstattung zählen ein Leinwandbild der Heiligen Familie, signiert mit J. K. 1874, und eines des hl. Laurentius, das ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt.
BW
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Villa/Landhaus, sog. Barockschlössl
ObjektID: 46703
Bahnstraße 9
Standort
KG: Geras
Der von einer Mauer umgebene, zweigeschoßige, kubische Bau aus dem späten 18. Jahrhundert ist durch ein Walmdach gedeckt und hat ein genutetes Erdgeschoß, ein Obergeschoß mit Lisenen und Eckquaderung, Fenster mit gerader Verdachung und palmettenbesetzten Parapeten sowie eine vorgestellte Doppelfreitreppe mit Balustraden und Volutenanläufen. Die Räume im Erdgeschoß verfügen über flache Kreuzgratgewölbe.

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Meierhof
ObjektID: 53774
Bahnstraße 10
Standort
KG: Geras
Der nach einem Brand von 1643 angelegte, vierflügelige Meierhof befindet sich im Bereich der Vorstadt. Er hat einen mit 1666 bezeichneten Torturm mit tonnengewölbter Einfahrt, profilieren Ecklisenen und einem Giebelaufsatz mit seitlichen Pilastern. Unter dem Giebel ist das Doppelwappen des Stiftes Geras zu sehen. Die Innenräume verfügen über kreuzgratgewölbte Räume des 17. Jahrhunderts und Platzlgewölbe aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 73445
bei Bahnstraße 10
Standort
KG: Geras
An der Straße nach Drosendorf steht auf einer Kompositsäule eine Immaculata-Figur aus der Zeit um 1650.

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Aufnahmsgebäude Geras
ObjektID: 53770
Bahnstraße 26
Standort
KG: Geras
Das im späten 19. Jahrhundert errichtete Aufnahmsgebäude der Lokalbahn Retz-Drosendorf hat einen höheren Giebelrisalit und einen integrierten Balkon sowie zum Bahnkörper hin einen pultgedeckten Ständerbau mit seitlicher Verglasung.

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Gesamtanlage Stift Geras
ObjektID: 90747
Hauptstraße 1 u. a.
Standort
KG: Geras
Das Stift Geras wurde 1153 als Tochterkloster von Seelau durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet und mit Seelauer Chorherren besiedelt. Es bildete mit dem zehn Kilometer entfernten Frauenkloster Pernegg ein Doppelkloster. Es wurde zum Teil auf einem alten slawischen Gräberfeld errichtet.
Hauptartikel: Stift Geras

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Rathaus
ObjektID: 53772
Hauptstraße 16
Standort
KG: Geras
Das spätbiedermeierliche Rathaus hat eine Eck- und Geschoßquaderung sowie gerautete Parapetfelder im Obergeschoß.

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Figurenbildstock
ObjektID: 73442
Vorstadt
Standort
KG: Geras
Der Figurenbildstock am Weg zum Friedhof wurde im 17. Jahrhundert errichtet und 1986/1987 an seinen heutigen Standort versetzt. Auf einem Sockel erhebt sich eine Steinsäule mit bekrönender Marienfigur.[2]

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Friedhofskapelle
ObjektID: 53785

Standort
KG: Geras
Die neugotische Friedhofskapelle hat einen dreiseitigen Schluss, Fialen, spitzbogige Maßwerkfenster und ein übergiebeltes, profiliertes Rundbogenportal. Sie wurde im späten 19. Jahrhundert errichtet.

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Pranger
ObjektID: 73456

Standort
KG: Geras
Die mit 1824 bezeichnete Säule steht auf einem Plätzchen südlich des Stiftsportals. Sie stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. Es handelt sich um einen abgefasten Pfeiler, der mit einer gekehlten Platte und einer Kugel bekrönt wurde. Die Kugel wurde lt. Auskunft der Gemeinde 2007 wegen Baufälligkeit durch eine Figur ersetzt.

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Mariensäule
ObjektID: 73441

Standort
KG: Geras
Am Kirchenplatz steht auf einer korinthischen Säule auf hohem Postament eine Figur der Maria mit Kind. Das Denkmal trägt ein reliefiertes Wappen des Stiftes Geras und eine Kartusche mit einer Stifterinschrift, laut der es 1653 erbaut wurde.

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Figurenbildstock Mariensäule
ObjektID: 73443

Standort
KG: Geras
Die Mariensäule am sogenannten Stierplatz wurde 1595 errichtet. Über einem quadratischen Sockel erhebt sich eine Säule mit Blattkapitell, auf der eine steinerne Marienstatue ruht.[3]
Datei hochladen Ortskapelle hl. Anna
ObjektID: 53875

Standort
KG: Goggitsch
Die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtete Ortskapelle hl. Anna in Goggitsch ist ein nach Norden ausgerichteter Bau mit einem vorgebauten Südturm, der von einem Schallgeschoß mit Pyramidendach bekrönt wird. Die Kapelle hat ein gekehltes Traufgesims, rundbogige Fenstern und einen Dreiachtelschluss. Der Innenraum verfügt über ein Tonnengewölbe mit Stichkappen.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 54131
Harth 2
Standort
KG: Harth
Der Pfarrhof von Harth, errichtet in der Zeit um 1670, ist ein zweigeschoßiger Bau mit reicher Stuckkartuschenrahmung um die Fenster. Der Innenraum verfügt über ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Westlich liegt eine ehemalige Kapelle mit Kreuzgratgewölbe und Stuckdekoration aus der Bauzeit.

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Kath. Pfarrkirche hl. Rochus
ObjektID: 54130

Standort
KG: Harth
Die Pfarrkirche hl. Rochus ist ein genordeter Saalbau mit eingezogenem, gleich hohem Chor in spätbarocken Formen mit westlichem Turm. Sie ist an den im Westen liegenden älteren Pfarrhof angebaut und von weitläufigen Gärten umgeben. Der schlichte Bau verfügt über profiliertes Traufgesims, Ecklisenen, Rundbogenfenster und ein Satteldach.

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Bildstock
ObjektID: 73576

Standort
KG: Harth
Am nördlichen Dorfausgang von Harth steht ein spätgotischer Tabernakelpfeiler (Raaberkreuz) mit einem Steinkreuz und Inschrift aus dem Jahr 1598.

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Bildstock
ObjektID: 73466

Standort
KG: Hötzelsdorf
Der Bildstock nördlich von Hötzelsdorf – ein Breitpfeiler mit Satteldach, Dreieckgiebel und einer segmentbogigen Öffnung zwischen Pilastern – beherbergt eine Johannes-Nepomuk-Figur aus Holz, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschaffen wurde.

Anmerkung: Die Figur aus dem 18. Jahrhundert ist im September 2001 gestohlen worden. Am 18. September 2005 erfolgte die Einweihung einer neuen Nepomuk-Holzfigur.


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Aufnahmsgebäude
ObjektID: 54334

Standort
KG: Hötzelsdorf
Das zweigeschoßige Aufnahmegebäude wurde um 1885 erbaut. Es verfügt über einen Giebelrisalit und Eckquaderung.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Geras  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Mariensäule. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  3. Mariensäule. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.