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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafenegg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grafenegg enthält die 27 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Grafenegg im niederösterreichischen Bezirk Krems-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53611
Hauptstraße, Engabrunn 11
Standort
KG: Engabrunn
Der sogenannte Naglhof ist der ehemalige Sitz des Herrschaftsverwalters von Grafenegg. Ab 1683 war er im Besitz des Stiftes Dürnstein und wurde als Lesehaus und Weinschank verwendet. Seit 1760 ist das Gebäude ein Pfarrhof. Der zweigeschoßige, kubische Bau verfügt über eine schlichte Gliederung durch Kordonbänder. Er wird durch ein Walmdach mit Zwerchgiebel gedeckt. Der Mittelrisalit ist möglicherweise ein ehemaliger Erker der Renaissance. Im Erdgeschoß und im Obergeschoß haben die Räume Kreuzgratgewölbe und Stichkappentonnen mit angeputzten Graten aus dem späten 16. Jahrhundert. Straßenseitig gibt es gekehlte Flachdecken mit Putzschnittspiegeln des 18. Jahrhunderts. Im Erker sind in beiden Geschoßen ausgeschiedene Kreuzgratgewölbe aus dem späten 16. Jahrhundert zu sehen. Zur Ausstattung zählen biedermeierliche Öfen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hl. Sebastian
ObjektID: 53610

Standort
KG: Engabrunn
Die am südlichen Ortsrand etwas erhöht gelegene Pfarrkirche hl. Sebastian ist ein spätgotischer Saalbau mit gedrungenem Westturm und eingezogenem Chor. Der ursprünglich nördlich der Kirche auf dem heutigen Kirchenplatz gelegen Friedhof wurde 1787 an die Südseite verlegt. Der vorgestellte Westturm ist durch einen wuchtigen, dreigeschoßigen Baukörper gekennzeichnet, der bis zur Firsthöhe des Langhauses aufragt. Er hat an den Ecken eine Putzritzquaderung sowie an der Nord- und Südseite Spitzbogenarkaden. Im dritten Geschoß gibt es nord- und südseitig je ein gekuppeltes, segmentbogiges Schallfenster. Bekrönt wird der Turm durch einen Kranz aus Spitz- und Rundgiebeln sowie einen achtseitigen, gemauerten Pyramidenhelm. Langhaus und Chor sind durch einheitlich zweibahnige Spitzbogenfenster mit jeweils unterschiedlichem Maßwerk geöffnet und werden durch dreifach abgetreppte Strebepfeiler gestützt. Das dreijochige Langhaus ist nordseitig im mittleren Joch durch ein 1972 freigelegtes, reich verstäbtes Schulterbogenportal zugänglich. Daneben ist im östlichen Joch ein mit 1522 bezeichnetes, reliefiertes Wappen mit Weinhauerwerkzeug angebracht. Am Strebepfeiler ist ein Maskengesicht mit Astwerkstab zu sehen. Über der chorseitigen Giebelwand befindet sich ein Astwerkkreuz. Der eingezogene, einjochige Chor hat einen Fünfachtelschluss. Nördlich ist die zweijochige Sakristei des 16. Jahrhunderts angebaut.
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ObjektID: 127621
bei Grafenegg 7
Standort
KG: Etsdorf

Anmerkung: Bildstock ist derzeit (Juni 2017) beim Restaurator. Bild

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ObjektID: 80670
gegenüber Hauptstraße 59
Standort
KG: Etsdorf
Der abgefaste Pfeiler mit Pyramidenverdachung und Kreuzaufsatz wird aufgrund seines doppelten Kaffgesims, einem spätgotischen Stilelement, in das 16. Jahrhundert datiert.

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Bildstock
ObjektID: 80656
Kellergasse, Etsdorf
Standort
KG: Etsdorf
Nördlich des Ortes steht am Ende der Kellergasse ein mit 1709 bezeichnete Breitpfeiler mit geschweiftem Abschluss, der im späten 18./frühen 19. Jahrhundert errichtet wurde.

Anmerkung: an der Kellergasse L7012 beginnend bei Bahnübergang bis zur Kreuzung Hauptstraße Engabrunn

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ObjektID: 80663
Kirchengasse, Etsdorf
Standort
KG: Etsdorf
Hinter der Pfarrkirche befindet sich auf einem hohen Postament eine skulptierte Kartusche mit Cherubkopf, einem Kapitell mit Festons und einer bekrönenden Dreifaltigkeitsgruppe mit thronendem Gottvater.
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ObjektID: 80659
Obere Marktstraße, Etsdorf
Standort
KG: Etsdorf
Der Pranger in der Mitte des Dorfes wurde im späten 17. Jahrhundert errichtet. Er hat einen prismatischen Unterbau und einen quaderförmigen Sockel sowie eine Säule mit Rundwulst und Pyramidenaufsatz.
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ObjektID: 53646
Schloßstraße, Etsdorf
Standort
KG: Etsdorf
Der gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Pfarrhof von Etsdorf ist ein zweigeschoßiger Bau mit Walmdach und querliegendem Wirtschaftstrakt. Er hat eine josephinische Fassadierung mit genutetem Erdgeschoß.

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Kath. Pfarrkirche hl. Jakob der Ältere
ObjektID: 53644

Standort
KG: Etsdorf
Die an der Durchgangsstraße gelegene Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere ist ein barocker Saalbau mit mittelalterlichem Kern, einem barockisierten, gotischen Chor und einem barocken Westturm. Das 1730 bis 1733 umgebaute Langhaus ist durch kurze Rundbogenfenster geöffnet. Der Chor aus dem 14. Jahrhundert mit Fünfachtelschluss und mächtigen Strebepfeilern hat im Polygon zugemauerte Spitzbogenfenster mit Resten von Dreipass- und Flächenmaßwerk. Die eingeschoßige Sakristei im Norden stammt vom gotischen Bau. Südseitig liegt eine zweigeschoßige Sakristei von 1847. Der dreigeschoßige Westturm ist der glatten Giebelwand vorgestellt. Er wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Sein hohes Glockengeschoß ist durch Eckpilaster und Uhrengiebel gegliedert. Der Turm wird von einem Zwiebelhelm bekrönt. Westlich davon liegt eine quadratische Vorhalle.

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Sagmüllner-Kapelle
ObjektID: 69683

Standort
KG: Etsdorf
Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Veranlassung von Maria Sagmüller errichtete Kapelle ist ein kleiner, durch eine vergitterte Tür zugänglicher Bau mit Ziegeldach, einem Dachreiter aus Blech und einem bunten Glasfenster, der an der hinteren Ecke mit einem zweigeschoßigen gemauerten Bildstock mit zwei Nischen und Gittertürchen verbunden ist. Die Decke ist mit einem Sternenhimmel bemalt, zeigt in der Mitte den Heiligen Geist und an den vier Ecken gemalte Engelsköpfe. Der gemauerte Altar an der Stirnwand verfügt über eine Nische für das Heilige Grab sowie über einen hölzernen Aufbau mit einer Statue der Maria mit Kind. Zur Ausstattung zählen mehrere Bilder, Figuren und ein Betschemel.[2]
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ObjektID: 69685
Ortsring, Grunddorf
Standort
KG: Grunddorf
Die 1755 errichtete und 1837 umgebaute Ortskapelle hl. Johannes der Täufer ist ein zweijochiger, mit flachen Platzln gewölbter Bau mit Rundbogenapsis und einem eingezogenen Fassadenturm zwischen Giebelschrägen. Das mit 1839 bezeichnete Altarbild wurde von Eduard Ritter gemalt und stellt die Taufe Christi dar. Die Glocke wurde 1770 von Franz Rodtlmayer gegossen.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich
ObjektID: 54117
Kirchenplatz
Standort
KG: Haitzendorf
Die Pfarrkirche hl. Ulrich an der Durchgangsstraße inmitten des Ortes hat einen gotischen Chor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, einen vorgestellten Westturm des 16. Jahrhunderts und ein barockes Langhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Langhaus, dessen ungegliederte Wandflächen durch Rundbogenfenster geöffnet sind, stammt im Kern aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Süden liegt eine neugotische Vorhalle vor dem spätgotischen Schulterbogenportal in profilierter spitzbogiger Rahmung. Im Tympanon gibt es Reste von Fresken. Der zweigeschoßige, im Kern gotische (?), Mitte des 16. Jahrhunderts und im Jahr 1777 ausgebaute Westturm verfügt über ein kleines Dreipassfenster und im Glockengeschoß über vier neugotische, zweibahnige Maßwerkfenster. Westlich anschließend führt ein Verbindungsgang über eine Durchfahrt zum Pfarrhof. Der Chor hat einen Fünfachtelschluss und Strebepfeiler. Seine Rundbogenfenster wurden im 18. Jahrhundert eingebaut. In der Nordseite des Chors befindet sich der Epitaph des Bernhard I. Thurzo aus der Renaissance. An der Ostseite liegt unter einem pilastergegliederten Vorbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der im Giebel das Breuner Wappen trägt, ein Gruftabgang.

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Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 54116
Kirchenplatz 9
Standort
KG: Haitzendorf
Der Pfarrhof wurde 1694 bis 1709 von Jakob Prandtauer in Verbindung mit mächtigen Wirtschaftsbauten als kleine Sommerresidenz der Pröpste von Herzogenburg errichtet. Die weitläufige Anlage mit Wohnbau, Wirtschaftsgebäuden und Gartenpavillon ist von einer Umfassungsmauer umgeben. Das Wohngebäude ist ein zweigeschoßiger Vierflügelbau um einen rechteckigen Hof. Vom östlichen Flügel führt ein Verbindungsgang zum Kirchturm. Außen und an der Hofseite ist die Fassade durch Kordonbänder gegliedert. Südlich hat der Bau eine elfachsige Fassade. Das nicht mittig gesetzte Segmentbogenportal liegt in einem pilastergegliederten Portalfeld und ist durch eine verbreiterte Achse betont. In der siebenachsigen Westseite befindet sich das Mittelportal mit Oberlichte und aufgedoppelten Türflügeln mit Rautenmuster. Hofseitig liegt an der Westfront ein steingerahmtes Rechteckportal mit gesprengtem Segmentbogengiebel. Im nordöstlichen Eckteil erhebt sich ein Wirtschaftstrakt mit Schüttboden. Innen haben die Räume durchwegs Kreuzgratgewölbe auf Konsolen. Es gibt eine zweiläufige und eine dreiläufige Treppe. Im Obergeschoß sind gekehlte Flachdecken mit anstuckierten, geschweiften Spiegeln zu sehen; in der Nordwestecke ein Saal mit reich gegliedertem Putzschnittspiegel und Mittelrosette. Zur Ausstattung zählen ein klassizistischer Ofen und ein Zylinderofen.

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Pavillon/Gartenhaus
ObjektID: 80182

Standort
KG: Haitzendorf
Der Pavillon in der Nordwestecke des Pfarrgartens ist ein dreiachsiger, unterkellerter Bau von 1708. Anstelle des ursprünglichen Schindeldaches hat er heute ein Kupferdach von 1975 in der ursprünglichen Mansardform. Er ist durch ein umlaufendes, reich profiliertes Gesims über Pilastern sowie durch Fensterrahmungen und Parapete in eingeschnittenen Feldern gegliedert. Innen befindet sich ein neues Gewölbe und ein neuer Fußboden. An der spätbarocken Wandmalerei sind figürliche Szenen mit exotischen Pflanzen und Landschaften abgebildet. Die zwei an den Schmalseiten zugemauerten Fenster haben gemalte Gitter.

Anmerkung: Grundstücksnummern falsch, in Fehlerliste eingetragen.


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Umfassungsmauer, Wirtschaftsgebäude und Gartenbaudenkmal des Pfarrgartens
ObjektID: 80202

Standort
KG: Haitzendorf
Der Pfarrgarten umfasst ein rechteckiges Areal mit einer durchgehenden Nord-Süd-Achse, die durch je ein in die Umfassungsmauer eingelassenes, geschweiftes Portal mit Vasenaufsätzen fixiert ist. Die beiden Durchfahrten im Nord- und Südtrakt des Wohngebäudes liegen in dieser Achse. Im Nordosten ist an das Wohngebäude ein eingeschoßiges Stallgebäude angeschlossen, dessen ehemaliges Kreuzgratgewölbe des 18. Jahrhunderts später durch eine Stichkappentonne ersetzt und im 19. Jahrhundert erneuert wurde. Im Nordosten liegen parallel zueinander eine mächtige Scheune des 18. Jahrhunderts (?) in Ständerbauweise und ein zweigeschoßiger Wagenschuppen mit Schüttboden, dessen Stiege platzlunterwölbt ist.

Anmerkung: Grundstücksnummern falsch, in Fehlerliste eingetragen.


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Schloss Grafenegg
ObjektID: 31764
Grafenegg 1
Standort
KG: Kamp
Schloss Grafenegg liegt südlich des Ortes Grafenegg. Es gehört mit Burg Kreuzenstein und Schloss Anif bei Salzburg zu den bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus in Österreich.
Hauptartikel: Schloss Grafenegg

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Gutshofsiedlung des Schlosses Grafenegg
ObjektID: 48386
Grafenegg 1, 3, 5, 6, 8, 9, 10
Standort
KG: Kamp
Die Gutshofsiedlung des Schlosses Grafenegg besteht unter anderem aus einem Pförtnerhaus mit Kreuzdach und Türmchen, einem mächtigen Schüttkasten mit Satteldach, zwei eingeschoßigen Wirtschaftstrakten, einer Mühle, mehreren Wohnhäusern, einem Verwalterhaus und einem großen Meierhof.
Datei hochladen Herkulesgruppe
ObjektID: 90709

Standort
KG: Kamp
Eine steinerne Freiplastik Herkules, den Stier bezwingend, auf Quadersockel, 2. Hälfte 17. Jahrhundert. War ein Inventar des (nicht erhaltenen) Barockgartens von Schloss Grafenegg.[3] Ortsüblich Grafenegger Riese genannt.[4][5] Wurde 1999 durch einen Verkehrsunfall weitgehend zerstört und 2000/01 rekonstruiert.[4]
Datei hochladen Ortskapelle Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 55698
Hauptplatz, Sittendorf
Standort
KG: Sittendorf
Die Ortskapelle Hl. Dreifaltigkeit ist ein rechteckiger Bau mit Lisenengliederung und eingezogener Halbkreisapsis. Sie ist mit 1766 bezeichnet. Die Fassade hat einen geschweiften Giebel und einen Dachreiter. Der Innenraum verfügt über eine gekehlte Flachdecke mit doppeltem Putzschnittspiegel. Der Altar hat ein schlichtes Volutenretabel mit einem Altarbild der Hl. Dreifaltigkeit aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.

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Gutshof/Meierhof (herrschaftlich)
ObjektID: 30838
Neustift, Sittendorf 12
Standort
KG: Sittendorf
Der ein- bis zweigeschoßige Gutshof ist eine vierflügelige Anlage, die vom 16. bis ins 19. Jahrhundert errichtet wurde. Südlich ist ein eingeschoßiger Trakt mit biedermeierlicher Fassade aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angebaut. Daran anschließen liegt das Hoftor mit geschweiftem Giebel und Gehtürl. Der zweigeschoßige Haupttrakt hat genutete Fenster, Wappenkeilsteine und eine Durchfahrt, die durch eine Stichkappentonne gewölbt ist. Innen befinden sich im Erdgeschoß Kreuzgewölbe mit stark angeputzten Graten und im Schüttboden eine Stichkappentonne mit überkreuzten Graten aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

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Gutshof/Meierhof
ObjektID: 68543
Neustift, Sittendorf 13
Standort
KG: Sittendorf
Der eingeschoßige, traufständige Bau stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert. Er verfügt über ein Stichkappengewölbe und über Flachdecken mit Putzdekor.

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Gutshof/Meierhof (herrschaftlich)
ObjektID: 30159
Neustiftstraße, Sittendorf 17, 17a
Standort
KG: Sittendorf
Der zweigeschoßige, traufständige Bau des 18. Jahrhunderts hat einen Kern, der möglicherweise auf ein ehemaliges Kloster des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Im Obergeschoß sind Fenstersohlbänke vom älteren Kern erhalten. Außerdem gibt es Wellengitter und Fensterkörbe aus dem 18. Jahrhundert. Das Hoftor ist im geschweiften Giebel mit 1790 bezeichnet. An der Ostseite ist ein Haussegenschild zu sehen, eine hölzerne Skulpturengruppe der Hl. Dreifaltigkeit mit Cherubsköpfen in Wolkenglorie, die vermutlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts angefertigt wurde. Die Eingangshalle ist durch eine Stichkappentonne mit angeputzten Graten gewölbt. An der Ostseite liegt ein emporenartiger Einbau auf Pfeilern mit angeputzten Rechteckfeldern an der Brüstung. Im Obergeschoß sind Räume mit gekehlten Flachdecken und Putzdekor zu sehen.
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ObjektID: 90707

Standort
KG: Sittendorf
Südlich des Ortes steht ein Bildstock mit abgefastem Schaft und einem Quaderaufsatz mit vier rechteckigen Nischen. Das Denkmal wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 90708
gegenüber Hauptstraße 8
Standort
KG: Sittendorf
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk wurde in jüngerer Zeit von der Stöbermühle an den nördlichen Ortsausgang versetzt. Sie ist inschriftlich mit 1777 bezeichnet.
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ObjektID: 125803
vor Hauptstraße 58
Standort
KG: Walkersdorf
Der im 17. Jahrhundert errichtet Bildstock am nordwestlichen Ortsausgang trägt am Pfeiler einen Aufsatz mit Reliefs des Schweißtuchs der hl. Veronika und der Kreuztragung, bekrönt von einem Steinkreuzaufsatz.
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ObjektID: 80603

Standort
KG: Walkersdorf
Die an einer Straßenkreuzung gelegene Ortskapelle von Walkersdorf wurde 1893 errichtet. Sie hat einen geschweiften Giebel, einen Dachreiter und eine eingezogene Apsis.

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Bildstock
ObjektID: 90681

Standort
KG: Walkersdorf

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grafenegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Sagmüller-Kapelle. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 9. März 2014.
  3. Eva Berger: Historische Gärten Österreichs: Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. Band 1 Niederösterreich, Burgenland. Böhlau Verlag, Wien 2002, ISBN 3-205-99305-5, Grafenegg, Schloßpark, S. 225 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. 1 2 Riese und Stier. Eintrag in marterl.at
  5. Der Riese und der Stier. geocaching.com (mit einer örtlichen Sage).
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.