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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grein enthält die 23 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Grein.[1]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage von Grein[2] und der Tourismusseiten von Grein[3] verwendet.

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 17961
Dampfschiffgasse 3
Standort
KG: Grein
Das Haus Antonius ist ein ehemaliges Franziskanerkloster nahe an der Donau und wird seit einer Sanierung seit 1997 für Glaubensveranstaltungen im Strudengau genutzt. Das Kloster war 1622 zum Zweck der Gegenreformation gegründet, 1785 von Kaiser Joseph II. aufgehoben und später als Amtsgebäude und Gefängnis genutzt worden. Bemerkenswert sind Fenster in flach profilierten Steinrahmungen, im Erdgeschoß ein ovales Ochsenaugenfenster in einem primitiven Holzrahmen sowie ein steinerner Türrahmen mit Oberlicht und originaler Holztüre aus der Zeit nach 1800. Im Obergeschoß befindet sich ein Teil des ehemaligen Konventganges (durchlaufende Tonne mit Kreuzgraten). Der Klostergarten verfügt über einen großen Brunnen in achteckiger Granitfassung. Der Klostergang ist abgewinkelt und verläuft um drei Seiten des Hofes.[4]
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ObjektID: 21744
Donaulände
Standort
KG: Grein
Der Steinbrunnen vor der Donaufront des neuen Rathauses wurde vom italienischen Steinmetzmeister Spozzi um 1636 errichtet.
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ObjektID: 17966
Donaulände 6
Standort
KG: Grein
Die Villenanlage befindet sich im Osten des Stadtgebietes und ist nur durch eine Allee und die Donau Straße von der Donau getrennt.

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Schloss Greinburg
ObjektID: 37360
Greinburg 1
Standort
KG: Grein
Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Grein und das älteste Wohnschloss Österreichs. Ihr heutiges Aussehen ist bestimmt von der spätmittelalterlichen Burganlage aus den Jahren 1488–1493 und den Umbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Hauptartikel: Schloss Greinburg

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ObjektID: 21741
Greinburg 2, 3
Standort
KG: Grein
Der Meierhof der Greinburg steht westlich des Schlosses Greinburg.
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ObjektID: 37355
Hauptstraße 2
Standort
KG: Grein
Das ehemalige Schulmeister- bzw. Mesnerhaus befindet sich auf der Ostseite des Greiner Stadtplatzes.

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Kath. Pfarrkirche Hl. Ägidius
ObjektID: 17960
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Grein
Die Pfarrkirche Sankt Ägidius in Grein ist eine spätgotische, jedoch stark erneuerte Hallenkirche mit barockem Hochaltar aus dem Jahr 1749 mit einem Gemälde von Bartolomeo Altomonte. Die Kanzel mit den vier Kirchenvätern wurde 1679 von der Schlossherrin der Greinburg gestiftet.
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ObjektID: 17962
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Grein
Der Pfarrhof befindet sich nordöstlich der Stadtpfarrkirche.
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ObjektID: 17963
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Grein
Am Standort befindet sich seit 1826 die Volksschule. Das Gebäude erhielt 1889 die heutige Form und wurde zu Beginn der 1970er-Jahre modernisiert. Nach der Hochwasserkatastrophe 2002 war eine gründliche Sanierung samt Umbau erforderlich. Während der Zugang vom Kirchenplatz den Eindruck eines eingeschoßigen Gebäudes vermittelt, zeigt sich in der Südansicht ein blockartiges, dreigeschoßiges Schulhaus.
Datei hochladen Bildstock Blaues Kreuz
ObjektID: 21747
Kreuznerstraße 47
Standort
KG: Grein
Der Bildstock laut Erlass Ferdinands III trägt die Jahreszahl 1650 und erinnert an die Befreiung aus einer Kriegsnot:

„Lob Preis Und Danckh Dem FridensGot Der Uns Hat Gfierdh Aus der KriegsNot
Sigmundt Ludwig Graf Von Dietrich Sain
1650“

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ObjektID: 19115
Sandbühel
Standort
KG: Grein
Portal des Friedhofs am nordöstlichen Stadtrand
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ObjektID: 19104
Schloßgasse 8
Standort
KG: Grein
Am Fuß der Greinburg um 1893 erbaut. Zweigeschoßiger Bau mit Satteldach und Fensterdekor.
Datei hochladen Kalvarienberg mit Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 19111
Schwalleck
Standort
KG: Grein
Die Kalvarienbergkapelle enthält die künstlerisch bedeutsame Figurengruppe, die von Johann Worath um 1660 geschaffen wurde. Bei den Figuren handelt es sich um spätbarocke, lebensgroße Figuren des Gekreuzigten, der beiden Schächer sowie den drei Assistenzfiguren hll. Maria, Magdalena und Johannes. Der Kalvarienberg befand sich ursprünglich auf dem Klosterareal an der Klostermauer. Die Figuren gehörten nach der Aufhebung des Franziskanerklosters der Stadt Grein und waren später Teil des Kommunevermögens. Zu Beginn der 1960er-Jahre wurde der Kalvarienberg an der heutigen Stelle neu errichtet.[5]
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ObjektID: 17986
Stadtplatz 3
Standort
KG: Grein
Ende des 16. Jahrhunderts erbauter dreigeschoßiger Renaissancebau mit Schopfwalmdach. Im Erdgeschoß mittels Segmentbögen geöffnet.
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ObjektID: 17987
Stadtplatz 4
Standort
KG: Grein
Anfang des 16. Jahrhunderts erbautes, breites Renaissancehaus mit Schopfwalmdach. Im Inneren eine Durchfahrt mit Stichkappentonnen und Riemlingdecken mit Rüstbäumen (bez. 1570).
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliges Gasthaus zum goldenen Löwen
ObjektID: 17988
Stadtplatz 5
Standort
KG: Grein
Dreigeschoßiges Doppelhaus aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts mit Renaissanceelementen. Im Inneren mit Riemlingdecken und Rüstbäumen.
Datei hochladen Kaffeesiederei Blumensträußl
ObjektID: 17989
Stadtplatz 6
Standort
KG: Grein
Im Gebäude befindet sich eine originale Holzbalkendecke aus dem Jahr 1642. Die Einrichtung ist im Stil der Biedermeierzeit gehalten.

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Schule, ehemaliges Rathaus, Stadttheater
ObjektID: 19101
Stadtplatz 7
Standort
KG: Grein
Das Stadttheater von Grein wurde 1790 erbaut und ist eine Sehenswürdigkeit von europäischer Bedeutung, das älteste im Originalzustand erhaltene bürgerliche Theater Mitteleuropas.
Datei hochladen Inschrifttafel Kaiser Franz Josef Jubiläums-Straße
ObjektID: 21748
Grein
Standort
KG: Grein
Die Tafel erinnert an den Bau einer Straße von Grein in das Hinterland, die von der Stadt Grein, den Gemeinden Dimbach und Sankt Georgen am Walde, der oberösterreichischen Landesvertretung und zahlreichen Interessenten errichtet worden ist.
Datei hochladen Meggauer Brunnen
ObjektID: 19109
Grein
Standort
KG: Grein
Der Stadtbrunnen am historischen Stadtplatz von Grein wurde von den Greinern wegen dessen sozialem Engagement nach dem ehemaligen Besitzer der Greinburg, Graf Leonhard Helfrich Meggau benannt und stammt aus dem Jahr 1872.
Datei hochladen Wetterstation
ObjektID: 19110
Grein
Standort
KG: Grein
Die Wetterstation am Beginn der Hauptstraße in der Nähe des Greiner Stadtplatzes nördlich der Pfarrkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde 2002 saniert.[6]
Datei hochladen Wasserwerk
ObjektID: 21743
Kaiser-Friedrich-Straße
Standort
KG: Panholz
Das Wasserwerk befindet sich nordöstlich des Stadtgebietes von Grein.

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6 Viadukte
ObjektID: 130022

seit 2013


Standort siehe Beschreibung
KG: Grein
Die Viadukte der Donauuferbahn überqueren donauabwärts die Friedhofstraße sowie die Feldgasse, den Greinerbach und die Greinerbachstraße (Lage), die Jubiläumsstraße (Lage), die Greiner Straße (B119) (Lage), die Greinerwaldstraße (L573) und den Kreuznerbach (Lage, 5-bogig, 16 m hoch, 70 m lang, 2016 generalsaniert), und den Gießenbach (Lage, teilweise bereits in der Katastralgemeinde Struden von St. Nikola an der Donau.)

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-85028-362-3
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Homepage von Grein
  3. Tiscover Grein
  4. Haus Antonius Grein
  5. Bezirksrundschau Perg, Nr. 44, 31. Oktober/1. November 2012, S 4
  6. Voglhofer – Restaurierung der Wetterstation aus dem 19. Jahrhundert (PDF-Datei; 1 MB)
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.