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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grieskirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grieskirchen enthält die 27 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Grieskirchen in Oberösterreich (Bezirk Grieskirchen).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 100924
Frauenstiege
Standort
KG: Grieskirchen
Die Kapelle wurde um 1900 neu erbaut. Der Name Frauenstiege stammt von früheren Besitzern dieses Gebietes, dem Zisterzienserinnenkloster Schlierbach, welches jedoch heute ein Männerkloster ist.
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ObjektID: 100920
Friedhofgasse 3
Standort
KG: Grieskirchen
Der heutige Friedhof war ursprünglich ein Pestanger. Die Jahreszahl 1593 über dem Eingang zeigt die Fertigstellung der Friedhofsmauer.

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Ehem. Freisitz Rosenstein und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 37365
Prechtlerstraße 18, 18a
Standort
KG: Grieskirchen
Der Gebäudekomplex besteht aus zwei aneinander stoßenden Häusern.
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ObjektID: 101208
vor Pühringerplatz 1
Standort
KG: Grieskirchen
1708 wurde die 7 m hohe Votivsäule mit der Hl. Dreifaltigkeit an der Spitze von Johann Georg Freiherr von Hohenegg errichtet. Bis 1975 stand die Säule in Unternberg.
Datei hochladen Ehem. Polytechnikum
ObjektID: 100931
Roßmarkt 5
Standort
KG: Grieskirchen
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ObjektID: 101223
Roßmarkt 7, 9
Standort
KG: Grieskirchen
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ObjektID: 37366
Roßmarkt 13
Standort
KG: Grieskirchen
Das Großgruck- oder Weißgerberhaus bekam um 1710 die heutige Gestalt. Der Hausstock ist jedoch wesentlich älter. Seit 1828 im Besitz der Weißgerberfamilie. 1966 wurde die Weißgerbergerechtigkeit gelöscht.
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ObjektID: 42701
Roßmarkt 21
Standort
KG: Grieskirchen
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ObjektID: 100925
Stadtplatz
Standort
KG: Grieskirchen
Gundaker von Polheim ließ 1610 ein achteckiges Becken errichten. Nach einer Sanierung wurde der Brunnen an die heutige Stelle versetzt. Der Name Karbrunnen leitet sich von „Gefäß“, „Korb“ oder „Kasten“ ab.
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ObjektID: 58475
Stadtplatz
Standort
KG: Grieskirchen
Erbaut zu Beginn des 16. Jh. findet man in der Kapelle noch Stilelemente der Spätgotik, wie z. B. ein Netzrippengewölbe. Zur Zeit Josephs II. wurde sie zweckentfremdet. Seit 1963 ist ein Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege errichtet.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 58481
Stadtplatz
Standort
KG: Grieskirchen
Die ersten historisch belegbaren Aufzeichnungen finden sich über den Umbau in den Jahren 1701/02 unter Pfarrer Johann Melchior Wieser. Dabei wurde die Kirche barockisiert. 1901 wurden die zwei Hauptportale neu gestaltet. 10 Jahre später kam es erneut zu einem gründlichen Umbau, bei dem der Turm und das Dach die heutige Form bekamen.
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ObjektID: 37367
Stadtplatz 3
Standort
KG: Grieskirchen
Auch bekannt unter „Haus Nr. 7 – Ettingerhaus“. Früher in Besitz der Weberdynastie Grienberger. 1809–1816 war hier das königl. bayrische Landgrafschaftsamt untergebracht. Seit 1972 in Privatbesitz.
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ObjektID: 37371
Stadtplatz 4
Standort
KG: Grieskirchen
Erbaut wurde dieses Haus im Jahre 1604 von Gundacker von Pollheim, Freiherr auf Parz, Lichtenegg und Steinhaus. Seit 1889 in privatem Besitz.
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ObjektID: 67144
Stadtplatz 6
Standort
KG: Grieskirchen
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ObjektID: 100928
Stadtplatz 9, 10, 11
Standort
KG: Grieskirchen
1892 wurde ein Bürgerhaus am Stadtplatz als Rathaus eingerichtet.1923 wurde ein dritter Stock dazugebaut. Erst seit 1942 steht das Gebäude vollständig als Rathaus zur Verfügung.
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ObjektID: 48594
Stadtplatz 16
Standort
KG: Grieskirchen
Dieses Gebäude war einst ein bedeutendes Bürgerhaus. Es ist zweigeschoßig mit einem Walmdach, besitzt einen dreiachsigen Polygonerker und ein Steinportal mit Datum. Im Inneren ausgestattet mit wertvollen Gewölben.
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ObjektID: 100934
Stadtplatz 39
Standort
KG: Grieskirchen
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ObjektID: 100937
Wagnleithnerstraße
Standort
KG: Grieskirchen
Datei hochladen Krankenhaus, ehem. Schloss Reinleithen
ObjektID: 100929
Wagnleithnerstraße 25
Standort
KG: Grieskirchen
Ursprünglich ein einfacher Bauernhof wurde das Gebäude von den Polheimern zum Edelsitz ausgebaut. 1911 erwarb Pfarrer Georg Wagnleithner das Schloss, um ein Krankenhaus einzurichten, welches seit 1926 Öffentlichkeitsrecht besitzt.
Datei hochladen Badeanlage, Kantinenhaus der Schwimmbadanlage
ObjektID: 101254
Badstraße 19
Standort
KG: Manglburg
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ObjektID: 58476
Moos 14
Standort
KG: Manglburg
Der heutige Pfarrhof wurde in der ersten Hälfte des 14. Jh. auf Gründen des Schlosses Tollet errichtet. Ab 1934 wurde die dazugehörige Landwirtschaft verpachtet und 1973 die baufälligen Wirtschaftsgebäude abgetragen.
Datei hochladen Dreifaltigkeitskapelle
ObjektID: 37361
Siedlung Kalvarienberg
Standort
KG: Manglburg
Die Kapelle wurde 1742 einer Sage nach auf einem Pestanger erbaut.
Datei hochladen Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 100918

Standort
KG: Manglburg
Die Kapelle wurde 1735 im barocken Stil erbaut und war eine Stiftung von Josef Ferdinand Niedermayr. Der rechteckige Bau mit eingeschwungenen Ecken trägt ein Zeltdach mit einem Laternentürmchen.

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Kalvarienbergstationen
ObjektID: 100919

Standort
KG: Manglburg
Die heutigen Kreuzwegstationen stammen vom Ende des 19. Jahrhunderts.

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Wasserschloss Parz
ObjektID: 101203
Parz 1
Standort
KG: Parz
Um 1800 wurde das Gebäude großteils neu errichtet und es sind nur mehr Reste der ehemaligen Wasserburg vorhanden.

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Landschloss Parz und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 37363
Parz 2
Standort
KG: Parz
Das dreigeschoßige Renaissanceschloss wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war ein geistiges Zentrum des Protestantismus in Oberösterreich.
Datei hochladen St. Anna-Kapelle am Parzberg
ObjektID: 37362
Parzer-Höhenstraße
Standort
KG: Parz
Die Kapelle wurde 1468 am Annaberg (Parzerberg) erbaut und war meist im Besitz der Eigentümer des Schlosses Parz. Beachtenswert sind das spätgotische Rippengewölbe und das Portal.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Grieskirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.