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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hardegg (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hardegg enthält die 33 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Hardegg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 12043

Standort
KG: Felling
Die Gedenktafel für Johann Michael Wartberger, den ersten Pfarrer von Felling aus dem Jahr 1763 befindet sich an der Außenseite der Pfarrkirche von Felling.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes von Nepomuk
ObjektID: 12044

Standort
KG: Felling
Die barocke Figur des heiligen Johannes von Nepomuk steht vor der Pfarrkirche von Felling und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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Burg Hardegg samt Kapelle und Nebengebäude
ObjektID: 11996
Hardegg Stadt 38
Standort
KG: Hardegg
Um das Jahr 1041 wurde die ausgedehnte mittelalterliche Anlage von den Babenbergern zur Verteidigung der Thayagrenze gegen die nördlichen Nachbarn errichtet. Mehrfach nach Brand, Dreißigjährigem Krieg und Erdbeben um-, aus- und neu aufgebaut.

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Stadt- bzw. Uhrturm
ObjektID: 11994
Hardegg Stadt 39
Standort
KG: Hardegg
Der im Kern mittelalterliche Wehrturm mit steilem Walmdach war Teil der Befestigungsanlagen und wurde mehrmals – zuletzt 1928 – renoviert.

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ehemaliges Rathaus, Stadtbibliothek
ObjektID: 11979
Hardegg Stadt 68
Standort
KG: Hardegg
Quadratisches zweiachsiges Gebäude mit Satteldach und secessionistischem Dekor.
Datei hochladen Grabdenkmal Joseph König
ObjektID: 11980

Standort
KG: Hardegg
Grabdenkmal aus Metall aus dem Jahre 1842.

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katholische Pfarrkirche hl. Veit
ObjektID: 11982

Standort
KG: Hardegg
Das romanische Langhaus vom Anfang des 13. Jahrhunderts wurde vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts um das Seitenschiff erweitert. An der Nordseite schließt die gotische Sakristei und der barocke Turm aus dem Jahre 1754 an.

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Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 11989
Hardegg 39
Standort
KG: Hardegg
Die Statue Johannes Nepomuks steht vor dem Uhrturm beim Zugang zur Burg Hardegg. Datiert ist sie mit 1724.

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Brandlesturm
ObjektID: 11995

Standort
KG: Hardegg
Der mittelalterliche Signalturm mit Schießscharten war Bestandteil der Befestigungsanlagen.

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Karner
ObjektID: 11991

Standort
KG: Hardegg
Der Karner von Hardegg gilt als ältester Karner in Niederösterreich. Er stammt aus der Zeit zwischen 1150 und 1160.
Datei hochladen Stadttor, Eisernes Tor
ObjektID: 11993

Standort
KG: Hardegg
An der Straße nach Felling findet man die Reste eines Stadttores.
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ObjektID: 28615

Standort
KG: Hardegg
Reste der mittelalterlichen Befestigung vermutlich aus dem 14. Jahrhundert.
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ObjektID: 12046

Standort
KG: Heufurth
Der Bildstock am östlichen Ortsende von Heufurth ist ein dreieckübergiebelter Breitpfeiler mit einer Rundbogennische.
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ObjektID: 12077

Standort
KG: Mallersbach
Die Ortskapelle von Mallersbach stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und besitzt eine eingezogene Rundapsis und einen Dachreiter.
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ObjektID: 12041

Standort
KG: Merkersdorf
Die Ortskapelle von Merkersdorf wurde 1763 mit eingezogener Rundapsis, Dachreiter und Rundbogenfenstern errichtet.

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Bildstock, Lange Marter
ObjektID: 11990

Standort
KG: Merkersdorf
Die „Lange Marter“ ist ein mit 1694 bezeichneter Pfeiler mit Quaderaufsatz. Am Pfeiler finden sich Reliefs von Marterwerkzeugen, am Aufsatz Reliefs der Kreuzigung und der heiligen Rochus, Sebastian und Immaculata.

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Flur-/Wegkapelle, Kurze Marter
ObjektID: 11988

Standort
KG: Merkersdorf
Die „Kurze Marter“ ist ein dreieckübergiebelter Breitpfeiler aus dem Ende des 18. beziehungsweise dem Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer Rundbogennische an der Straße von Merkersdorf nach Hardegg.

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Schloss Karlslust
ObjektID: 128972
Niederfladnitz 100, 101, 102
Standort
KG: Niederfladnitz
Das Jagdschloss liegt in einem ausgedehnten Waldgebiet und war Teil der Herrschaft Kaja-Fladnitz. Der langgestreckte zweigeschoßige fünfzehnachsige Schlosstrakt mit Walmdach und überhöhtem Saaltrakt über einem dreiachsigen Mittelrisalit wurde in den Jahren 1795–98 in spätbarockem Klassizismus ausgeführt, die Fertigstellung der Gesamtanlage mit Nebengebäuden erfolgte im Jahr 1801.

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Schloss Niederfladnitz
ObjektID: 12029
Niederfladnitz 138
Standort
KG: Niederfladnitz
Um einen quadratischen Binnenhof gruppiert sich die unregelmäßige Anlage aus dem 17. Jahrhundert.

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Pfarrhof
ObjektID: 12031
Niederfladnitz 15
Standort
KG: Niederfladnitz
Schlichter eingeschoßiger Bau aus dem Jahre 1912 mit Putzdekor und Rundbogentür.

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 12032

Standort
KG: Niederfladnitz
Um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstand der schlichte Saalbau mit Rundbogenfenstern und Putzfeldgliederung. Über einem älteren Kern entstand Ende des 18. Jahrhunderts der Turm mit Sakristei im Erdgeschoß und steilem Pyramidengiebel.

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Bildstock
ObjektID: 12035

Standort
KG: Niederfladnitz
Der Bildstock besteht aus einer teilweise abgefasten Steinsäule und einem Tabernakel mit einer Öffnung. Darauf sitzt ein Steinkreuz mit kleeblattähnlichen Enden.

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Grabdenkmäler
ObjektID: 12036

Standort
KG: Niederfladnitz
Klassizistische Grabsteine.

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Burgruine Kaja
ObjektID: 12026

Standort
KG: Niederfladnitz
Die hochmittelalterliche Anlage von Bergfried und Palas wurde im Jahre 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Die Vorburg mit Torturm stammt aus dem 15. Jahrhundert.

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ehemaliger Galgen
ObjektID: 12028

Standort
KG: Niederfladnitz
Im Fladnitzer Wald befindet sich die ehemalige Richtstätte der Stadtherrschaft von Retz. Von den ursprünglich 3 steinernen vierseitigen Galgensäulen von 1727, die seinerzeit mit Holzbalken verbunden waren, sind noch 2 erhalten.
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ObjektID: 12024
Pleissing 1
Standort
KG: Pleissing
Der Pfarrhof von Pleissing stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts und ist mit einem hohen Schopfwalmdach gedeckt.
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ObjektID: 12022

Standort
KG: Pleissing
Die Statue des heiligen Florian steht auf einem Volutenpostament vor dem Friedhof von Pleissing und stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Kunigunde
ObjektID: 12023

Standort
KG: Pleissing
Die der heiligen Kunigunde geweihte Pfarrkirche von Pleissing ist ein im Kern gotischer und im Langhaus barockisierender Bau mit eingezogenem gotischen Chor.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 12025

Standort
KG: Pleissing
Die von Georg Müller gestiftete Darstellung Johannes Nepomuks stammt aus dem Jahr 1732.

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Schloss Riegersburg
ObjektID: 12054
Riegersburg 1
Standort
KG: Riegersburg
Repräsentativer barocker Vierflügelbau um einen nahezu quadratischen Innenhof, der durch Umgestaltung eines aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts stammenden Wasserschlosses nach Plänen von Franz Anton Pilgram zwischen 1730 und 1770 entstand.
Datei hochladen ehemalige Windmühle
ObjektID: 12056
Riegersburg 71
Standort
KG: Riegersburg
Die von der Straße nach Mallersbach aus sichtbare ehemalige Windmühle von Riegersburg wurde vermutlich um 1800 errichtet und wird als Wohnhaus genutzt.
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ObjektID: 12048

Standort
KG: Riegersburg
Vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammt der Bildstock mit Quaderaufsatz und abschließendem Steinkreuz. Auf dem Pfeiler Reliefs der Leidenswerkzeuge, der Aufsatz ist ebenfalls reliefiert.

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Mariensäule Maria Immaculata
ObjektID: 12050
Riegersburg 1
Standort
KG: Riegersburg
Auf einem Volutensockel mit zylindrischem Aufbau steht die Statue Maria Immaculata.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hardegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.