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vom 24.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hengsberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hengsberg enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hengsberg im steirischen Bezirk Leibnitz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Pfarrhof
ObjektID: 82002
Hengsberg 1
Standort
KG: Hengsberg
Beim Pfarrhof Hengsberg handelt es sich um einen zweigeschoßigen barocken Bau mit einem Schopfwalmdach aus dem 17. Jahrhundert. Die Geschoße sind an der Außenwand mit einem umlaufenden Band unterteilt. Über dem rundbogigen Eingangsportal mit einer rechteckigen Steinrahmung ist ein rechteckiges Reliefbild „Mariahilf“ sowie zwei Rundreliefs der hll. Sebastian und Rochus mit Eierstabrahmung vom Ende des 17. Jahrhunderts zu sehen. Die Innenräume sind größtenteils tonnengewölbt und teilweise mit Trambalkendecken sowie Kachelöfen versehen. Bemerkenswert ist auch eine spätmittelalterliche Wendeltreppe sowie eine Zisterne. Der tonnengewölbte Keller mit zusammenhängenden Kellerräumen umfasst U-förmig das Stiegenhaus.[2]
Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 82024
Hengsberg 4
Standort
KG: Hengsberg

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius und Kirchhof
ObjektID: 57195
Hengsberg 35
Standort
KG: Hengsberg
Die katholische Pfarrkirche hl. Laurentius ist ein auf einem Hügel gelegener von einer Mauer umgebener Bau, der im Kern spätromanisch ist. Der 3½-jochige Chor mit 5/8-Schluss stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und ist mit einem Vier-Rauten-Sterngewölbe bedeckt, das Langhaus in seiner heutigen Form stammt von 1653. Um 1700 wurden an der Süd- und Nordwand jeweils eine Seitenkapelle zugebaut. Der viergeschoßige Kirchturm, davon drei Geschoße gotisch, eines barock, erhebt sich aus dem südlichen Chorwinkel und ist mit einem Spitzhelm bekrönt. Die Westempore wird von einem Kreuzgratgewölbe überspannt. Bemerkenswert im Inneren sind der Rokoko-Hochaltar (um 1770) mit zwei flankierenden Konsolfiguren der hll. Petrus und Paulus, die Barockaltäre der Seitenkapellen sowie die Südkapelle mit Kreuzaltar.[2]

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Evang. Filialkirche
ObjektID: 82004
bei Hengsberg 41
Standort
KG: Hengsberg
Das evangelische Christuskirchlein wurde am 5. Juni 1933 eingeweiht.[4]
BW Datei hochladen Frühmittelalterliche Siedlung Komberg
ObjektID: 8009
Komberg
Standort
KG: Komberg
Datei hochladen Schloss Freibüchl
ObjektID: 38574
Kehlsdorf 2
Standort
KG: Schönberg
BW Datei hochladen Urgeschichtliche Siedlung Koglfuchs
ObjektID: 8010
Kogelfuchs
Standort
KG: Schönberg
Datei hochladen Römerzeitliche Siedlungen Laßnitztal – Schrötten
ObjektID: 7765
Schrötten
Standort
KG: Schönberg

Anmerkung: Die römerzeitliche Siedlung Laßnitztal – Schrötten erstreckt sich über die Katastralgemeinden Schönberg und Schrötten.

BW Datei hochladen Prähistorische Siedlung beim Lippmichl
ObjektID: 79767
vlg. Lippmichl
Standort
KG: Schönberg
BW Datei hochladen Römerzeitliche Gräber und Siedlung im Laßnitztal/Gamsäcker
ObjektID: 9118
Gamsäcker
Standort
KG: Schrötten
BW Datei hochladen Römerzeitliche Hügelgräber bei Schrötten
ObjektID: 8015
Schrötten
Standort
KG: Schrötten
Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Laßnitztal – Schrötten
ObjektID: 71784
Laßnitztal Schrötten
Standort
KG: Schrötten
Die römerzeitliche Siedlung Laßnitztal – Schrötten erstreckt sich über die Katastralgemeinden Schönberg (siehe dort) und Schrötten.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hengsberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. 1 2 Bundesdenkmalamt
  3. lt. GIS Steiermark; GstNr. .10 lt. BDA nicht zutreffend (Wirtschaftsgebäude)
  4. Beiträge – Evangelisches Christuskirchlein Hengsberg. Gemeinde Hengsberg. Abgerufen am 10. Mai 2012.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.