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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kitzbühel

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kitzbühel enthält die 69 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Kitzbühel im gleichnamigen Bezirk Kitzbühel (Tirol).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 109657
Am See 5
Standort
KG: Kitzbühel Land
Das Verwaltungs- und Umkleidegebäude des Seebades am Schwarzsee wurde um 1930 errichtet. Der große, in Ständerbauweise mit senkrechter Bretterverschalung konstruierte Bau besteht aus einem dreigeschoßigen Trakt über annähernd quadratischem Grundriss und an beiden Traufseiten quer angefügten, zweigeschoßigen langgestreckten Seitenflügeln. An der Seeseite befinden sich in jedem Geschoß durchgehende, offene Gänge zur Erschließung der Kabinen.[2]
BW Datei hochladen Villa Berghof
ObjektID: 39577
Aschbachbichl 14
Standort
KG: Kitzbühel Land
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ObjektID: 109817
bei Bichlachweg 8
Standort
KG: Kitzbühel Land
Die Bildsäule besteht aus einem Postament, einer Säule und einem Aufsatz mit Heiligenrelief. Sie stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.[3]
Datei hochladen Ehem. Siechenhaus, Rainhaus
ObjektID: 47930
Ehrenbachgasse 46
Standort
KG: Kitzbühel Land
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ObjektID: 9537
Franz-Walde-Weg 5
Standort
KG: Kitzbühel Land
BW Datei hochladen Gundhabing-Kapelle
ObjektID: 39578
Gundhabing
Standort
KG: Kitzbühel Land
BW Datei hochladen Bauernhaus, Rauchstubenhaus, Obergoing
ObjektID: 39580
Hagsteinweg 17
Standort
KG: Kitzbühel Land

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Hahnenkamm-Kapelle, Bernhard-Kapelle
ObjektID: 109769
Hahnenkamm
Standort
KG: Kitzbühel Land
Die Kapelle am Hahnenkamm wurde 1960 nach Plänen von Clemens Holzmeister errichtet und dem hl. Bernhard von Aosta, dem Patron der Alpenbewohner und Bergsteiger, geweiht. Die große, aus Bruchsteinen, Ziegeln und Beton errichtete Kapelle über lang gezogenem, trapezförmigem Grundriss ist mit einem geraden Chorschluss, einem schindelgedeckten Walmdach und einem verschindelten Dachreiter mit Zeltdach versehen. Der Innenraum verjüngt sich zum Chor hin und wird mit einer Rundapsis mit Kreisfenstern abgeschlossen. Den einzigen Schmuck bildet eine von einem Lichterbaum flankierte Pietà von Josef Obermoser.[4][5]
BW Datei hochladen Berghaus Walde
ObjektID: 47720
Hahnenkamm 19
Standort
KG: Kitzbühel Land
Das Berghaus von Alfons Walde wurde 1928 nach seinen Plänen errichtet. Das zweigeschoßige Haus mit Flachdach ist durch vor- und zurückspringende einzelne Baueinheiten, unterschiedlich große Fenster und unterschiedliche Wandgestaltung geprägt. Das Erdgeschoß ist aus Beton, das Obergeschoß wurde in Kantblockbauweise gezimmert und ist teilweise verschindelt. Die Terrasse auf dem Flachdach konnte durch Stoffplanen abgedeckt werden und diente dem Künstler im Sommer als Freiluftatelier. Das Innere weist zahlreiche Ecken, Nischen und Gänge auf, auch die Möbel wurden von Walde entworfen.[6]

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Berghaus Holzmeister
ObjektID: 47329
Hahnenkamm 20
Standort
KG: Kitzbühel Land
Das Haus wurde 1930 nach einem Entwurf Clemens Holzmeisters erbaut. Der verschindelte Holzbau auf hohem Betonsockel ist mit einem Pultdach gedeckt. Der westliche Teil ist zweigeschoßig, der östliche eingeschoßig, wodurch sich zwei Terrassen ergeben. Die Fassade wird durch unterschiedlich große und unregelmäßig angeordnete Fenster belebt. Das Innere ist funktional gestaltet, die original erhaltenen Möbel wurden ebenfalls von Holzmeister entworfen.[7]
BW Datei hochladen Kruzifix
ObjektID: 110277
Hornweg
Standort
KG: Kitzbühel Land
Das Wegkreuz an der Kreuzung Hornweg / Aschbachweg hat einen innen blau ausgemalten Bretterkasten und eine Spruchtafel, der im Kasten gefasste Corpus mit bewegtem Lendentuch stammt aus der Zeit um 1800.[8]
Datei hochladen Villa Zurna
ObjektID: 111024
Hornweg 23
Standort
KG: Kitzbühel Land
Datei hochladen Bildstock hl. Christophorus
ObjektID: 109962
Jochberger Straße
Standort
KG: Kitzbühel Land
Der Bildstock hl. Christophorus an der Brücke über die Kitzbüheler Ache wurde 1963 von Heinrich Tilly geschaffen. Die Anlage besteht aus einer weiß verputzten Mauer, mit dem seitlich rechts eingefügten, die Mauer überragenden Betonrelief, und einem seitlich links vorgelegten, aus Granitquadern zusammengesetzten Würfel als Postament für einen Beleuchtungskörper.[9]

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Pocher-Kapelle
ObjektID: 110288
Josef-Pirchl-Straße
Standort
KG: Kitzbühel Land

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Hotel, Schloss Lebenberg
ObjektID: 39586
Lebenbergstraße 17a
Standort
KG: Kitzbühel Land
Hauptartikel: Schloss Lebenberg (Tirol)
f1
BW Datei hochladen Haus Glentor, ehem. Bell
ObjektID: 49314
Lebenbergweg 51
Standort
KG: Kitzbühel Land
Das zweigeschoßige Landhaus mit Satteldach wurde von Helmut Wagner-Freynsheim 1934-1935 erbaut. Auf betoniertem Kellergeschoß im nördlichen Bereich steht ein gemauertes und weißgetünchtes Erdgeschoß, das Obergeschoß ist in Holzbauweise aufgesetzt und mit dunklen Brettern verschalt. Die horizontale Wirkung wird durch das flache Pultdach und den an West- und Südseite umlaufenden Balkon verstärkt. Der Raumplan mit seinen Niveausprüngen ist charakteristisch für Wagner-Freynsheim. Deutlich vertikale Akzente durch das übergroße Wohnraumfenster.[10]
Datei hochladen Högel-Kapelle, Lindenhof-Kapelle
ObjektID: 109862
bei Malernweg 40
Standort
KG: Kitzbühel Land
Datei hochladen Tiroler Bauernhaus-Museum Hinterobernau
ObjektID: 68814
Römerweg 91
Standort
KG: Kitzbühel Land
Datei hochladen Ölbergkapelle
ObjektID: 110266
bei Ölberg 33
Standort
KG: Kitzbühel Land
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B. u. H.B., Christuskirche
ObjektID: 110269
Ölberg 6
Standort
KG: Kitzbühel Land
Die evangelische Christuskirche wurde 1960–1962 nach Plänen von Clemens Holzmeister erbaut. Es handelt sich um einen schlichten Zentralbau über langgestrecktem, achteckigem Grundriss mit Walmdach. Aus der südlichen Dachfläche erhebt sich der hohe, über sechseckigem Grundriss errichtete Glockenturm mit rechteckigen Schallfenstern und Satteldach. Die Betonglasfenster beginnen am Dachansatz und laufen unten spitz zu.[11]
Datei hochladen Erlerkapelle am Ölberg
ObjektID: 93071
bei Ölberg 8
Standort
KG: Kitzbühel Land
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ObjektID: 45749
Pulverturmweg
Standort
KG: Kitzbühel Land
Der Pulverturm wurde um 1500 errichtet und für den Bergbau im Ortsteil Sinwell genutzt. Der spätgotische, vollständig gemauerte Bau auf annähernd quadratischem Grundriss trägt ein steiles, blechgedecktes Satteldach. Segmentbogiger Eingang mit tiefer Laibung an der nördlichen Giebelseite mit rahmender Putzfasche und original spätgotischer Eisenplattentüre. Die Fenster mit Putzfaschenrahmung und schräger, tiefer Laibung weisen gotische Eisenstäbe in Form von geschmiedeten Astranken auf.[12]
BW Datei hochladen Schloss Kaps
ObjektID: 39585
Ried Kaps 1, 2, 2a
Standort
KG: Kitzbühel Land
BW Datei hochladen Villa Thun
ObjektID: 67557
Schwarzseestraße 22
Standort
KG: Kitzbühel Land
BW Datei hochladen Kapelle am Saurüssel
ObjektID: 39579
bei St.Johanner Straße 87
Standort
KG: Kitzbühel Land
BW Datei hochladen Lämmerbichlalm-Kapelle
ObjektID: 111000

Standort
KG: Kitzbühel Land
Datei hochladen Pest-Bildstock
ObjektID: 109883
bei Ehrenbachgasse 15
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der hohe, gemauerte Nischenbildstock mit Sockel und Satteldach wurde im 19. Jahrhundert an der Stelle des Pestfriedhofes der Epidemie von 1634 errichtet. Der Bau ist mit Rauputz verputzt und durch putzfaschenartige Vertiefungen gegliedert. In der rundbogigen Nische hinter einem Gitter ein Gemälde der Kreuzabnahme.[13]

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Einsiedelei-Kapelle
ObjektID: 64401
bei Einsiedeleiweg 25
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die Kapelle wurde 1773 gebaut. Im Jahr 1866 wurde sie neu aufgebaut um im Jahr 1920 abzubrennen. Danach folgte der bis heute bestehende Wiederaufbau.
Datei hochladen Stadtbrunnen
ObjektID: 110927
Hinterstadt
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der Stadtbrunnen wurde 1971 anlässlich des 700. Jahrestages der Stadterhebung von Josef Dangl geschaffen. Er besteht aus einem steinernen, sechseckigen Becken und mittig eingestellter Brunnensäule mit Bronzebüsten von Herzog Ludwig II. von Bayern, Margarete Maultasch und Kaiser Maximilian I., darunter die entsprechenden Wappensteine.[14]
Datei hochladen Amtsgebäude, ehem. Fronfeste
ObjektID: 39581
Hinterstadt 4
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Ehem. Amtsgebäude (Finanzamt, Berggericht)
ObjektID: 64387
Hinterstadt 15
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Rathaus Kitzbühel
ObjektID: 64388
Hinterstadt 20
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Bezirkshauptmannschaft
ObjektID: 64404
Hinterstadt 28, 30
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Museum Kitzbühel
ObjektID: 39582
Hinterstadt 32
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Hauptartikel: Museum Kitzbühel
f1
Datei hochladen Ehem. Forstverwaltung
ObjektID: 39583
Hinterstadt 34
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 110106
Josef-Herold-Straße 9
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die Aufbahrungshalle des Klosterfriedhofs der Kapuziner wurde 1934 nach Plänen von Alfons Walde errichtet und 2003 erweitert und innen neu gestaltet. Der langgestreckte Bau schließt nordöstlich an die Kapuzinerkirche an. Das Walmdach ist an der Nordwestseite vorgezogen und bildet auf Holzstützen aufliegend einen Vorraum. In der Mitte des Daches befindet sich ein hölzerner Dachreiter.[15]
Datei hochladen Ehem. Marienheim, Kindergarten und Musikschule
ObjektID: 64391
Josef-Herold-Straße 10
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Kapuzinerkloster und Klosterkirche
ObjektID: 110041
Josef-Herold-Straße 11
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das Kapuzinerkloster wurde 1696 gestiftet und 1702 fertiggestellt. Die Anlage südlich der Altstadt besteht aus einer barocken Kirche und dem südlich anschließenden Kloster, das mit drei Flügeln einen Innenhof umschließt. Nordöstlich grenzt der ehemalige Klosterfriedhof mit der Aufbahrungshalle, südöstlich der ummauerte Klostergarten an. Die Klosterkirche mit steilem Satteldach und hölzernem Dachreiter ist den Bauvorschriften der Kapuziner entsprechend schlicht gestaltet. Der einfache Saalraum ist im Inneren von einer Tonne mit Stichkappen überwölbt und mit flach angedeuteten Pilastern gestaltet. 2002 wurde das Kapuzinerkloster aufgelassen und von Franziskanern der Immakulata übernommen.[16]
Datei hochladen Stützmauer
ObjektID: 110311
Josef-Pirchl-Straße
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die mächtige aus Bruchsteinen errichtete, mit Holzschindeln gedeckte Ummauerung des alten Friedhofs ist aufgrund der Hügellage teilweise als Stützmauer mit breiten, geböschten Pfeilern ausgeführt.[17]

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Johannes Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 110109
Kirchgasse
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 110136
Kirchgasse
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das Denkmal für die Landesverteidiger der Koalitionskriege 1796 bis 1809 besteht aus einem mächtigen, aus Felsblöcken zusammengesetzten Sockel mit einer lebensgroßen Bronzefigur eines Tiroler Standschützen geschaffen von Franz Christoph Erler. Am Sockel eine Bronzetafel mit Inschrift.[18]
Datei hochladen Kapelle Unser Herr auf der Stiege mit Kriegerdenkmal
ObjektID: 110142
Kirchgasse
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die neugotische, offene Kapelle mit Satteldach wurde 1923 als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges anstelle einer älteren Kapelle errichtet. Die Stirnseite öffnet sich in einem breiten, gefasten Spitzbogen mit niedrigem Eisengitter, darüber befinden sich im Giebelfeld ein Kreuzfenster und eine Inschrift. Innen Kreuzgratgewölbe und vier Tafeln mit den Namen der Gefallenen. Das Steinkruzifix stammt von Stefan Silberberger.[19]
Datei hochladen Altes Bürgerspital, Stadtarchiv
ObjektID: 110018
Kirchgasse 2
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Spitalkirche Hl. Geist
ObjektID: 110012
bei Kirchgasse 2
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die Kirche wurde 1837 anstelle einer gotischen, 1412 geweihten und 1835 wegen des Straßenbaus abgetragenen Kirche errichtet und schließt nordöstlich an das ehemalige Bürgerspital an. Der schmale klassizistische Bau über rechteckigem Grundriss weist ein steiles Walmdach auf, das von einem Dachreiter bekrönt wird. Die Fassaden sind mit Pilastern und Profilgesimsen gegliedert.[20]
Datei hochladen Neuer Friedhof mit Umgrenzung und Torbau
ObjektID: 110132
Lebenbergweg
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der nordwestlich an den alten Friedhof anschließende neue Friedhof wurde 1948 angelegt und 1964 und 2001 erweitert. Umgeben wird er von einem hölzernen Zaun, der zwischen Pfeilern auf einem gemauerten Sockel steht. An der Ostseite befindet sich ein großer, offener Torbau mit einem auf Pfeilern aufliegendem Pyramidendach. Der Urnenhain besteht aus einzelnen, frei stehenden Mauerkompartimenten mit jeweils drei Urnennischen auf beiden Seiten.[21]
Datei hochladen Mesnerhaus
ObjektID: 64396
Lebenbergweg 2
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das Mesnerhaus ist ein zweigeschoßiges Wohnhaus mit Satteldach über einem Mittelflurgrundriss, es ist mit 1731 bezeichnet. Der Bau ist durchgehend in Kantblockbauweise mit Kopfstrickverband gezimmert, die Zwischenwände sind mit aufwendig gestaltetem Zierschrot eingebunden. Im Obergeschoß gibt es einen Söller über die volle Fassadenbreite, darüber einen Giebelsöller, jeweils mit gedrechselten Brüstungssäulchen. Die Haus- sowie die Söllertüren sind Pfostenstocktüren mit, bis auf jene im Giebelsöller, gewellt ausgeschnittenen Stürzen. An der nördlichen Giebelseite führt eine hölzerne Außentreppe ins Obergeschoß.[22]
Datei hochladen Wirtschaftsgebäude des Mesnerhauses
ObjektID: 110159
Lebenbergweg 4
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das Wirtschaftsgebäude des Mesnerhauses ist ein großes, zweigeschoßiges Gebäude mit Satteldach, es wurde inschriftlich 1732 errichtet. Das Gebäude ist an der Südwestseite gemauert, ansonsten in Kantblockbauweise mit Kopfstrickverband gezimmert. An der südöstlichen Stirnseite stehen Konsolen vor, traufseitig ein Anbau in Ständerbauweise mit senkrechter Bretterverschalung.[23]

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Parkhotel, ehem. Grandhotel
ObjektID: 39584
Malinggasse 12
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das von einem weitläufigem Park umgebene ehemalige Grand Hotel wurde 1904–1906 nach Plänen von Josef Schmid-Sulden errichtet und 1912 um einen Zubau erweitert. Der langgestreckte, dreigeschoßige Bau besteht aus einem kleinen und zwei mächtigen Giebelhäusern, die durch traufständige Querbauten verbunden sind. Erdgeschoß, erstes und zweites Obergeschoß sind aus unverputztem Natursteinmauerwerk errichtet, die breiten Giebel weisen eine einfache Fachwerkgliederung mit weiß verputzten Gefachen auf. Trotz späterer Umbauten haben sich die repräsentativen Empfangsräume im Erdgeschoß und die von Wilhelm Nikolaus Prachensky entworfene Innenausstattung erhalten. Der Speisesaal hat eine trapezförmige Holzdecke mit ornamental bemalten Sparren und eine horizontale Holzvertäfelung mit typischen Stilelementen der Zwischenkriegszeit.[24]
Datei hochladen Theresienhütte
ObjektID: 48861
Malinggasse 20
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das aufwendig strukturierte, zweigeschoßige Einfamilienhaus mit flachem Satteldach wurde von Helmut Wagner-Freynsheim 1932 erbaut. Der Grundriss besteht aus zwei ineinander geschobenen Rechtecken, die einen kubischen Baukörper mit je einem Vorsprung im Norden und im Süden entstehen lassen. Der Gebäudesockel ist durch die Hanglage nur teilweise sichtbar, darüber ist das Wohnhaus in Holzriegelbauweise errichtet und innen wie außen waagrecht verschalt.[25]
Datei hochladen Fassadenfresko
ObjektID: 45073
Malinggasse 41
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Das Haus ist Teil einer 1941 errichteten Siedlung aus vier zweigeschoßigen Mietshäusern. An der Fassade befindet sich ein über zwei Geschoße reichendes Wandgemälde mit den Freiheitskämpfern Rupert Wintersteller und Christian Blattl dem Älteren, das 1941 von Toni Kirchmayr geschaffen wurde.[26]

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Ölbergkapelle, Totenleuchte
ObjektID: 110123
Pfarrau
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückgehende Kapelle auf dem alten Friedhof ist ein offener, spätgotischer Bau über quadratischem Grundriss mit vorkragendem Zeltdach und großem Rundbogenportal an der Südwestseite. Die Kapelle ist mit Wandmalereien aus der Zeit um 1600 geschmückt, die innen an den Wänden Fußwaschung, Judaskuss und Ölberg, in einer Nische einen Engel, im Gewölbe Engel mit Leidenswerkzeugen, in der Bogenlaibung Evangelistensymbole und außen über dem Portal Abendmahl und Zinsgroschen zeigen. Im sternrippengewölbten Inneren befindet sich eine geschnitzte Ölberggruppe von ca. 1740. An der Nordwestseite erhebt sich eine hohe spätgotische Totenleuchte mit Tabernakelbekrönung mit spitzbogigen Öffnungen und Zeltdach.[27]

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Alter Friedhof mit Ummauerung und Kruzifix
ObjektID: 110126
Pfarrau
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der 1373 erstmals urkundlich erwähnte Friedhof umgibt die Pfarrkirche und die Liebfrauenkirche. Er ist von einer mächtigen aus Bruchsteinen errichteten, mit Holzschindeln gedeckten Ummauerung umgeben, die aufgrund der Hügellage teilweise als Stützmauer mit breiten Pfeilern ausgeführt ist.[28] Das große Friedhofskreuz unter einem Satteldach mit Corpus vom Dreinageltypus wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Benedikt Faistenberger dem Jüngeren geschaffen.[29]

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Wallfahrtskirche, Liebfrauenkirche
ObjektID: 110107
Pfarrau
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Hauptartikel: Liebfrauenkirche Kitzbühel
f1
Datei hochladen Walde-Gedenkstätte
ObjektID: 110108
Pfarrau
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Die Bronzebüste von Alfons Walde, geschaffen 1975 von Josef Dangl, steht auf einem Betonsockel vor der westlichen Friedhofsmauer.[30]

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 64400
Pfarrau
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Hauptartikel: Stadtpfarrkirche Kitzbühel
f1
Datei hochladen Alte Schule, Vereinsheim
ObjektID: 64393
Pfarrau 1
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Tirol-Stein
ObjektID: 110145
bei Pfarrau 1
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der Tirol-Stein ist ein Felsblock mit den in drei Bronzeteilen gegossenen Teilen Tirols mit ihren jeweiligen Hauptflüssen. Darüber bronzener Tiroler Adler.[31]
Datei hochladen Widum
ObjektID: 64394
Pfarrau 2
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 64395
Schulgasse 2, 4
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

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Brücke, Treppenanlage und WC
ObjektID: 111086
Untere Gänsbachgasse
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Aufgrund einer Geländestufe durch den ehemaligen Stadtgraben am nördlichen Ausgang der Altstadt verläuft die Josef-Pirchl-Straße zwischen der Vorderstadt und dem Bürgerspital erhöht und wird mittels einer Steinbogenbrücke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts über die Gänsbachgasse geführt.[32]
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 110931
Vorderstadt
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Der Brunnen vor dem Chor der Katharinenkirche stammt aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf einer steinernen, runden Brunnenschale mit drei Rosetten und einem Wappen steht mittig die kupferne Brunnensäule mit zwei Ausgüssen in Drachenkopfform. Diese ist von einem sechseckigen Schmiedeeisengitter im Stil der Renaissance umschlossen.[33]

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Kath. Filialkirche hl. Katharina mit Kriegerdenkmal
ObjektID: 110932
Vorderstadt
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 110935
bei Vorderstadt 4
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
In der Mitte des runden, aus Marmorblöcken zusammengesetzten Beckens liegt ein Block mit zwei in Bronze gegossenen Kitzen von Franz Roilo aus dem Jahre 1972.[34]
Datei hochladen Altes Bezirksgericht
ObjektID: 39588
Vorderstadt 21
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Ansitz, Wohn- und Geschäftshaus, Pfleghof, Jochberger Tor
ObjektID: 39589
Vorderstadt 33
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
Datei hochladen Schule mit Wandmalerei
ObjektID: 111104
Wagnerstraße 14
Standort
KG: Kitzbühel Stadt

Datei hochladen
Feuerwehr Kitzbühel, Rotes Kreuz
ObjektID: 109958
Wagnerstraße 18
Standort
KG: Kitzbühel Stadt
BW Datei hochladen Ehrenbach-Kapelle
ObjektID: 109859

Standort
KG: Kitzbühel Stadt
BW Datei hochladen Kreuzweg
ObjektID: 109860

Standort
KG: Kitzbühel Stadt

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Bauernhaus, Warmbach
ObjektID: 22909

bis 2015[35]

Römerweg 150
Standort
KG: Kitzbühel Land

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kitzbühel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Müller, Wiesauer: Stadtbad, Schwarzseebad. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  3. Müller, Wiesauer: Bildsäule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  4. Gruber, Wiesauer: Almkapelle, Hahnenkammkapelle, Bernhardkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  5. Johannes Neuhardt, Harald Rupert: Die Kirchen von Kitzbühel. Christliche Kunststätten Österreichs, Nr. 533, Verlag St. Peter, Salzburg 2011 (online)
  6. Gruber, Wiesauer: Wohngebäude, Berghaus Walde. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  7. Gruber, Wiesauer: Wohngebäude, Berghaus Holzmeister. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Februar 2017.
  8. Baumann, Wiesauer: Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  9. Baumann, Wiesauer: Bildsäule mit Relief hl. Christophorus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  10. Gruber, Wiesauer: Wohngebäude, Haus Glentor. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  11. Gruber, Wiesauer: Evangelische Kirche, Evangelische Christuskirche, Christuskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  12. Baumann, Wiesauer: Pulverturm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  13. Baumann, Wiesauer: Nischenbildstock, Pestbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  14. Baumann, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen 700 Jahre Stadt Kitzbühel. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  15. Tafatsch, Wiesauer: Friedhofskapelle, Leichenhalle, Aufbahrungshalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  16. Müller, Wiesauer: ehemaliges Kapuzinerkloster und Kapuzinerkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  17. Müller, Wiesauer: Umfassungsmauer und Treppenaufgang des alten Friedhofes. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  18. Baumann, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  19. Müller, Wiesauer: Kapelle Unser Herr auf der Stiege, Kriegerdenkmalkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  20. Gruber, Wiesauer: Spitalkirche hl. Geist, Spitalkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  21. Müller, Wiesauer: Friedhof, Neuer Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  22. Gruber, Wiesauer: Mesnerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  23. Müller, Wiesauer: Tenne, Mesnerstadel. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  24. Tafatsch, Wiesauer: Parkhotel, ehemalige Grandhotel. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Januar 2016.
  25. Tafatsch, Wiesauer: Einfamilienhaus, Haus Theresienhütte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  26. Müller, Wiesauer: Wohngebäude, Miethaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  27. Müller, Wiesauer: Friedhofskapelle, Ölbergkapelle mit Totenleuchte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  28. Müller, Wiesauer: Friedhof, Alter Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  29. Müller, Wiesauer: Friedhofskreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  30. Gruber, Wiesauer: Denkmal für Alfons Walde, Waldedenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  31. Müller, Wiesauer: Tirol-Stein mit Tiroler Adler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  32. Müller, Wiesauer: Straßenbrücke über Gänsbachgasse. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  33. Baumann, Wiesauer: Laufbrunnen bei der Katharinenkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  34. Müller, Wiesauer: Laufbrunnen Ritzerhaus, Brunnen beim Ritzerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Juni 2015.
  35. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  36. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.