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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kottingbrunn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kottingbrunn enthält die 11 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kottingbrunn im niederösterreichischen Bezirk Baden.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 79539
Friedhofsplatz 1
Standort
KG: Kottingbrunn
1710 wurde an der Straße nach Leobersdorf die Schutzmantelkapelle errichtet. Bauherr war Graf Karl Josef von Lamberg und Sprinzenstein. Der Name der Kapelle rührt vom Altarbild her, das die Mutter Gottes zeigt, unter deren weitem Mantel die gräfliche Familie Schutz sucht.

Die Schutzmantelkapelle wurde 1997 renoviert und am 30. April 1997 neu eingeweiht.[2]

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ObjektID: 79545
Kirchenplatz
Standort
KG: Kottingbrunn
Der Bildstock des hl. Florian steht rechts neben der Pestsäule.
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ObjektID: 79546
Kirchenplatz
Standort
KG: Kottingbrunn
Der Bildstock des hl. Johannes Nepomuk steht links neben der Pestsäule.
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ObjektID: 79554
Kirchenplatz
Standort
KG: Kottingbrunn
Die schlanke geschuppte Säule auf dem Kirchenplatz wurde im Jahr 1716 gestiftet. An ihrer Spitze befindet sich eine Dreifaltigkeitsgruppe.
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ObjektID: 32305
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Kottingbrunn
Der villenartige zweigeschoßige Bau wurde 1906 in Formen des späten Historismus erbaut.

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Wirtschaftshofanlage
ObjektID: 101950
Schloss 1, 2, 2A, 2B
Standort
KG: Kottingbrunn
Der Wirtschaftshof ist vom Schloss durch den Wassergraben getrennt und über eine Brücke sowie durch einen Glockenturm von 1693-95 erreichbar. Die zweigeschoßigen Wirtschaftsgebäude mit hakenförmigem Grundriss wurden vor 1672 erbaut und Ende des 17. Jahrhunderts umgestaltet.

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Wasserschloss Kottingbrunn
ObjektID: 32306
Schloss 4
Standort
KG: Kottingbrunn
Das von breiten Wassergräben umgebene Schloss im Südosten des Ortes ist eine geschlossene Vierflügelanlage. Schon Anfang des 13. Jahrhunderts stand an dieser Stelle eine spätromanische Wasserburg. Nach vielen Besitzerwechseln seit dem 18. Jahrhundert war der Bauzustand beeinträchtigt. 1992 wurde es von der Marktgemeinde gekauft und renoviert; heute beherbergt es unter anderem das Gemeindeamt. Die Außenfassaden mit Türmen sind vor allem von den Umbauten des 17. Jahrhunderts geprägt; etliche Details des spätgotischen Ausbaus wurden wieder freigelegt. Die ursprünglich mittelalterliche Kapelle im Südwesttrakt wurde im 17. Jahrhundert umgebaut und neu ausgestattet.
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ObjektID: 32307
bei Schulgasse 19
Standort
KG: Kottingbrunn
Das frühhistoristische Steinkreuz wurde 1862 zum Gedenken an Joseph Graf Ugarte aufgestellt.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Achatius und ehem. Friedhof
ObjektID: 54587

Standort
KG: Kottingbrunn
Die Pfarrkirche steht außerhalb des Ortes und war einst vom Friedhof umgeben. In der Zeit von 1669-93 erfolgte ein Umbau bzw. Wiederaufbau des abgebrannten Vorgängerbaus. Das dreijochige Langhaus bekam 1965/66 zu beiden Seiten Anbauten mit tiefgezogenen Pultdächern. Der Turm ist im Nordwesten an den Chor gestellt. Der Hochaltar und der größte Teil der Inneneinrichtung stammen aus dem 18. Jahrhundert.

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Wiener Neustädter Kanal
ObjektID: 79555

Standort
KG: Kottingbrunn
Der Wiener Neustädter Kanal wurde 1803 in Betrieb genommen und bis auf 63 km erweitert. Ursprünglich war er bis Triest geplant. Teile der Trasse wurden später zu Bahnstrecken umgewandelt, so dass der Warenverkehr ab 1879 stark zurückging.

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Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129205

Standort
KG: Kottingbrunn
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kottingbrunn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Infotafel Kulturpfad Kottingbrunn, montiert an der Kapelle.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.