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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lunz am See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lunz am See enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktgemeinde Lunz am See im niederösterreichischen Bezirk Scheibbs.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Gemeindeamt, sog. Amonhaus
ObjektID: 19093
Amonstraße 16
Standort
KG: Ahorn
Ein frühneuzeitliches ehemaliges Hammerherrenhaus, das 1551 unter dem Hammerherrn Martin Ofner errichtet und um 1600/10 erweitert, sowie von Ruprecht Christof Moser sgraffitiert wurde. Unter der Familie Amon, der das Haus von 1784 bis 1876 gehörte, war es ein kulturelles Zentrum. 1810 und 1820 werden kaiserliche Besuche verzeichnet. Im Jahr 1914 wurde von Heinrich Paris ein Heimatmuseum mit einer Sammlung von lokalhistorischen, zoologischen und geologischen Beständen gegründet. Seit 1960 ist es im Besitz der Gemeinde Lunz.
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ObjektID: 28901

Standort
KG: Ahorn
Die Lehenbrücke über die Ybbs ist ein um 1900 erbauter, schlanker segmentbogig unterwölbter Betonbau mit Resten eines gusseisernen Geländers. Sie verbindet die beiden Katastralgemeinden Ahorn und Seekopf.
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ObjektID: 129489

seit 2012


Standort
KG: Lunzamt
Der Lunzdüker der II. Wiener Hochquellenwasserleitung unterquert die Gemeinde Lunz mit einer Horizontalentfernung von rund 610 m zwischen der Einlaufkammer EK 36 und der Auslaufkammer AK 37.

Anmerkung: Koordinaten müssen verifiziert werden

BW Datei hochladen Bildstock auf dem Durchlass, sog. Pestsäule
ObjektID: 18108
bei Durchlaß 1
Standort
KG: Lunzamt
Die 1615 vom Prior der Kartause Gaming, Hilarion, gesetzte Bildsäule ist eine toskanische Marmorsäule mit einem vierseitigen Tafelaufsatz unter einer Steinzwiebelhaube.

Anmerkung: Grundstücksnummer und damit Standortangabe dürften falsch sein

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ObjektID: 18107
Seestraße
Standort
KG: Lunzamt
Die Wegkapelle wurde 1901 in neubarocken Formen mit einem geschwungenen Knickgiebel erbaut, innen ein neubarockes Säulenretabel mit einem Altarblatt, das die Vision des hl. Antonius von Padua zeigt, sowie Statuen der hll. Rochus und Sebastian aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Anlage Seebad Lunz am See
ObjektID: 130178

seit 2014

Seestraße 28
Standort
KG: Lunzamt
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ObjektID: 129490
Elisabeth Hummel-Straße
Standort
KG: Lunzdorf
Der Lunzdüker der II. Wiener Hochquellenwasserleitung unterquert die Gemeinde Lunz mit einer Horizontalentfernung von rund 610 m zwischen der Einlaufkammer EK 36 und der Auslaufkammer AK 37.

Anmerkung: Bis 2011 nur unter der ID 18106 geschützt. Bis 2015 auch unter der ID 18106 doppelt geschützt.

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ObjektID: 19091
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Lunzdorf
Der Wohntrakt stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das schmiedeeiserne Vorgartenportal aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammt aus der Kartause Gaming.
Datei hochladen Kerbschnitzbalkendecke (1614), Rokokotüre
ObjektID: 72450
Kirchenplatz 5
Standort
KG: Lunzdorf
Der zweigeschoßige Gasthof Kirchenwirt Diab mit seichtem Mittelrisalit und steilem Walmdach hat eine stark erneuerte Fassade mit Ortsteinquaderung und Kordongesims aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kreuzgratgewölbe in beiden Geschoßen des Mittelflurs stammen aus dem 1. Viertel des 17. Jahrhunderts, eine Kerbschnittbalkendecke ist mit 1614 bezeichnet.[2]

Anmerkung: siehe Fehlerliste


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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 18109
Seestraße
Standort
KG: Lunzdorf
Die polychromierte Statue an der Ybbsbrücke stammt aus dem Jahre 1770.

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Kath. Pfarrkirche Hl. Drei Könige
ObjektID: 19090
Kirchenplatz
Standort
KG: Lunzdorf
Eine spätgotische zweischiffige Hallenkirche aus dem Jahr 1503 mit einem vorgestellten Westturm und Doppelchor. In den Jahren von 1950 bis 1961 erfolgte eine Regotisierung und Neugestaltung des Innenraumes.

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Straßenbrücke, Töpperbrücke/ Heiligenbrücke
ObjektID: 18114

Standort
KG: Seekopf
Der Ybbsübergang wurde als Ersatz für eine 1855 erbaute und 1861 vom Hochwasser weggerissene Brücke bis 1862 durch Andreas Töpper neu erbaut. Der von einem Tonnengewölbe getragene, zur Mitte leicht ansteigende Quaderbau mit seinen prellsteingestützten Schmiedeeisenbrüstungen zwischen den Steinpfeilern trägt mehrere Eisenskulpturen. Auf den Zufahrten befinden sich je ein Paar Gusseisenvasen auf steinernen Postamenten, auf den Brüstungspfeilern in Blansko in der ehemaligen Salm'schen Eisengießerei gegossene Statuen: Auf der Nordseite ein hl. Johannes Nepomuk (eventuell vom Vorgängerbau aus der Gießerei Mariazell stammend) zwischen den hll. Andreas und Florian, auf der Südseite ein Kruzifix (eventuell ebenfalls vom Vorgängerbau) zwischen einer Maria Immaculata und einer hl. Helena. Die hll. Andreas und Helena sind die Namenspatrone des Stifterehepaars.
Datei hochladen Lehenbrücke
ObjektID: 18120

Standort
KG: Seekopf
Identisch mit der Lehenbrücke, die bei der Katastralgemeinde Ahorn angeführt ist.
BW Datei hochladen Grossaugrabenaquädukt
ObjektID: 129487

seit 2012


Standort
KG: Seekopf
Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung. Die 183 Kilometer lange Leitung wurde nach zehnjähriger Bauzeit am 2. Dezember 1910 eröffnet.

Anmerkung: Koordinaten müssen verifiziert werden

Datei hochladen Zugangsstollen 32 und 35, Ein- und Auslaufkammer Lechnergrabendüker (EK 33, AK34)
ObjektID: 129488

seit 2012


Standort siehe Beschreibung
KG: Seekopf
Nebst anderen Bauwerken der II. Wiener Hochquellenwasserleitung befinden sich im Gemeindegebiet noch der Zugangsstollen 32 (Lage), die Ein- (EK 33, Lage) und Auslaufkammer des Lechnergrabendükers (AK 34, Lage) (Horizontalentfernung ungefähr 280 m) und der Zugangsstollen 35 (Lage).

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lunz am See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Kirchenwirt verkauft. VP Lunz, 14. September 2002, abgerufen am 13. Mai 2012.
  3. Flussgrundstück nach NÖ Atlas
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.