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vom 11.10.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mariapfarr

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mariapfarr enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Salzburger Gemeinde Mariapfarr im Salzburger Bezirk Tamsweg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hl. Laurentius
ObjektID: 23930
in Althofen
Standort
KG: Mariapfarr
Die Filialkirche steht, vom Friedhof umgeben, am Talboden südwestlich unter dem Ort Mariapfarr. Der barocke Zentralbau wurde im Jahr 1744 neu errichtet und 1759 geweiht. Er ist in der Längsachse leicht gestreckt und trägt einen Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der mit 1748 bezeichnete Hochaltar füllt den Altarraum im Kircheninneren komplett aus.
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ObjektID: 23928
Niederrain 38
Standort
KG: Mariapfarr
Ein einfacher kubischer Bau aus dem 16. Jahrhundert (spätgotisch) mit annähernd rechteckigen Grundriss, zwei Geschoßen und fünf Fensterachsen.
Hauptartikel: Schloss Niederrain
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ObjektID: 23923
Pfarrstraße 7
Standort
KG: Mariapfarr
Das Gemeindeamt am östlichen Ortsrand ist ein zweigeschoßiger Bau aus der Zeit um 1900 mit einem Dreieckgiebel.

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Pfarrhof
ObjektID: 23925
Pfarrstraße 19
Standort
KG: Mariapfarr
Vorgängerbau war eine Burg. Heutzutage als Museum und Pfarrhof genutzt. 1816 schrieb in ihm Joseph Mohr den Text des weltberühmten Liedes Stille Nacht, heilige Nacht.
Hauptartikel: Burg Mariapfarr
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ObjektID: 24069
Schuldirektor Noggler-Weg 121
Standort
KG: Mariapfarr
Die Volksschule wurde 1930 nach den Plänen des Architekten Paul Geppert der Ältere vom Baumeister Josef Feichter und Baumeister Viktor Essl erbaut.

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Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 23926

Standort
KG: Mariapfarr
Die Pfarrkirche steht von einer hohen Friedhofsmauer umgeben in der Ortsmitte. Die "Urpfarre des Lungaus" ist ein großer gotischer Bau mit romanischem Kern. Das basilikale dreischiffige Langhaus ist spätgotisch, der eingezogene Chor stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Der massive romanische Chorturm wurde nach einem Brand 1854 in gotisierendem Stil wieder errichtet. Im Turm sind noch Fragmente der spätromanischen Ausmalung der Zeit um 1220, im Chor Malereien aus der Zeit um 1360 erhalten. In den neugotischen Hochaltar sind Teile eines spätgotischen Flügelaltars integriert. Die Seitenaltäre und die Kanzel stammen aus der Barockzeit.

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Friedhofskapelle
ObjektID: 23924

Standort
KG: Mariapfarr
Die Friedhofskapelle mit gotisierendem Portal und Dachreiter wurde 1861 erbaut.

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Ruine des Ansitzes Gröbendorf
ObjektID: 23917
Gröbendorf 21
Standort
KG: Pichl
Urkundlich erstmals 1074 genannt.
Hauptartikel: Ansitz Gröbendorf
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ObjektID: 24061

seit 2012

Pichl 10
Standort
KG: Pichl
Pichl war ein für die Zeit typischer quadratischer Wohn- und Wehrturm. Erhalten ist eine teilweise viergeschoßige Mauer aus Schichtmauerwerk.
Hauptartikel: Burgruine Pichl

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Aufnahmsgebäude Mariapfarr mit angebautem Gütermagazin und Toilettenhäuschen
ObjektID: 24059
Stranach 4
Standort
KG: Pichl
BW Datei hochladen Schargl-Keusche
ObjektID: 23918
Stranach 29
Standort
KG: Pichl
Die einfache eingeschoßige Keusche steht nördlich der Ortschaft Stranach und wurde zum Teil in Blockbauweise errichtet.

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Bauernhof (Anlage) Zechner mit 2 Wirtschaftsgebäuden und der Hofkapelle
ObjektID: 23919
Zankwarn 4
Standort
KG: Zankwarn
Der Lungauer Gruppenhof weist zwei Kornkästen auf. Einer ist ein zweigeschoßiger Blockbau, der zweite ein dreigeschoßiger Mauerbau mit reicher Fassadenbemalung.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Bauernhofanlage Schmid, Schmiedkeusche - Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 25508

bis 2015[2]

Örmoos 35
Standort
KG: Mariapfarr
Der Paarhof nördlich des Ortszentrums weist ein zweigeschoßiges gemauertes Querflurhaus mit Krüppelwalmdach auf.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mariapfarr  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Salzburg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. Salzburg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.