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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Molln

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Molln enthält die 22 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Molln im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kaplaneikirche hl. Josef
ObjektID: 104372
neben Breitenau 49
Standort
KG: Innerbreitenau
Die Filialkirche wurde 1952/1956 mit Architekt Hans Foschum in konventionaler Form erbaut.
Datei hochladen Ehem. Presshaus Rosenegg
ObjektID: 46715
Breitenau 73
Standort
KG: Innerbreitenau
Datei hochladen Ehem. Forsthaus Annasberg
ObjektID: 104269
Breitenau 74
Standort
KG: Innerbreitenau
Datei hochladen Forstamtsgebäude mit Stall
ObjektID: 104379
Breitenau 102
Standort
KG: Innerbreitenau
Datei hochladen Jagdhaus, sog. Jaidhaus
ObjektID: 104239
Breitenau 111
Standort
KG: Innerbreitenau

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
ObjektID: 59106
Kirchenplatz
Standort
KG: Molln
1929 erweiterte man das netzrippengewölbte, einschiffige Langhaus mit seinen drei Jochen um ein Seitenschiff mit 4 Jochen. Im Chor wird das Netzrippengewölbe von zwei Jochen getragen. Der Turm mit der Spitzhaube wurde 1913 fertiggestellt.[1]

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Pfarrhof
ObjektID: 59105
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Molln
Johann Gotthard Hayberger hat den wuchtigen Pfarrhof um 1734 errichtet. Die fünfachsige Fassade an der Straßenseite ist durch Doppelpilaster gegliedert. Die Fenster sind mit Giebelbögen bekrönt, die Giebelfelder sind stuckverziert.[1]

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Wohnhaus, ehem. Maultrommelschmiede, Hoisn-Haus, Häusel am Lichteneck
ObjektID: 81973
Maultrommelstraße 9
Standort
KG: Molln
Das Hoisn-Haus wurde bereits 1615 und 1790 urkundlich erwähnt. Die Herstellung von Maultrommeln ist ab 1791 nachgewiesen. In den Jahren 2006 und 2007 restaurierte der Verein „Freunde des Hoisn-Hauses“ das Anwesen. Dabei wurden unter anderem auch Stuckdecken freigelegt. Die Erhaltung des Hoisn-Hauses ist von sozialhistorischer und kultureller Bedeutung.[2]

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Friedhof christlich
ObjektID: 104292
Schulstraße
Standort
KG: Molln
Datei hochladen Wohnhaus, Altes Schulhaus
ObjektID: 104265
Schulstraße 3
Standort
KG: Molln
Datei hochladen Musikschule
ObjektID: 104264
Schulstraße 9
Standort
KG: Molln

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Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Friedhof
ObjektID: 37141
Frauenstein
Standort
KG: Ramsau
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde 1488 vollendet. Der dreijochige, netzrippengewölbte Chor mit Dreiachtelschluss ist gegenüber dem Langhaus leicht eingezogen. Das einschiffige Langhaus hat ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Der Turm mit dem Spitzhelm ist aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[3]
Hauptartikel: Wallfahrtskirche Frauenstein
Datei hochladen Alte Volksschule
ObjektID: 104262
Frauenstein 2
Standort
KG: Ramsau

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Pfarrhof, Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 104245
Frauenstein 14
Standort
KG: Ramsau

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Kraftwerk Steyrdurchbruch
ObjektID: 9851
Göritz 6
Standort
KG: Ramsau
Die Anlage wurde in den Jahren 1907 bis 1908 nach Plänen von Mauriz Balzarek errichtet. Ihre Architektur ist vom Jugendstil geprägt. Bis 1949 wurde durch die breite Triftgasse Holz für die flussabwärts liegenden Sägewerke gefördert. Die Francisturbinen, die Generatoren und Regelanlagen von 1908 und 1925 sind noch immer in vollem Betrieb. 1972 wurde in einer Kaverne neben der bestehenden Anlage zusätzlich eine Kaplanturbine eingebaut.[4]
Hauptartikel: Kraftwerk Steyrdurchbruch
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ObjektID: 104243
Pertlgraben 4
Standort
KG: Ramsau
BW Datei hochladen Forstamtsgebäude
ObjektID: 104387
Ramsau 35
Standort
KG: Ramsau
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ObjektID: 104388
Ramsau 43
Standort
KG: Ramsau
Datei hochladen Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 104390
neben Ramsau 43
Standort
KG: Ramsau
Datei hochladen Herrenhaus der ehem. Sensenschmiedewerkstatt in der Palten, Kollerhammer
ObjektID: 38570
Ramsau 44
Standort
KG: Ramsau
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ObjektID: 104389
neben Ramsau 44
Standort
KG: Ramsau
Datei hochladen Gasthaus, Forsthub
ObjektID: 37830
Ramsauer Straße 44
Standort
KG: Ramsau

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[5] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Molln  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Inst. für österr. Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 199
  2. Die Maultrommelschmiede in Molln, OÖ. Bundesdenkmalamt, abgerufen am 8. November 2014 (Denkmal des Monats Juni 2007).
  3. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Inst. für österr. Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 73f
  4. Irmgard Maurer, Ignaz Ömer: Wasserkraftwerk Steyrdurchbruch. Ein Museum liefert Strom. Energie AG Oberösterreich, 1/1999, abgerufen am 9. Januar 2015.
  5. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.