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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederleis

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederleis enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Gemeinde Niederleis im Bezirk Mistelbach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 103933

Standort
KG: Helfens
Bis 1924 stand am Waldrand östlich der Ortschaft eine Holzkapelle. 1926 wurde dann ein Steinbau errichtet.
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ObjektID: 103932

Standort
KG: Kleinsitzendorf
Die Kapelle, eigentlich ein Glockenturm, musste bereits zweimal aufgrund von Neutrassierungen der Bundesstraße 40 den Standort wechseln. 1995 wurde sie auf dem jetzigen Platz errichtet. Die verschwundene Glocke wurde von den Dorfbewohnern neu angeschafft.
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ObjektID: 1317
Kirchengasse 134
Standort
KG: Niederleis
Der Pfarrhof östlich der Kirche ist ein barocker, zweigeschoßiger Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit neu gestalteter Fassade. Er ist durch ein Sattelbogenportal mit Steingewände und rechteckigem Aufsatz zugänglich. Im Erdgeschoß befinden sich Platzl- und Tonnengewölbe und im Obergeschoß Stuckdecken. Das barocke Stiegenhaus verfügt über eine mit Vasen und Putten geschmückte Steinbalustrade.
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ObjektID: 103931
Niederleis 323, gegenüber
Standort
KG: Niederleis
Das Schuster-Marterl wird zusammen mit dem Bäckermarterl zu den ältesten Baudenkmälern in Niederleis gezählt. Über die genaue Bauzeit und den Anlass der Errichtung ist jedoch nichts bekannt. Nachdem der Bildstock bei Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg beschädigt worden war, ließen ihn Josef und Josefine Schuster im Jahre 1948 wieder instandsetzen.[2]

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Schloss Niederleis
ObjektID: 1321
Schloss 1
Standort
KG: Niederleis
Erbaut als mittelalterliche Wehranlage mit Wassergraben, 1645 von den Schweden verwüstet, vom Stift Heiligenkreuz 1651 erworben und wiederhergestellt. Steinmetzmeister Ambrosius und Giorgio Regondi, Ambrosius Ferrethi
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ObjektID: 103938

Standort
KG: Niederleis
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ObjektID: 103930

Standort
KG: Niederleis
Um den sogenannten „Oberleiser Altar“ vor dem Verfall zu retten, wurde dieser 1980 unweit der Pfarrkirche aufgestellt und am 1. Nov. 1980 geweiht.
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ObjektID: 103975

Standort
KG: Niederleis
Das Bäckermarterl wird zusammen mit dem Schuster-Marterl zu den ältesten Baudenkmälern in Niederleis gezählt.[2] Es wurde in den 1980er-Jahren vom Niederleiser Verschönerungsverein renoviert.[3]

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 1318

Standort
KG: Niederleis
Diese Statue wurde 1730 errichtet.

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Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
ObjektID: 1319

Standort
KG: Niederleis
Die Pfarrkirche war bis 1809 als "Feldkirche" oder "Maria im Felde" bekannt. Die Feldkirche wurde 1810 nach einer Brandkatastrophe abgebrochen und von 1811 bis 1814 neu erbaut.
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ObjektID: 1320

Standort
KG: Niederleis
Die Cholerakapelle wurde von Thomas Gradinger, dessen Familie 1866 von der Cholera verschont blieb, errichtete und am 13. Jänner 1870 von Pfarrer Ignaz Schuster geweiht.

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Ortskapelle
ObjektID: 103935

Standort
KG: Nodendorf
Die 1928 anstelle einer Holzkapelle errichtete Kapelle wurde am 16. September 1928 geweiht.

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Bildstock
ObjektID: 103968

Standort
KG: Nodendorf
Das Nodendorfer Gwendtkreuz wird in Grenzbeschreibungen von 1787 und 1823 erwähnt. Es befindet sich an der Kreuzung der ehemaligen Höhenstraße mit der sogenannten Wienerstraße.[4]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Niederleis  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. 1 2 Schuster-Marterl (Niederleis). In: Website der Gemeinde Niederleis. Abgerufen am 8. März 2014.
  3. Bäckermarterl (Niederleis). In: Website der Gemeinde Niederleis. Abgerufen am 8. März 2014.
  4. Nodendorfer Gwendtkreuz (Niederleis/Nodendorf). In: Website der Gemeinde Niederleis. Abgerufen am 8. März 2014.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.