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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rottenmann

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rottenmann enthält die 25 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rottenmann im steirischen Bezirk Liezen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Höhensiedlung Kaiser(mühler)köpperl - Scheiberberg
ObjektID: 130289
Kaiserköpperl
Standort
KG: Bärndorf
Das Kaiserköpperl in Bärndorf ist ein Ansitz der Späthallstatt-/Frühlatènezeit im Grenzbereich zwischen Ost- und Westhallstattkreis.
BW
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Schüttkasten (herrschaftlich), Kollersberger
ObjektID: 35912
Büschendorf 28
Standort
KG: Büschendorf
Der gemauerte Speicher mit reichem Sgraffitodekor, Bandmuster und stilisierten Katzen trägt die Bezeichnung 1572.[2]

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Kath. Pfarrkirche Mariä Geburt und Friedhof
ObjektID: 57455
Oppenberg
Standort
KG: Oppenberg

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Pfarrhof
ObjektID: 57456
Oppenberg 46
Standort
KG: Oppenberg

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Zwei Bildstöcke eines Prozessionsweges
ObjektID: 125577

Standort siehe Beschreibung
KG: Oppenberg
Der Prozessionsweg Oppenberg besteht aus insgesamt sechs, ähnlich gestalteten, spätbarocken (?) Pfeilerbildstöcken entlang der Straße von Rottenmann nach Oppenberg. Die Pfeilerbildstöcke haben jeweils ein Zeltdach und eine Segmentbogennische und stammen aus dem 18. oder frühen 19. Jahrhundert. Die Bildstöcke dürften Teil eines ehemaligen Prozessionsweges zur Wallfahrtskirche in Oppenberg gewesen sein. Von den sechs Bildstöcken stehen der erste (Lage) und der sechste (Lage) unter Denkmalschutz.

Nichtgeschützt sind die Bildstöcke 2 (Lage), 3 (Lage), 4 (Lage) und 5 (Lage).
Anmerkung: Die Koordinaten beziehen sich auf den 6. Bildstock bei Grundstücksnummer 565/1.

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ObjektID: 120613
Beim Burgtor
Standort
KG: Rottenmann
Die Anfänge der Stadtmauer reichen ins 13. Jahrhundert zurück, als sich die Stadt vom babenbergischen Markt zur Stadt und Mautstelle entwickelte.
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ObjektID: 48850
Beim Burgtor
Standort
KG: Rottenmann
Die Stadtmauer verläuft rechts und links des alten Burgtores, weil die Burg im 15. Jahrhundert in die Stadtbefestigung integriert wurde.

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Stadtpfarrkirche hl. Nikolaus und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 97793
Burgtorgasse
Standort
KG: Rottenmann
Die Geschichte der Kirche reicht bis zu einem romanischen Kirchenbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Später wurden gotische und barocke Bauabschnitte realisiert. 1398 spendete der damalige Pfarrer eine Turmuhr, eine der ersten in der Steiermark. 1881 erhielt die Kirche nach dem Stadtbrand einen 87,8 Meter hohen neugotischen Turm, der für zehn Jahre der höchste Kirchturm der Steiermark war.
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ObjektID: 97796
Burgtorgasse
Standort
KG: Rottenmann
Das profanierte Gebäude diente in dem bis 1789 rund um die Stadtpfarrkirche angelegten Friedhof als Friedhofskapelle.
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ObjektID: 97798
Burgtorgasse
Standort
KG: Rottenmann
Die Nepomukstatue befindet sich auf dem ehemaligen Friedhof neben der Stadtpfarrkirche und der St. Michaels-Kapelle.
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ObjektID: 36504
Burgtorgasse 118
Standort
KG: Rottenmann
An die 1048 erstmals erwähnten Burg, die im 15. Jahrhundert in die Stadtbefestigung einbezogen wurde, erinnert heute nur noch das Burgtor in der Burgtorgasse.
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ObjektID: 48394
Dr.-Rudolf-Tyrolt-Gasse
Standort
KG: Rottenmann
Zum ehemaligen Gasthaus Hofer gehörendes Wirtschaftsgebäude
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ObjektID: 97799
Dr.-Rudolf-Tyrolt-Gasse 121
Standort
KG: Rottenmann
Das sanierte Stiftsgebäude dient heute u.a. als Wohngebäude und befindet sich östlich der Stadtpfarrkirche.
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ObjektID: 97789
Hauptstraße
Standort
KG: Rottenmann
Die Bürgerspitalskirche Maria am Rain wurde an Stelle der 1341 errichteten Kapelle 1687 gebaut.
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ObjektID: 48395
Hauptstraße 3
Standort
KG: Rottenmann
Das Gasthaus ist seit vielen Jahren geschlossen, fallweise finden kulturelle Veranstaltungen statt. Die alte Einrichtung ist weitgehend erhalten geblieben.

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Bürgerhausanlage, ehem. Salzamtshaus
ObjektID: 97809

seit 2016

Hauptstraße 11
Standort
KG: Rottenmann
Das ehemalige Salzamtshaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, die Fassade aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Haus hat zwei Konsolerker, ein barockes Rundbogenportal und im Hof barocke Pfeilerarkaden.[5]

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Rathaus
ObjektID: 97813
Hauptstraße 56
Standort
KG: Rottenmann
Das heutige Rathaus wurde an Stelle von zwei Bürgerhäusern 1912 bis 1913 nach Plänen des Architekten und Baumeisters Josef Hofbauer (1875–1936) im Jugendstil errichtet.[6]
Datei hochladen Altes Postgebäude
ObjektID: 97800
Kirchengasse 111
Standort
KG: Rottenmann
Im sanierten Postgebäude an der Ecke Kirchengasse/Burgtorgasse ist heute eine Versicherung untergebracht.
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ObjektID: 97841
Koloman-Wallisch-Straße 136
Standort
KG: Rottenmann
Das evangelische Gemeindehaus hat seinen Standort direkt neben der Auferstehungskirche.
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ObjektID: 97843
Koloman-Wallisch-Straße 136 a
Standort
KG: Rottenmann
Die 1958 eingeweihte Auferstehungskirche in Rottenmann dient der seit 1906 bestehenden Kirchengemeinde, zu der etwa 900 Gläubige zählen. Die zwischen 1900 und 1906 gebaute Orgel stand zuvor im evangelischen Betsaal im Schloss Grünbühel.
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ObjektID: 97848
Lederergasse
Standort
KG: Rottenmann
Die Friedhofskapelle befindet sich auf dem 1789 angelegten Ortsfriedhof außerhalb der Stadtmauer westlich der Stadtpfarrkirche.

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Kath. Filialkirche hl. Georg und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 97790
Sankt Georgen
Standort
KG: Rottenmann
Die Kirche wurde 1042 als erste Rottenmanner Pfarrkirche (Alt-Rottenmann) im romanischen Stil errichtet. Erwähnenswert ist das Orgelpositiv von 1722. Bis in die 1950er Jahre war St. Georgen Ziel von Wallfahrern aus den Nachbarpfarren (belegt Lassing), die am Georgstag nach Rottenmann eine Prozession abhielten.

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Schloss Grünbichl
ObjektID: 36683
Villmannsdorf 30
Standort
KG: Rottenmann
Das Schloss liegt nördlich der Stadt und ist ein düsterer langgestreckter Bau mit Eckrisaliten. Es gibt Räume mit Stuckdecken aus dem 17. Jahrhundert. Die Kapelle wurde am Ende des 17. Jahrhunderts erneuert.
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ObjektID: 97850
gegenüber Westrandsiedlung 340
Standort
KG: Rottenmann
Die Pestkapelle an der Westeinfahrt der Stadt wurde zuletzt 1950 sowie 1984 bis 2000 renoviert.

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Kalvarienberg mit Stationen
ObjektID: 97844

Standort
KG: Rottenmann
Der ursprünglich 1767 fertiggestellte Kalvarienberg mit hölzerner Kreuzigungsgruppe hat neben den 14 eigentlichen Stationen zusätzlich drei Vorstationen. Die Kreuzwegbilder wurden 1988 von Oswald Krammer neu gemalt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  • Ernst Hauser: Geschichte der Pfarre Rottenmann, Ein Nachschlagewerk, Rottenmann, Juni 2009 Geschichte der Pfarre Rottenmann (PDF; 934 kB)
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Rottenmann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 41.
  3. lt. GIS Steiermark; GstNr. .15 lt. BDA nicht zutreffend
  4. lt. GIS Steiermark; GstNr. 574/2 lt. BDA nicht zutreffend
  5. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 411.
  6. c. n. opitz: Rathaus, Rottenmann (Steiermark). In: baudenkmaeler.wordpress.com, Baudenkmäler in Österreich, 29. Juli 2013, abgerufen am 12. März 2014.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.