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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Marein-Feistritz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Marein-Feistritz enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde Sankt Marein-Feistritz im steirischen Bezirk Murtal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 56585
Dorfstraße 57
Standort
KG: Feistritz
Die zweischiffige Kirche, die von einem ummauerten Friedhof umgeben ist, wurde 1445 errichtet. Nach einer Umgestaltung erfolgte 1515 durch den Bischof von Triest eine Neueinweihung. Zur Gotik- und Barockzeit erfolgten weitere Umgestaltungen. Im Jahr 1972 wurden Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert freigelegt.
Datei hochladen Friedhof christlich, Grabstein/Grabplatte
ObjektID: 80498
Dorfstraße 57
Standort
KG: Feistritz
Ein Römersteinfragment und der Grabstein von Steinmetz Georg Deschmann, gestorben 1857, an der westseitigen Friedhofsmauer.
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ObjektID: 80893
bei Fressenberg 22
Standort
KG: Fressenberg
Gotische Filialkirche zu Ehren der hl. Martha, 1466 erbaut. Sie steht auf einem Hügel einen Kilometer nordnordwestlich von St. Marein.
Datei hochladen Schloss Prankh
ObjektID: 90497

seit 2014

Schlossweg 1
Standort
KG: Prank
Urkundlich 1135 und 1459 erwähnt. Ursprünglich vermutlich zwei Schlösser, die zusammengefasst wurden. Das Schloss war Anfang des 19. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben und ist durch Erneuerungsbauten 1879 sowie 1901 stark entstellt.
Hauptartikel: Schloss Prankh
Datei hochladen Flur-/Wegkapelle, Schlosskreuz
ObjektID: 80900
bei Schlosskreuzweg 1
Standort
KG: Prank
BW Datei hochladen Hügelgräberfeld Prankh
ObjektID: 131091

seit 2017


Standort
KG: Prank

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Pfarrhof
ObjektID: 80888
Am Kirchbichl 2
Standort
KG: St. Marein
Datei hochladen Wirtschaftsgebäude, Stadl, Aufbewahrungshalle
ObjektID: 80889
bei Am Kirchbichl 2
Standort
KG: St. Marein

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Kath. Pfarrkirche St. Maria im Paradeis, Friedhof
ObjektID: 57663
bei Am Kirchbichl 2
Standort
KG: St. Marein
Eine zweischiffige Hallenkirche in erhöhter Lage, die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. 1480 wurde die Kirche von den Türken geplündert und beschädigt. Die neuerliche Weihe erfolgte nach der Erneuerung der Kirche im Jahre 1490. Vom Vorgängerbau ist die wohl 1364 gestiftete Annakapelle noch erhalten und dient als Sakristei. Weiters sind Teile der Nord- und Westmauer sowie das Turmuntergeschoß vom Vorgängerbau eingebunden.[3]
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ObjektID: 80897
Hauptstraße 12
Standort
KG: St. Marein
Die Volksschule wurde 1903 erbaut.

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Villa/Landhaus, Umfriedung, Lehrerheim/ Bibliothek
ObjektID: 80896
Hauptstraße 16
Standort
KG: St. Marein

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Ansitz, Schloss Wasserleith
ObjektID: 45082
Weinmeisterweg 2
Standort
KG: Wasserleith
Schloss Wasserleith ist ein altes Lehensgut von Stift Seckau. Vom 14. Jahrhundert bis 1910 bestand hier ein Hammer- und Sensenwerk, das seit dem 18. Jahrhundert im Besitz der Gewerkenfamilien Zeitlinger und Weinmeister war. Der Kern des hakenförmigen Herrenhauses stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das Hauptgebäude wurde nach 1737 umgebaut. Turm mit barocker Haube. An der Südseite Wandmalerei, die beiden Kundschafter mit der Traube darstellend. Nordseitig freigelegte Wandmalereien, u. a. den hl. Florian darstellend. Seit 2003 ist ein Seniorenheim der Caritas untergebracht.[4][5][6]

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Pavillon/Gartenhaus
ObjektID: 80901
bei Weinmeisterweg 2
Standort
KG: Wasserleith
Spätklassizistischer Gartenpavillon am Rande des ehemaligen Gartens von Schloss Wasserleith. Gartenseite mit offener Pfeilerarkatur. Die Innenwände des Obergeschoßes sind mit Landschaften, Tier- und Blumenmotiven freskiert. Schmiedeeisernes Brüstungsgitter datiert 1834 (teilweise nicht mehr vorhanden).[4][5]

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Mausoleum Weinmeister
ObjektID: 36520

bis 2011[7]

bei Am Kirchbichl 2
Standort
KG: St. Marein
Gruftkapelle des Christoph Weinmeister (1774–1851)[6] in der Nordostecke des Friedhofes. Schmiedeeisengitter datiert 1838, mit Hammerzeichen „Tannenbaum“ der Sensenschmiede Wasserleith. Innen gleichzeitige Wandmalereien von Gregor Leitner (Apsis: Drei Frauen am Grabe; Decke: Auferstandener, Heilige, Arma Christi, Justitia und Prudentia). Restauriert 1977.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Marein-Feistritz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. lt. GIS Steiermark; GstNr. 94 lt. BDA nicht zutreffend, unbebauter Parkplatz
  3. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 462465.
  4. 1 2 Schlösser, Burgen und Ruinen der Steiermark Abgerufen am 27. Februar 2011
  5. 1 2 Eva Berger: Historische Gärten Österreichs. Band 2. Wien, 2003. S. 607f
  6. 1 2 Franz Schröckenfux: Geschichte der österreichischen Sensenwerke und ihrer Besitzer. Linz – Achern, 1975
  7. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Mai 2011 (PDF).
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.