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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sieghartskirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sieghartskirchen enthält die 36 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sieghartskirchen im niederösterreichischen Bezirk Tulln.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Pfarrhof
ObjektID: 23276
Abstetten 2
Standort
KG: Abstetten
Pfarrhof aus dem 17. Jahrhundert mit Holztür bezeichnet 1690.[2]

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Schüttkasten (herrschaftlich)
ObjektID: 23279
Abstetten 2
Standort
KG: Abstetten
Der barocke Wirtschaftstrakt des Pfarrhofes stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist langgestreckt und zweigeschoßig. Im Erdgeschoß rundbogige Fenster und Platzgewölbe, im Obergeschoß, das als Schüttboden diente, sind die Fenster rechteckig und der Raum ist mit einer Balkendecke abgeschlossen. Heute dient das Gebäude als Pfarrheim.[2]

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Grabdenkmal/Epitaph
ObjektID: 23281
Martinstraße, Abstetten 6
Standort
KG: Abstetten
Das barocke Grabmal des Christian Anton Wurschbauer stammt aus dem Jahre 1737 und ist eine Stiftung der Herzogin Maria Theresia von Savoyen-Carignan. Über einem hohen Sockel mit Inschrift befinden sich ein Sarg mit Totenköpfen und weiter ein Pyramidenaufbau mit Putti und Wolken.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 23283
Martinstraße, Abstetten 6
Standort
KG: Abstetten
Die Kirche steht erhöht mittig im Ort Abstetten mit einem Friedhof mit einer Böschungsmauer umgeben. Die barockisierte gotische Kirche hat einen mächtigen, weithin sichtbaren Turm.
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ObjektID: 23280

Standort
KG: Abstetten
Die lebensgroße Statue des hl. Nepomuk auf einem Sockel stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und steht an der Brücke über die Große Tulln. Sie wurde 1968 restauriert.[4]
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ObjektID: 23277

seit 2016

Schlossstraße 4
Standort
KG: Dietersdorf

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Kath. Filialkirche hl. Rochus
ObjektID: 23250
Kirchengasse, Kogl 3
Standort
KG: Kogl

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 23290

Standort
KG: Kogl

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Hügelgrab Bei den Drei Wassern
ObjektID: 23234
Bauernöd
Standort
KG: Kronstein
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ObjektID: 23286
Hauptstraße, Ollern 26
Standort
KG: Ollern
Zweigeschoßiger Rechteckbau mit Eckquaderung und Walmdach. Bis 1769 Amtshaus der Herrschaft Hollenburg-Öllern, 1795 als Pfarrhaus angekauft.
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ObjektID: 23285

Standort
KG: Ollern
Giebelständiger offener Nischenbau, innen Kruzifix aus dem 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 23282

Standort
KG: Ollern
Kapellenbildstock an der nordwestlichen Ortseinfahrt mit tiefer Nische und geschwungenem Giebel.
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ObjektID: 23266

Standort
KG: Ollern
Schlichte spätbarocke Saalkirche mit klassizistischem Westturm, ab 1743 erbaut.
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ObjektID: 23205

Standort
KG: Ollern
Bildstock aus dem 19. Jahrhundert. Quadratischer Pfeiler, durch profiliertes Gesims vom Aufsatz getrennt.

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Schloss Plankenberg
ObjektID: 23275
Hauptstraße, Plankenberg 6
Standort
KG: Plankenberg
Blockhafter Bau auf einem Hügel über dem Ort. Straßentrakt aus dem 17. Jahrhundert, im Jahr 1923 Erweiterung um einen flachen Anbau und zwei mächtige Ecktürme im Nordwesten. Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert.

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Gutshof/Meierhof (herrschaftlich), Meierhof
ObjektID: 23246
Hauptstraße, Plankenberg 7
Standort
KG: Plankenberg
Weiträumige Anlage südöstlich des Schlosses mit U-förmigem Grundriss. Um 1600 errichtet, spätere Ergänzungen und Zubauten.
Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Flur Sandfeld
ObjektID: 130128

seit 2013

Sandfeld
Standort
KG: Plankenberg

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Schloss Rappoltenkirchen mit Nebengebäuden
ObjektID: 128584
Hauptstraße 1, 5, 7a, 7
Standort
KG: Rappoltenkirchen
Das Schloss Rappoltenkirchen war ursprünglich ein Renaissancebau. Im 19. Jahrhundert wurde es von Theophil von Hansen im neoklassizistischen Stil umgestaltet und erweitert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 23242
Hauptstraße, Rappoltenkirchen 9
Standort
KG: Rappoltenkirchen
Katholische Pfarrkirche, dem Heiligen Georg geweiht. Im Chor noch gotische Bauelemente, Langhaus vom Ende des 16. Jahrhunderts. Von 1733 bis 1750 durchgreifende Barockisierung. Frühklassizistische Westfassade; der Turm wurde 1816 nach Kriegszerstörungen wiederhergestellt.
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ObjektID: 23241
Kreuthstraße, Rappoltenkirchen 2
Standort
KG: Rappoltenkirchen
Zweigeschoßiger Bau von 1879 mit historistischer Fassade und Walmdach. Ehemals Schule, bis 1972 Gemeindeamt, heute Kindergarten.

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 23243

Standort
KG: Rappoltenkirchen
Barocke Dreifaltigkeitssäule, 1735 von Johann Adam Graf Questenberg gestiftet
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ObjektID: 23227
Hauptstraße, Ried am Riederberg 9
Standort
KG: Ried am Riederberg
Zweigeschoßiger späthistoristischer Bau von 1884.

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Hausberg und Wüstung Schlossberg
ObjektID: 23237
Schlossberg
Standort
KG: Ried am Riederberg
Burgruine auf dem Hausberg südlich von Ried am Riederberg, erste urkundliche Erwähnung der Burg 1280, Sitz der Schenken von Ried seit 1286, Mitte des 15. Jahrhunderts verödet, vermutlich seit dem 17. Jahrhundert als Steinbruch genutzt, geringe bauliche Reste, Rundturmruine 1. Hälfte 13. Jahrhundert, Zwingermauer und Vorburg 14. Jahrhundert, weitläufiges Wall- und Grabensystem.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 23295

Standort
KG: Ried am Riederberg
Vom Friedhof umgebene schlichte Saalkirche mit Fassadenturm von 1826.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Valentin
ObjektID: 23287
Röhrenbach 71
Standort
KG: Röhrenbach
Filialkirche der römisch-katholischen Pfarre Sieghartskirchen am Rand des ausgedehnten Dorfangers, dem Heiligen Valentin geweiht. Gotische Saalkirche mit vorgestelltem Westturm aus dem 15. Jahrhundert.

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Pfarrhof
ObjektID: 23218
Linzer Straße, Sieghartskirchen 2
Standort
KG: Sieghartskirchen
Zweigeschoßiger Bau aus dem 18. Jahrhundert, im Kern älter.

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Ehem. Pfarrschule
ObjektID: 23222
Linzer Straße, Sieghartskirchen 4
Standort
KG: Sieghartskirchen
Zweigeschoßiger Bau mit biedermeierlichem Fassadendekor und Walmdach.
Datei hochladen Fundzone Mühlgstätte
ObjektID: 130316
Mühlgstätte
Standort
KG: Sieghartskirchen
Der Eisenpeutelhof, ein ehemaliger Gutshof, wird 1335 in einer Urkunde erwähnt.

Anmerkung: Areal war bereits 2012 unter der ID ArD-3-208 geschützt.

Datei hochladen Römische Villa Vogelwiese
ObjektID: 128894
Vogelwiese
Standort
KG: Sieghartskirchen

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Rathaus/Gemeindeamt, Ehem. Poststation mit Wirtschaftstrakt und Stallungen, Nepomukfigur
ObjektID: 23216
Wiener Straße, Sieghartskirchen 12
Standort
KG: Sieghartskirchen
Ehemaliges Posthaus, seit 1983 Rathaus. Ursprünglich eingeschoßiger Bau aus dem 16. Jahrhundert, 1832 klassizistisch umgebaut und aufgestockt. Im Obergeschoß der Hauptfassade Mittelbalkon, darüber Blendaufsatz mit Rechteckschlitzen. Gegenüber ehemaliger Wirtschaftstrakt mit Stallungen aus dem 18. Jahrhundert, mehrfach adaptiert.

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Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23211

Standort
KG: Sieghartskirchen
Statue des hl. Johannes Nepomuk mit Volutensockel am Fuß des Kirchbergs, bezeichnet 1723.

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Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23212

Standort
KG: Sieghartskirchen
Statue des hl. Johannes Nepomuk auf Volutensockel bei der Brücke über die Kleine Tulln, errichtet 1782.

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Kath. Pfarrkirche hl. Margaretha
ObjektID: 23214

Standort
KG: Sieghartskirchen
Im Kern spätromanische, gotisch überbaute Saalkirche, von Friedhof und Befestigungsmauer umgeben. Mächtiger romanischer Giebelturm und gotischer Chor, Innenraum barockisiert.

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Rosalienkapelle
ObjektID: 23224

Standort
KG: Sieghartskirchen
Kapelle mit Rundbogenportal unter geschweiftem Giebel aus dem 18. Jahrhundert, steht südwestlich der Pfarrkirche.

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Figurenbildstock hl. Florian-Statue
ObjektID: 23219

Standort
KG: Sieghartskirchen
Statue des heiligen Florian, bezeichnet 1723, auf quadratisch abgetrepptem Pfeiler.
Datei hochladen Ortskapelle hl. Sebastian
ObjektID: 23288

Standort
KG: Wagendorf
Die Ortskapelle zum Heiligen Sebastian wurde 1906 auf Anregung des Wirtschaftsbesitzers Josef Mayer zum Dank für seine Genesung von einem Unfall erbaut. Im August 1907 wurde sie geweiht.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 385, 629, 765769, 777793.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sieghartskirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 3.
  3. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 2.
  4. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 4.
  5. lt. NÖ Atlas; GstNr. 708/2 lt. BDA nicht zutreffend.
  6. lt. NÖ Atlas; GstNr. 1467/3 lt. BDA nicht zutreffend.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.